text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Ich schenk' mir täglich rote Rosen von Bombeck, Erma (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 15.11.2013
  • Verlag: Edel Elements
eBook (ePUB)
2,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Ich schenk' mir täglich rote Rosen

Auch dieses Buch ist wieder ein witziger Volltreffer der 'berühmtesten Hausfrau Amerikas'! "Nach der Lektüre von 62 Büchern und Artikeln über den Umgang mit mir selbst ist mir klargeworden, daß allen Selbsthilfebüchern leider etwas fehlt, nämlich Humor", stellte Erma Bombeck fest. Und so hat sie selbst eines geschrieben - ein Buch zum Glätten der Seele, zur Stärkung des Gemüts, zum Lachen und Schmunzeln.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 224
    Erscheinungsdatum: 15.11.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783955302733
    Verlag: Edel Elements
    Größe: 1925 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Ich schenk' mir täglich rote Rosen

2
Die unvollkommene Frau

Clarabelle Sweet war andauernd im Fernsehen aufgetreten, wo sie Reklame für ihr Buch, DIE UNVOLLKOMMENE FRAU, machte. Clarabelle hatte langes schwarzes Haar und sagte Sachen wie: "Wenn ein Mann im eigenen Eisschrank Schlagsahne findet, rennt er nicht herum und sucht sich seine zwei Prozent Butterfett anderswo."

Ich war überzeugt, daß ein Diwanpüppchen in andalusischer Tracht daheim zwischen Seidenkissen auf ihrem Bett saß. Zu diesem Eindruck kam ich, als ich ihren Partner-Quiz gelesen hatte.

Anfangs machte es mich ein bißchen beklommen, daß ich bei einem solchen Quiz durchrasseln würde. Und nach dreißigjähriger Ehe und drei Kindern zu erfahren, daß mein Mann und ich nicht zusammenpaßten, war mir sehr unangenehm. Aber lesen Sie selbst.
Nachträge zum Ja am Altar

Sie und Ihr Mann sind zum ersten Mal seit der Hochzeit allein in einer Blockhütte. Er knabbert an Ihrem Ohr. Was tun Sie?

a) Sie knabbern Ihrerseits an seinem Ohr

oder

b) teilen ihm mit, daß kein Brennholz da ist

Ihr Mann kommt mitten am Nachmittag unerwartet nach Hause. Schlüpfen Sie in ein gewagtes Kleidungsstück und machen ihm ein Angebot, dem er nicht widerstehen kann,

oder

lassen Sie ihn stehen, nehmen seinen Wagen und fahren zu einer Vorführung von Küchenmaschinen?

Ihr Mann lädt Sie ein, ihn zu einem Kongreß zu begleiten, bei dem Sie nur abends zusammen sind. Bestellen Sie sich einen Babysitter und fahren Sie mit,

oder

benutzen Sie die Gelegenheit, daheimzubleiben und das Schlafzimmer zu streichen?

Überprüfen Sie den Führerschein Ihres Mannes. Was hat er dort unter SEX eingetragen?

a) männlich

b) selten

Wenn Ihr Mann nach einem langen, anstrengenden Tag erschöpft und ausgepumpt nach Hause kommt,

a) massieren Sie ihm die Füße mit Nußöl

oder

b) sagen Sie ihm, ihm fehle nichts außer einer sportlichen Betätigung?

Wenn Sie selbst einen schlimmen Tag hinter sich haben und das Bedürfnis nach Zärtlichkeit und Verständnis empfinden,

a) nimmt Ihr Mann Sie in die Arme und sagt Ihnen, daß er Sie liebt

oder

b) liest er die Zeitung und krault Sie zerstreut hinterm Ohr, weil er Sie für den Hund hält?

Ich brauchte die Punkte gar nicht erst zusammenzuzählen. Das Ergebnis lag klar auf der Hand. Ich war die Frau, die zwar am Altar JA gesagt hatte, aber von dem Tage an, an dem sie über eigene Wagenschlüssel verfügte, zu oft NEIN.

Ich verwöhnte meinen Mann nicht, ich befriedigte seine Bedürfnisse nicht. Vielleicht hatte Phyllis doch recht. Vielleicht hatten wir uns gerade zu einer Zeit, in der wir miteinander gut eingefahren waren, miteinander festgefahren?

Wenn ich es mir recht überlegte: Das letzte Mal hatte er im Kino die Arme um mich gelegt, als ich das kleine Plastikauto aus der Crackerpackung verschluckt hatte.

Ich wäre mir idiotisch vorgekommen, wenn ich überall hinter ihm hergezockelt wäre. Wir sind keine besonders überschwenglichen Menschen. Sind es nie gewesen. Wenn er nun aber eines Tages nach 2%igem Butterfett gierte? Wenn Clarabelles Mann tagtäglich aus dem Büro zu Hause anrief, nur um am Telefon anderthalb Minuten lang schwer zu atmen, war es vielleicht doch der Mühe wert?

Am nächsten Morgen rief mein Mann aus dem Badezimmer: "Was soll das denn?"

Ich hatte mit Lippenstift auf den Spiegel geschrieben: 65 MILLIONEN FRAUEN BEGEHREN MEINEN MANN.

"Das ist nur, damit ich immer daran denke, welches Glück ich gehabt habe, dich zu ergattern, Liebling." Er musterte den Spiegel und sagte: &raqu

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen