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Der Tag, als ich die Socke fand von Bombeck, Erma (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 28.03.2014
  • Verlag: Edel Elements
eBook (ePUB)
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Der Tag, als ich die Socke fand

Noch einmal bereitet Erma Bombeck ihren Leserinnen ein garantiert sonniges Vergnügen mit erprobten Patentrezepten gegen alle möglichen und unmöglichen Probleme im Familienalltag. Und für Sommernächte hält sie Sternstunden der Elternschaft bereit, von denen sie augenzwinkernd und mit unvergleichlichem Humor erzählt.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 226
    Erscheinungsdatum: 28.03.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783955303389
    Verlag: Edel Elements
    Größe: 1078 kBytes
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Der Tag, als ich die Socke fand

Kinder, Kinder Kinder beherrschen den Münzmarkt Machen wir uns doch nichts vor. Die einzige Gruppe, die der nationalen Münzknappheit beikommen kann, sind unsere Kinder. Ich habe keine Ahnung, wie man sie dazu bringen kann, ihre Sparstrümpfe auszuleeren, Matratzen umzustülpen und kleine Keramikschweinchen zu schlachten, aber es muss auf jeden Fall bald geschehen. Es handelt sich um einen schleichenden Prozess, aber die Wirtschaft unseres Landes ruht inzwischen auf einer Gruppe verschwörerischer kleiner Banditen, die sich mit Hinaustragen von Müll, Rasenmähen, Babysitting, Teller leer essen, Milch hereinholen, Schneeschaufeln, Einlösen von Milchzähnen und guten Noten ein Vermögen verdient haben. Zur Steigerung ihrer unabhängigen Bonität hat nicht zuletzt die Ausgabe des Taschengeldes am Freitagabend beigetragen. Wie viel kann das schon ausmachen, werden Sie fragen. Wir teilten fünfzehn Cents die Woche zu, bis wir in unserer Straße mit der "Geizurkunde" ausgezeichnet wurden. Eine Abordnung informierte uns, dass unsere Kinder in einem chinesischen Reisfeld mehr Geld verdienen könnten. Die Abordnung wies darauf hin, dass wir drei Zeitungen abonnierten, zwei Autos besaßen und eine Außenantenne für unseren Fernseher hatten, unsere Kinder aber am unteren Existenzminimum hielten. Um zu vermeiden, dass wir CARE-Pakete aus Europa erhielten, beschlossen wir, das Taschengeld zu erhöhen. Die Kinder scheffelten fortan einen Vierteldollar pro Woche. Aber damit hörte der Geldfluss nicht auf. Im Alter zwischen vier und neun ziehen sich die Kinder zum ersten Mal in den Ruhestand zurück. Sie leben ausschließlich von ihren Milchzähnen. Sie spucken sie aus wie Popcorn, wenn sie von finanziellen Nöten geplagt werden, und bevor man noch die Augen aufschlagen kann, flüstert eine kleine Stimme: "Mama, kannst du der Zahnfee vielleicht auf einen halben Dollar rausgeben?", dann streckt sich eine kleine Hand in der Dunkelheit aus, schnappt die Münze, versteckt sie unter dem Kissen und schnarcht ein bisschen, damit man sich nicht ganz dumm vorkommt. Der Münzberg wächst und wächst, und unsere kleinen Frühkapitalisten und Abfallbeseitiger lachen sich ins Fäustchen und werden reich. Jeder Erwachsene schüttelt über soviel Finanzgenie den Kopf. "Mama, du weißt wohl nicht, dass du mit meinem Taschengeld schon vier Wochen im Rückstand bist. Allein die Zinsen, die ein vierwöchiger Kredit einbringt, außerdem habe ich dadurch die Ausschüttung von der Bank verpasst, und das wiederum ..." (Ach, sei still!) Und das von einem Sohn, der noch nicht einmal das kleine Einmaleins beherrscht. An dieser Stelle eine Warnung an alle Eltern, die töricht genug sind, sich auf ein Darlehen von ihrem Kind einzulassen. Kinder sind weniger diskret in ihren geschäftlichen Angelegenheiten als Erwachsene. Sie bringen es fertig, beim Abendessen im Kreis von Gästen mit dem Rechenschieber und der Frage aufzutauchen: "Daddy, wann krieg' ich die vierzig Dollar wieder, die du aus meinem Schreibtisch genommen hast, um die letzte Rate fürs Auto zu bezahlen? " Ihre Münzen sprudeln aus den unmöglichsten Quellen. Eine ziemlich erfolgreiche Quelle hat unser Jüngster entdeckt, der kurz vor dem Schlafengehen auftaucht. Frisch gebadet und mit rosigen Wänglein tritt er in seinem Pyjama und mit einer kleinen Blechtasse (nichts übertreiben) vor Gäste und Großeltern hin und leiert mit lächelndem Mund hervor: "Weihnachten ist nicht mehr fern ... gebt in den Topf reichlich und gern." Dann ras

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