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Kasper Ohm un ick (Seemannsroman) Abenteuerroman von Brinckman, John (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 26.09.2016
  • Verlag: e-artnow
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Kasper Ohm un ick (Seemannsroman)

Dieses eBook: 'Kasper Ohm un ick (Seemannsroman)' ist mit einem detaillierten und dynamischen Inhaltsverzeichnis versehen und wurde sorgfältig korrekturgelesen. In Kasper Ohm un ick erzählt der gealterte Onkel einem Kreis jugendlicher Zuhörer seine Erinnerungen an Erlebnisse mit Kasper Ohm. John Brinckman (1814-1870) war ein niederdeutscher Schriftsteller. Seit 1854 veröffentlichte John Brinckman plattdeutsche Gedichte und Erzählungen, die ihn zunehmend bekannt machten. Der Erfolg seiner Werke stellte sich erst nach seinem Tode ein.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 118
    Erscheinungsdatum: 26.09.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9788026868699
    Verlag: e-artnow
    Größe: 622 kBytes
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Kasper Ohm un ick (Seemannsroman)

Buten frür dat Pickelsteen [Stein und Bein]. Ick hadd æwersten bannig inkacheln laten, un de oll Aben bullert' man orig so von dat böken Blankholt, wovon he drang [fest] vullproppt wir. Een Buddel Schato Dikem hadden wi all dat warme Blot bet up den letzten Druppen aftappt, un bi de tweet wiren wi grad bi, un vier anner stünnen noch in den Korw rechtsch von mi, so dat ick man totogripen brukt, ahn uptostahn. Oll Unkel Andrees set æwer in minen Armstohl vör den Aben, 'n Fotere dree ore vier af un hadd sick von den veritabeln Türkschen instoppt, den ick von P. J. Behnken an 'n "Glatten Aal" för des' Gelegenheit halt hadd; denn de oll Herr frög nich vel nah Glimmstengels nah, un wenn se ok ut de Vega de la Habana importiert wiren. Wi annern, 'n Manner söß hoch, hadden uns æwer de Trabukos hermakt, wo 'n apen Viertelkist von up den Disch vör uns stünn. De Finsterladen wiren dichting to un de Roulos dal, un dat was so mollig in min Quartier, as dat männigmal in son oll Junggesellenharbarg is, wenn dor gode Frünn in tosamen kamen, de sick 'nanner moegen un de jedermann mag. Ick hadd nämlich oll Unkel Andreeßen richtig dorto kregen un an de duwwelten Trossen von sin Vörleew un Fründschaft för mi un uns' Vetterschaft in minen eegen Haben binnen slept. - "Na, Bengel", hadd he to mi seggt, "denn helpt dat nich, seggt Toppstedt, denn möt ick mi jo woll man gewen; denn kam ick morn abend so hento sössen to di, Hans! Man länger as bet dreeviertel up negen bliw ick nich; ick kam so all dordörch üm min Partie Lomber Imperijal, un dat do 'k ünnod [ungern]." Oll Unkel Andrees süll üns nämlich mal eens richtig un sonn beten de Reeg nah all sin Fohrten un Stückschen vertellen, de he in sin Slüngeljohren mit sinen Ohm un minen Grotöhme, Kasper-Ohmen, hatt hadd, wat siner Tid eenen gewaltigen Schipper vör den Herrn west wir, dormit dat noch up Kinner un Kinneskinner kem, so seker as de Chronika von de heilige Genoveva un Offerussen [Christophorus] un de Legende von den Pannkokenberg un Kaptein Sindbadden un den fleegenden Hollander un de Insel Felsenborg.

Un nu set de oll Herr richtig dor un let sick ok nich irst twee lang un twee breet nödigen. He kek üns 'n Ogenblick scharp un plietsch [verschmitzt] an, een nah 'n annern. Wiren dat ok nich all Vettern von em un mi, so wiren dat doch bekannte Gesichter, de richtigen Swities, as oll Unkel Andrees uns to döpen pleggt', un dorup grient' he sick un säd: "Na, Kinnings, ick heww mi dat gestern un hüt all sonn lütt beten trecht leggt. Wi sünd jo nu woll Ahl Pipel an Buurd [all people on board]? Ick bün nu klor; dennso smit ick nu de Troß af un kann nu de Fohrt losgahn. Seefast sünd wi jo all, un dat beten Spölwater, wat dor bi vörföllt, dat lat't ji juch woll in de Hoor drögen. Na, denn gäw ok dejenigte got Achtung! as Utröper Prüter von den Ambarg sin Tid to ropen pleggt, wenn he an 'ne frisch Strateneck kem.

Wer Anno een ore so, - up een Johr mihr ore weniger kümmt dat dorbi nich an; genog, dat was nah den Rostocker Botterkrieg un vör de Franzosentiden un as de Fastgälljassen un Mufferdeischoners noch in de Mod wiren un man so'ne Fohrtüg' as Klipper un Schruwendampers noch nich kennen don ded, - wer dor de Koßfellerstrat ore den Borgwall in Rostock lang kamen is, de mag dor villicht, üm de Adventen ut, wenn de letzten Appelschep mit Hemp [Hanf] un Talg un Lichters, mit Linsaat un rußsche Seep un allerhand so'ne schöne Sæbensaken von Petersborg Haben binnen kemen, eenen stiftakelten un strammen ollen Burßen preit [ausgemacht] hewwen, een dägtes [tüchtiges] Rundgatt, breet un vull æwer Bog un Speegel as ne hollandsche Kuff, un dat was min Moderbroder Käppen Pött, ore kortweg Kasper-Ohm benömt. De hadd all sit Anno sæbenunsæbentig as Kaptein von de Fastgälljaß Anna Maria Sophia up Petersborg fohrt un sick 'n schönen Schilling ut de Gravensteiners un Goldränetts ruteslahn un hadd so vel vör sick bröcht, dat he dunn all de Sch

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