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Dicker Teufel umständehalber in liebevolle Hände abzugeben Roman von Niedlich, Sebastian (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 03.10.2017
  • Verlag: dotbooks
eBook (ePUB)
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Dicker Teufel umständehalber in liebevolle Hände abzugeben

Der Teufel auf Freiersfüßen: die Komödie 'Dicker Teufel umständehalber in liebevolle Hände abzugeben' von Sebastian Niedlich als eBook bei dotbooks. Zur Hölle mit der großen Liebe! Weil Mephy einst vergeblich versuchte, einen himmlischen Betriebsrat zu gründen, hat Gott ihn zu seinem neuen Job verdonnert: Als Fürst der Finsternis kümmert er sich um das ordnungsgemäße und formvollendete Quälen der verdammten Seelen. Trotz Schwefelduft und Überstunden ist Mephy seit Jahrtausenden hochmotiviert bei der Sache - doch so langsam dämmert ihm, dass es im Leben noch etwas anderes geben muss als immer nur Arbeit. Eine Frau muss her, und zwar pronto! Tatsächlich zeigt der Allmächtige Verständnis und gewährt Mephy 66 Tage Sonderurlaub in irdischen Gefilden, um eine schöne Sterbliche zu finden. Allerdings lässt er unerwähnt, dass Partnersuche inzwischen die Hölle auf Erden ist ... Von Tinder-Dates und Bungee-Haien, kleinen Gemeinheiten und großen Gefühlen - der neue Roman von Bestsellerautor Sebastian Niedlich: lesen, lachen, lieben! Jetzt als eBook kaufen und genießen: 'Dicker Teufel umständehalber in liebevolle Hände abzugeben' von Sebastian Niedlich. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag. Sebastian Niedlich, 1975 in Berlin geboren, war zum Zeitpunkt seiner Geburt schriftstellerisch untätig und nahm diese Profession erst später im Leben auf, nachdem er sich vorher an Drehbüchern versucht hatte. Er lebt in Potsdam und bereut es bisher nicht. Bei dotbooks veröffentlichte Sebastian Niedlich bereits die Romane 'Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens', 'Der Tod ist schwer zu überleben', 'Und Gott sprach: Es werde Jonas' und 'Dicker Teufel umständehalber in liebevolle Hände abzugeben' sowie die Erzählbände 'Der Tod, der Hase, die Unsinkbare und ich', 'Ein Gott, drei Könige und zwei Milliarden Verrückte' und 'Das Ende der Welt ist auch nicht mehr, was es mal war', die auch als Sammelband erhältlich sind: 'Am Ende der Welt gibt es Kaffee und Kuchen' Der Autor im Internet: www.sebastianniedlich.de und www.facebook.com/SebastianNiedlich.Autor

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 385
    Erscheinungsdatum: 03.10.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783961480951
    Verlag: dotbooks
    Größe: 1012 kBytes
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Dicker Teufel umständehalber in liebevolle Hände abzugeben

Kapitel 1
Kein Anschluss unter dieser Nummer

Der Wind schüttelte die Baumkronen, und der Mond schien hinunter auf das Pärchen, das sich einen Weg zwischen den alten Grabsteinen hindurch suchte. Beide waren ganz in Schwarz gekleidet. Das war für einen Friedhof zwar passend, aber für diese Uhrzeit auf einer Straße eher unangebracht. Derartig dunkel gekleidet würden sie von Autofahrern schlecht gesehen und gegebenenfalls erfasst werden. Da sich der Verkehr auf Friedhöfen zu nachtschlafender Zeit allerdings tendenziell gen null bewegte, war das kein Problem für die beiden, zumal sie quer über Gräber liefen, zwischen die ohnehin kein Auto gepasst hätte.

Der junge Mann, dessen schwarz gefärbte Haare und Bart im Mondlicht glänzten, hielt die junge Frau mit den roten Haaren, die gerade mal 18 Jahre alt war, bei der Hand und führte sie sicher zwischen den gemeißelten Grabmälern hindurch. Sie schaute sich mit besorgtem Blick um und fühlte sich offenbar nicht recht wohl.

"Findest du es nicht etwas unheimlich hier?"

"Nein", sagte der Mann kurz angebunden und lenkte sie um einen weiteren Grabstein herum.

"Und du sagst, deine Freunde sind hier irgendwo?"

"Die sind vermutlich schon da und bereiten alles vor. Die Gruft ist gleich da vorn."

In der Tat konnte sie einen leichten Lichtschimmer aus einer der Grüfte sehen, die dort nebeneinander aufgereiht waren. Er zog sie hinter sich her, bis sie schließlich im Eingang der schwach erleuchteten Gruft auf einen Mann stießen, gekleidet in eine schwarze Robe, deren Kapuze hinten spitz zulief.

"Wie ich sehe, hast du heute einen Gast mitgebracht, Klaus."

"Das ist richtig, Meister", sagte Klaus und verneigte sich leicht vor dem Mann mit der Robe. "Sie möchte uns bei der Beschwörung helfen."

Der Mann in der Robe musterte die junge Frau. "Sag, mein Kind, bist du noch Jungfrau?"

Sie runzelte die Stirn, zuckte leicht mit den Schultern und wurde rot. "Äh, also ... was soll denn die Frage jetzt?" Sie schaute unsicher zu Klaus und dann wieder zurück zum Mann in der Robe. "Und warum 'mein Kind'? Du bist doch kaum älter als ich."

Der Robenträger trat beiseite und wies ihnen mit dem linken Arm den Weg in die Gruft.

Klaus zog sie hinter sich her, die Treppen hinab, aber sie drehte sich noch einmal zu dem Mann um und sagte betont enthusiastisch: "Selbstverständlich hatte ich schon Sex. Es war toll."

Sie gingen die Stufen herunter, bis sie in einen Raum gelangten, an dessen Seiten sich mehrere Särge stapelten. Kerzen waren überall aufgestellt, und auf dem notdürftig gesäuberten Fußboden war mit roter Farbe ein Kreis gemalt, in dem sich ein fünfzackiger Stern befand. Die junge Frau hoffte, dass es sich um rote Farbe handelte und nicht um etwas anderes. Vier weitere Gestalten in Roben hatten sich um den Kreis verteilt, und am gegenüberliegenden Ende der Treppe stand am Rand des Kreises etwas, das wie ein klappriger Notenständer aussah. Darauf lag ein Buch.

"Zieh dich aus und leg deine Sachen dahin", sagte Klaus zu ihr.

Sie sah ihn skeptisch an. "Ich soll mich ausziehen?"

"Ja. Deine Jacke zum Beispiel. Oder wie willst du die Robe da drüberziehen?", fragte Klaus.

Er zog selbst seinen langen schwarzen Mantel aus, um darunter einen noch schwärzeren Kapuzenpullover zum Vorschein zu bringen, den er ebenfalls abstreifte. Darunter trug er ein schwarzes T-Shirt mit dem Aufdruck einer Black-Metal-Band, deren Namen man kaum lesen konnte, weil es aussah, als hätte jemand bei der Beschriftung einen epileptischen Anfall gehabt.

Sie tat wie geheißen und zog ebenfalls Jacke und Pullover aus, um sich dann das Gewand überzustreifen, das ihr Klaus reichte. Der Mann, den Klaus "Meister" genannt hatte, schloss derweil die Tür zur Gruft und ging hinüber zum Notenständer.

Sie beobachtete alles argwöhnisch. Als Klaus ihre Hand nahm, folgte sie ihm zum Kreis und stellte sich an die Stel

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