text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Die dümmsten Autofahrer der Welt. Wenn Blödheit auf Selbstüberschätzung trifft ... von Meister, Juri (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 09.07.2018
  • Verlag: Bassermann
eBook (ePUB)
4,49 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Die dümmsten Autofahrer der Welt. Wenn Blödheit auf Selbstüberschätzung trifft ...

Jeder kann fahren ... nur die anderen nicht Laut dem Danning-Kruger-Effekt halten sich Menschen jeweils selbst für überdurchschnittlich begabt. Ganz besonders beim Autofahren. Trifft Selbstüberschätzung auch noch auf Dummheit, ist das zwar doppelt bedauerlich, oft aber auch sehr komisch. Die lustigsten Geschichten, Meldungen und Artikel über die blödesten Autofahrer der Welt. Juri Meister, geboren 1974 als Sohn russischstämmiger Eltern, ist Jurist. Schon während seines Studiums in Berlin und des anschließenden Referendariats in Erfurt schrieb er als freier Journalist für verschieden Zeitungen. Nach dem Zweiten Staatsexamen arbeitete er einige Zeit als Anwalt in einer Kanzlei in Ostwestfalen, ehe er sich endgültig entschloss, als Journalist und Autor zu leben. Inzwischen wohnt er in Süddeutschland und schreibt vor allem Sachbücher und Beiträge für verschiedene Zeitungen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 09.07.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641219277
    Verlag: Bassermann
Weiterlesen weniger lesen

Die dümmsten Autofahrer der Welt. Wenn Blödheit auf Selbstüberschätzung trifft ...

Das liebe Tempo

Die Straßenverkehrsordnung mag es weder zu schnell noch zu langsam. In
3 Abs. 1 StVO heißt es:

"Wer ein Fahrzeug führt, darf nur so schnell fahren, dass das Fahrzeug ständig beherrscht wird. Die Geschwindigkeit ist insbesondere den Straßen-, Verkehrs-, Sicht- und Wetterverhältnissen sowie den persönlichen Fähigkeiten und den Eigenschaften von Fahrzeug und Ladung anzupassen. (...) Es darf nur so schnell gefahren werden, dass innerhalb der übersehbaren Strecke gehalten werden kann. (...)"

Gut, wir dürfen also nicht rasen. Andererseits heißt es in Absatz 2: "Ohne triftigen Grund dürfen Kraftfahrzeuge nicht so langsam fahren, dass sie den Verkehrsfluss behindern."

Schleichen soll man als auch wieder nicht. Diese Anforderung überfordert einige Verkehrsteilnehmer anscheinend. Denn wir alle können ein Liedchen singen von Rasern und Schnarchnasen im Verkehr. So mancher drängelt sich von hinten regelrecht in uns rein, und andere Vordermänner blockieren in nervtötender Langsamkeit die Straße. Dabei gibt uns Siddhartha-Buddha doch die Lösung vor: Der goldene Weg liegt in der Mitte. (Vielleicht hat er damit nicht direkt den Straßenverkehr gemeint, aber der Grundgedanke zählt schließlich.) Hier folgen ein paar schöne Illustrationen, wie man es nicht macht. Los geht's.

Live every day as if it were your last

Man kennt das ja von Männern in den besten Jahren: den Gedanken "Habe ich wirklich schon richtig gelebt?" Keiner will doch ein langweiliges Leben haben. So ein bisschen Kick, ein bisschen Thrill, ein bisschen Action ... das gehört doch dazu. So ähnlich denkt Anton gerade. Anton hatte bisher ein ganz langweiliges Leben, ohne Action und Thrill. Er ist bei der Post angestellt, und er macht seinen Job gut. Aber aufregend ist das nicht gerade. Und jetzt steht er in seiner Eckkneipe und denkt sich: Mit 61 Jahren muss jetzt mal was los sein in seinem Leben. So wie bei Tom Cruise in "Mission Impossible" oder so. Nur halt in Koblenz. Der Entschluss ist gefasst: Anton will endlich mal etwas Verrücktes machen. Er leert sein Bier und geht zu seinem Wagen. Startet ihn. Lässt den Motor aufheulen. Und fährt los. Auf den Straßen klirrt die Kälte. Es ist Jahresanfang 2015. Lange braucht er gar nicht zu suchen nach seinem Kick. Denn schon zwei Straßen weiter sieht er eine Gruppe Fußgänger und in der Nähe eine Polizeistreife. Die Gelegenheit ist perfekt, und Anton gibt Gas, fährt mit quietschenden Reifen auf die Fußgänger zu. Haarscharf rast er an der Gruppe vorbei, die in letzter Sekunde zur Seite springt. Jetzt brettert Anton mit seinem Wagen über zwei Felder am Stadtrand hinweg. Und das Beste ist: Die Bullen sitzen ihm direkt im Nacken. Anton fühlt sich wie Clint Eastwood und Charles Bronson zusammen. Er hat es geschafft - eine veritable halsbrecherische Verfolgungsjagd! Die Jagd endet erst, als er auf einem Schotterplatz festfährt. Den Polizisten sagt Anton, er liebe es einfach, schnell zu fahren. Außerdem liebe er das Duell mit den Cops. Der Alkoholtest ergibt, dass Anton auch nur leicht angetrunken ist. Bleibt für ihn zu hoffen, dass der Adrenalinstoß den kommenden Ärger auch wert war.

Eine Pizza für Ungeduldige

Das ist die Geschichte einer teuren Pizza. Einer sehr teuren Pizza genaugenommen. 1200 Euro kostet sie. Und, nein, sie ist weder mit Goldblättchen überzogen, noch wird sie von der Pizzeria mit kleinen Diamanten dekoriert. Das Ganze kommt vielmehr so: Eines Abends beschließen ein Mann und seine Freundin in Baden-Württemberg, nennen wir sie der Einfachheit halber Thomas H. und Susi M., dass sie zum Abendessen gerne Pizza hätten. Lange Wartezeiten in der Pizzeria sind doof, und Thomas hat wahnsinnigen Hunger. Deshalb ruft er in der Pizzeria an und bestellt die beiden Pizzen schon mal vor. Damit wird die Pizzeria zwar von einem Treffpunkt des gemütlic

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen