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2001 - Odyssee im Weltraum Roman von Clarke, Arthur C. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 25.02.2014
  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
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2001 - Odyssee im Weltraum

Eine Reise in die Unendlichkeit Zu Beginn des 21. Jahrhunderts entdecken irdische Raumfahrer, die auf dem Mond eine Basis errichten, in einem Krater ein uraltes Artefakt: Einen schwarzen Monolithen, der Signale ins All sendet. Eine Forschungsexpedition an Bord des Raumschiffes Discovery, dessen Funktionen komplett von HAL 9000, einem Supercomputer, gesteuert wird, macht sich auf den Weg, um das Rätsel zu lösen. Doch während des langes Fluges kommt es zu einem offenen Kampf zwischen HAL und der menschlichen Besatzung - und auf den Sieger wartet das Tor zur Unendlichkeit. Arthur C. Clarke war einer der bedeutendsten Autoren der internationalen Science Fiction. Geboren 1917 in Minehead, Somerset, studierte er nach dem Zweiten Weltkrieg Physik und Mathematik am King's College in London. Zugleich legte er mit seinen Kurzgeschichten und Romanen den Grundstein für eine beispiellose Schriftsteller-Laufbahn. Neben zahllosen Sachbüchern zählen zu seinen größten Werken die Romane 'Die letzte Generation' und '2001 - Odyssee im Weltraum', nach dem Stanley Kubrick seinen legendären Film drehte. Clarke starb im März 2008 in seiner Wahlheimat Sri Lanka.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Erscheinungsdatum: 25.02.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641116804
    Verlag: Heyne
    Größe: 389 kBytes
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2001 - Odyssee im Weltraum

Vorwort

von Stephen Baxter

In den drei Jahrzehnten seit seinem Erscheinen hat Arthur C. Clarkes Roman "2001 – Odyssee im Weltraum" (und natürlich Stanley Kubricks Film, mit dem zusammen er sich entwickelt hat) an Status und Einfluss gewonnen. Heute überragt er – wie ein Monolith sozusagen – nicht nur das übrige Œuvre Clarkes, sondern auch den Großteil aller übrigen Science Fiction.

"2001", vielleicht die bekannteste und beliebteste SF-Geschichte des 20. Jahrhunderts, erzählt von einem einsamen Wachtposten auf dem Mond, dem berühmten schwarzen Monolithen. Als er ausgegraben wird, sendet er ein Signal an seinen weitaus stärkeren Bruder, der in einer Umlaufbahn um den Saturn (im Film um den Jupiter) kreist: eine Nachricht an jene, die die Monolithen zurückgelassen haben, so dass die Menschen nun imstande sind, über ihre eigene Welt hinauszugreifen. Die Astronauten Dave Bowman und Frank Poole fliegen zusammen mit dem eigenwilligen Computer HAL zum Saturn, um die außerirdische Manifestation zu erforschen. Poole wird von HAL im Raum ausgesetzt, doch Bowman überlebt und erreicht den Monolithen beim Saturn – der sich als Tor zu den Sternen und zur Transzendenz erweist.

Und erst da begreifen wir, dass der Titel zum Prolog des Films – "Der Aufbruch der Menschheit" – nicht nur für unsere primitiven Vorfahren gilt, sondern ebenso für uns.

Entgegen gängiger Praxis hat Kubrick nicht den Roman verfilmt, ebenso wenig ist das Buch lediglich die Romanfassung des Drehbuchs. Vielmehr haben Kubrick und Clarke im Laufe mehrerer Jahre beide "Produkte" gemeinsam entwickelt. Und tatsächlich unterscheiden sich beide in mehr als einer Hinsicht nachhaltig, insbesondere am Ende, wo Clarkes poetischer, nichtsdestoweniger aber diskursiver Schluss Kubricks surreale Visionen ersetzt oder möglicherweise näher erläutern soll.

Der erste Arbeitstitel des Projekts lautete ziemlich prosaisch: "Wie das Sonnensystem erschlossen wurde". Wie man daraus schließen kann, sollte ihm ein Porträt der Kolonisation des Sonnensystems in naher Zukunft zugrunde liegen. Ein weiterer Anknüpfungspunkt war Clarkes exzellenter früher Roman mit transzendentaler Thematik, "Die letzte Generation" ("Childhood's End", 1953), den die Kenner im Clarke-Pantheon sogar oft noch über "2001" stellen. Das Projekt sollte schließlich diese Anfänge widerspiegeln – und die Interessen, die einen Großteil von Clarkes literarischem Werk geformt haben.

Clarke selbst scheint sich – zumindest anfangs – vorgestellt zu haben, der Film würde im Wesentlichen eine dramatische Umsetzung des technischen Triumphs der Menschheit in naher Zukunft sein, ähnlich dem von Heinlein inspirierten Film "Endstation Mond" ("Destination Moon", 1950). Er gehörte zu der während des Krieges hervorgetreten Autorengeneration, die versuchte, ein Bild unserer Zukunft in überwiegend technikfreundlichen und optimistischen Farben zu malen. Diese Tendenz in Clarkes Werk kann man nicht nur in seinen Sachbüchern, sondern auch in seiner Belletristik – angefangen bei dem frühen Mondflug-Roman "Aufbruch zu den Sternen" ("Prelude to Space", 1951, deutsch auch "Die Erde lässt uns los") bis hin zu seinen klassischen Visionen wie "Projekt Morgenröte" ("The Sands of Mars", 1951) oder "Im Mondstaub versunken" ("A Fall of Moondust", 1961) – verfolgen.

Clarkes technische Weitsicht hat ihm einen bedeutenden Einfluss verschafft. Renommierte Wissenschaftler und Ingenieure nehmen ihn ernst. Se

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