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Schaumküsse mit Migrationshintergrund von Schönauer, Detlev (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.09.2014
  • Verlag: 110th
eBook (ePUB)
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Schaumküsse mit Migrationshintergrund

Schaumküsse mit Migrationshintergrund oder: Wie viele Salmonellen erhält jeder?... Satiren aus dem prallen Leben: 30 Jahre Bühne und kein bißchen müde ist Detlev Schönauer, wenn es darum geht in den unterschiedlichsten Charakteren, allen voran mit Jacques Bistro, auf deutschen Bühnen zu begeistern. In 'Schaumküsse mit Migrationshintergrund' hat Detlev Schönauer die besten Stücke zusammengefasst. Schonungslos berichtet er über getackerte Kiddies, Einheits-Zähne, neue Brüste zum Geburtstag und selbstreinigende Kartoffelsackhosen, sowie über schwangere Männer, Frauen beim Angeln, vergrößerte Körperteile, Multitasking, die sabbernde Krone der Schöpfung, und vielem mehr... Nicht nur über die Eigenarten der verschiedenen deutschen Volksstämme von Bayern bis an die Waterkant, sondern auch über deren Sprachen. Das zeigt er überdeutlich mit Hilfe seines Sprachtalentes, zwanzig verschiedene deutsche Dialekte und Akzente täuschend echt nachzuahmen. Kein geringerer als der altehrwürdige Vater des deutschen Kabaretts, der kürzlich verstorbene Hanns-Dieter Hüsch, verlieh Schönauer den Titel 'Meister der Dialekte'. Daneben hat er sich in den letzten Jahren mit Persiflagen ruhmreicher 'Kollegen' ins Herz des Publikums parodiert, wenn er z.B. als keifender Literaturpapst ein vermeintlich harmloses Gedicht schonungslos interpretiert. Sein Jürgen von Manger klingt fast echter als das Original und wenn er gar ins Schwyzerdytsch verfällt, denkt jeder gleich, mit seligem Lächeln an den legendären Emil. 'Absolumment übergerascht' reagieren seine Zuschauer dann, wenn er noch einen draufsetzt und als Konstantin Wecker authentisch transpierierend voll dynamischer Inbrunst ein simples Kinderlied zum revolutionären Kampflied aufmotzt. Gerade die Musik und der parodierende Umgang damit ist eine der Stärken von Detlev Schönauer. Wenn er als Tanzmusiker aus dem Nähkästchen plaudert (bzw. singt) und alle Feiern von der langweiligen Taufe bis zum heiteren Leichenschmaus Revue passieren läßt. Nicht nur die zwischenmenschlichen Beziehungen und die kleinbürgerlichen Unzulänglichkeiten seiner Mitmenschen haben ihn immer wieder aufs neue 'übergerascht', die Ziele seiner kabarettistischen Pfeile treffen auch die hehre Kunst und deren oft so schrecklisch ungebildete Konsumenten. Dies wird besonders deutlich, wenn er in seiner Kurz-Oper 'Die Meistersäufer von Bitburg' zur gesanglichen Höchstform aufläuft und dabei nicht nur Dirigent und Orchester verkörpert, sondern auch - da ist das Publikum dann 'totallement übergerascht' - sämtliche Stimmen, vom tiefen Bass bis zur höchsten Frauenstimme übernimmt. Nicht immer schön, dafür aber schreiend komisch! Viele Fernsehzuschauer kennen den quiligen Franzosen mit der Baskenmütze als Wirt 'Jacques' des SWR oder als 'TOURist Jacques' bei der Berichterstattung der ARD-Sportschau zur Tour de France. Für seine dialektischen Ausflüge, seine scharfsinnigen Beobachtungen der deutschen Seele und seine musikalischen Parodien wurde Detlev Schönauer mit mehreren Kabarettpreisen bedacht. Darüber ist dann eigentlich niemand mehr 'übergerascht'.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 176
    Erscheinungsdatum: 01.09.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958650008
    Verlag: 110th
    Größe: 294 kBytes
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Schaumküsse mit Migrationshintergrund

Was sind Menschen mit starker Hautpigmentierung?

Über grüne Gutmenschen, MörderInnen, 10 verbotene Negerlein, überfahrene Emanzen und Schaumküsse mit Migrationshintergrund

Ist es nicht ein Skandal? Deutschland stirbt aus! Die Bevölkerungspyramide steht auf dem Kopf und kippt bald um. Weil sich die jungen Deutschen weigern, Kinder zu kriegen und die älteren die weigern sich, ehem... also... ja. Das nennt man den demographischen Wandel. Klar, wenn ein Paar weniger als zwei Kinder bekommt, dann leuchtet es ein, dass wir langfristig immer weniger werden.

Aber im Grunde ist das nicht wirklich tragisch, denn dieses Handicap haben ja nur wir Deutsche. Global gesehen ist das vollkommen anders. Selbst wenn tatsächlich immer wieder die Panik ausbricht, dass sich unser glorreiches Volk auf dem absteigenden Ast des Aussterbens befindet, was soll's. Ein Tropfen auf dem heißen Stein, denn die Weltbevölkerung nimmt definitiv zu. Außerdem ist es ja nicht wirklich so, dass die Deutschen aussterben, das würde ja nur die reinrassig Deutschstämmigen betreffen - und das mit dem großen Arier-Nachweis lassen wir doch bitte in den verstaubten Gewölben unserer unrühmlichen Geschichte vermodern! Seit Jahrzehnten wandelt sich unser Volk und durch den stetigen Zuzug von Migranten bleibt die Zahl der Menschen in unserem Land trotzdem ziemlich stabil...

Auch wenn grenzdebile bierdosenschwenkende Rechtsradikale immer wieder lallend davor warnen, dass "Ausländer" wie die Heuschrecken in unser Land einfallen und ihnen die Arbeitsplätze wegnehmen... So ein völkischer Unsinn: wer sollte einem arbeitslosen, schulabgebrochenen, faulen und unterbelichteten Neonazi was für einen Arbeitsplatz wegnehmen? Außerdem darf man "Ausländer" heute sowieso nicht mehr sagen. Das ist in unserer Sprache verboten! Gerade hier muss man ganz besonders darauf achten, wie man sich ausdrückt. Wie schnell beleidigt man Volks- oder Randgruppen und sonstige Anders-Seiende. Aber zum Glück gibt es hier in Deutschland Tausende, wenn nicht Millionen besserwissender Gutmenschen, die den ganzen Tag nichts anderes zu tun haben, als peinlich darauf zu achten, dass ja niemand diskriminiert wird.

Allen voran die Grünen, die ja die allergutesten aller Gutmenschen sind. Die machen nicht mal vor unserer Sprache Halt mit ihrer Weltverbesserei. Dass sie dabei auch noch unsere schöne Sprache diskriminieren (die eigentlich auch schützenswert ist) merken sie nicht mal. Hauptsache, sie fühlen sich gut. Und das fällt leichter, wenn man die Welt in "gut" und "böse" aufteilt. Besonders einfach gestaltet sich das natürlich bei der Sprache, schließlich kann die sich nicht wehren.

"Ausländer" z.B. ist so ein böses Wort. Sowas darf man heute nicht mehr in den Mund nehmen, schließlich diskriminiert es eben jene Ausländer. Auch wenn es tausend andere Dinge gibt, die diese Menschen weit mehr diskriminieren als unsere läppische Öko-geschützte Sprache. Aber so kann man sich als grüner Gutmensch ohne großen Aufwand so herrlich "gut" fühlen.

Denn eigentlich bedeutet das Wort "Ausländer" ja nichts anderes, als Menschen, die aus dem Ausland kommen. Eigentlich schwer zu verstehen, was daran überhaupt diskriminierend sein soll... denn "Ausland" darf man ja auch sagen. Also noch! Falls die Grünen das nicht auf einem der nächsten Parteitage als böses Wort brandmarken und vielleicht durch "nichtdeutsche Migrantenherkunft" ersetzen...

Der heute politisch korrektere Begriff "Migrant" kommt übrigens vom lateinischen Verb "migrare", was eigentlich "wandern" bedeutet. Natürlich sind eben diese normalen Migranten nicht diejenigen, die kalorienreduzierend mit Rucksack und Skistöcken durch den Deutschen Wald stolpern, sondern eher solche, die von außen in unser Land gewandert sind - und das in den seltensten Fällen zu Fuß. So kann "migrare" auch "einwandern" bedeuten, somit den Wohnsitz vom "Ausland" hier

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