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Es darf auch mal Champagner sein von Bombeck, Erma (eBook)

  • Verlag: Edel Elements
eBook (ePUB)
2,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Es darf auch mal Champagner sein

Haben Sie etwa geglaubt, alles würde einfacher, wenn die Kinder aus dem Gröbsten raus sind? Dachten Sie etwa, Sie seien unter erwachsenen Menschen, wenn Sie und Ihr Mann wieder 'unter sich' sind? Dann lassen Sie sich von Erma Bombeck eines Besseren belehren. Denn auf eines sollten Sie vorbereitet sein: Sind die Kinder aus dem Haus, geht der Spaß erst richtig los! Etwa wenn der Göttergatte Ihnen allmorgendlich die Zeitungsartikel vorliest, die Sie selbst schon gelesen haben. Wenn Sie nachmittags von einem Hobbyhausmann die Gewürze alphabetisch geordnet bekommen und abends ohne Wasser und Strom sind, weil der König der Heimwerker die Waschmaschine repariert ... Bleiben Sie geduldig. Warten Sie ab, bis Ihr Mann das Kaminholz angezündet hat, dann wird's gemütlich - mit der Steuererklärung auf den Knien. Aber bevor Sie sich nun in Ihr Schicksal ergeben, suchen Sie sich ein ruhiges Plätzchen, an dem Sie so schnell nicht gestört werden, entspannen Sie sich und lesen Sie, was Erma Bombeck zu alldem zu sagen hat. Sie werden sehen: mit Humor geht alles besser. Aber es darf auch mal Champagner sein...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 224
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783955303426
    Verlag: Edel Elements
    Größe: 1707 kBytes
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Es darf auch mal Champagner sein

Liebling, lass uns streiten Ich habe mich nach der Hochzeit enorm umgewöhnen und mich auf einen Mann einstellen müssen, der sich einer Welt der Freizeitgestaltung weder anpassen kann noch will. Dieses Problem ist allerdings weit verbreitet. Viele Frauen sind mit unheilbaren Workaholics verheiratet und haben die größten Schwierigkeiten, sie einmal im Jahr für zwei Wochen in den Urlaub zu schleppen, damit sie einfach mal gar nichts tun. Nichts leichter als das, könnte man meinen. Ich nahm meinen Mann für zwei Wochen an einen Strand mit. Dort breitete er schnell ein großes Badetuch aus, öffnete seine Aktentasche und verglich die Kontoauszüge mit den Eintragungen im Scheckheft. In einem eleganten Großstadthotel, in das ich ihn entführte, verbrachte er die ganze Woche damit, den Fernsehapparat auf dem Zimmer auseinanderzunehmen, weil es auf dem Bildschirm schneite. Einmal ging ich mit ihm sogar in einen Nachtklub, in dem dürftig bekleidete Mädchen tanzten – total gegen den Takt. Eines davon kam an unseren Tisch, setzte sich ihm verführerisch auf den Schoß und kitzelte ihn unterm Kinn. Da wandte er sich zu mir und meinte: "Die Feuerversicherung für unser Haus ... Wir sollten sie auf Neuwertversicherung umstellen lassen." Eine Freundin riet mir, ich sollte mit ihm zelten gehen. "Damit ein Mann sich völlig entspannen kann und zur Natur zurückfindet, gibt es nichts Besseres als die Wildnis!" Denkste! Nach drei Tagen Wildnis hatte er die Reifen der Hinterräder auf die Vorderräder montiert, drei Luftmatratzen geflickt, eine kleine Brücke gebaut, acht Streugutfässer mit Asche gefüllt und für jeden, der das Zelt betrat, ein kompliziertes System der Entsandung erfunden. Er fuhr in die Bücherei und informierte sich darüber, wie der Fluss in der Nachbarschaft hieß und warum er so hieß. Er schrieb einen Brief an den Herausgeber der Lokalzeitung, las uns allen den Garantieschein für die Zeltlampe vor, organisierte eine Baseballmannschaft und rieb das ganze Zelt mit Wachs ein. Er ordnete meine Konserven nach dem Alphabet, malte das Wort Gas auf die Propangasflaschen und hängte unsere Fleischvorräte an einem Baum auf, damit Menschen und Bären es nicht erreichen konnten. Die Waschbären fraßen es dann doch. Nach diesen Erfahrungen sagte ich: "Bunkie, lass dir sagen, wir passen nicht zusammen." "Wie kommst du jetzt darauf?" "Ich bin eine genusssüchtige, temperamentsprühende Zelda, und du bist ein introvertierter, gehemmter, pedantischer Dr. Schiwago, der seine Unterwäsche abends über einen Bügel hängt." "Aber ich amüsiere mich doch sehr gut", beteuerte er ernsthaft. "Ist dir klar, dass ich die einzige Frau auf der Welt bin, die am Neujahrsmorgen erwacht und keinen Kater vom vorhergehenden Abend hat? Keine abgebrochenen Absätze auf den Treppenstufen, keine Party-Papierhütchen hinter der Kommode und keinen Geschmack im Mund wie von einem nassen Putzlappen? Nichts als die Erinnerung an einen über einem Glas lauwarmer Limo dösenden Vater Kronos. Auf manchem Elternabend war es schon aufregender." "Das stimmt nicht", sagte er. "Was haben wir voriges Silvester getan?" "Von 7 Uhr bis halb neun habe ich unserem Hund Kaugummi aus den Schnurrbarthaaren gezupft. Um halb elf bist du in deinem Stuhl eingeschlafen, und ich habe eine Kieselerdelösung getrunken, für festere Fingernägel. Um 22 Uhr 45 bin ich an den Kühlschrank gegangen, weil ich mir einen

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