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Age of Trinity - Silbernes Schweigen von Singh, Nalini (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 26.01.2018
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Age of Trinity - Silbernes Schweigen

AGE OF TRINITY - der Beginn einer neuen Ära Kontrolle, Präzision und Familie - das sind die drei Pfeiler, auf denen die Mediale Silver Mercant ihr Leben aufgebaut hat. Für Chaos, Emotionen und Leidenschaft ist kein Platz. Aber all das verkörpert Valentin Nikolaev, Alpha der StoneWater-Bären für die kühle Mediale. Und obwohl sie ihm einen Korb nach dem anderen gibt, lässt sich der charismatische Gestaltwandler nicht beeindrucken und flirtet bei jeder Begegnung unverhohlen mit ihr. Doch als ein Anschlag auf Silver verübt wird, bei dem sie fast stirbt, ist Valentin ihre einzige Zuflucht... 'Nalini Singh ist brillant!' USA Today Nalini Singh wurde auf den Fidschi-Inseln geboren und ist in Neuseeland aufgewachsen. Nach verschiedenen Tätigkeiten, unter anderem als Rechtsanwältin und Englischlehrerin, begann sie 2003 eine Karriere als Autorin von Liebesromanen. Ihre Bücher sind regelmäßig auf der Spiegel-Bestsellerliste vertreten. Weitere Informationen unter: www.nalinisingh.com

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 610
    Erscheinungsdatum: 26.01.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736303904
    Verlag: LYX
    Serie: Psy Changeling .16
    Originaltitel: Silver Silence
    Größe: 1253 kBytes
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Age of Trinity - Silbernes Schweigen

1

Wer den Mercants angehört, bewegt sich wie ein Schatten - mit Entschlossenheit, Intelligenz und gnadenloser Präzision.

Ena Mercant (circa 2057)

Silver Mercant glaubte an Kontrolle. Sich niemals überrumpeln zu lassen, machte sie so gut wie unangreifbar in allem, was sie tat. Sie war stets auf alles vorbereitet - nur nicht auf den muskelbepackten Hünen, der plötzlich vor ihrer Wohnungstür stand.

"Wie sind Sie ins Haus gelangt?", fragte sie auf Russisch und baute sich mitten im Eingang auf, damit er nicht vergaß, dass dies ihr Revier war.

Bären hatten die Angewohnheit, ein Hindernis kurzerhand aus dem Weg zu räumen.

Dieses Exemplar zuckte im Türrahmen lehnend die breiten Schultern. "Indem ich nett darum bat", antwortete es in derselben Sprache.

"Dies ist das sicherste Gebäude im Zentrum Moskaus." Silver taxierte das Gesicht mit dem markanten Kiefer und einer Haut wie dunklem Honig. Es war keine Sonnenbräune. Valentin Nikolaev wies diesen Teint auch im Winter auf, im Sommer dunkelte er nach. "Und das Wachpersonal", fuhr sie fort, "besteht aus ehemaligen Soldaten, die das Wort 'nett' nicht kennen." Einer davon war ein Mercant. Und an einem Mercant mogelte sich niemand vorbei.

Mit Ausnahme dieses Mannes. Dies war nicht das erste Mal, dass er auf ihrer Türschwelle im vierunddreißigsten Stock des Gebäudes auftauchte.

"Ich verfüge über einen besonderen Charme", erklärte Valentin, dessen mächtige Statur das Licht aussperrte. Sein breites Lächeln brachte die vertrauten Grübchen in seinen Wangen zum Vorschein, und sein tintenschwarzes Haar war derart zerzaust, dass sie sich fragte, ob er überhaupt einen Kamm besaß. Gleichzeitig wirkte es seidenweich und bildete damit einen seltsamen Kontrast zu seinen scharf geschnittenen Gesichtszügen.

Valentin ließ keinerlei Anspannung erkennen, sein Körper wirkte völlig entspannt.

Er bemühte sich, harmlos zu wirken, aber sie war kein Dummkopf. Ungeachtet ihrer Kampfausbildung hätte das Alphatier des StoneWater-Clans sie, bildlich gesprochen, wie eine Wanze zerquetschen können. Er war zu stark und muskulös, er konnte nicht ohne Waffe geschlagen werden. Nur gut, dass Silvers messerscharfer Verstand einer solchen gleichkam.

"Aus welchem Grund suchen Sie mich um sieben Uhr morgens auf?", fragte sie, als feststand, dass er ihr nicht verraten würde, wie er an den Wachen vorbeigekommen war.

Er streckte die Hand aus, in der er einen Datenkristall hielt. "Der Clan hat dem Krisennetz eine Analyse der kleinen Zwischenfälle versprochen, um die wir uns in den vergangenen drei Monaten gekümmert haben."

Bei diesen "kleinen Zwischenfällen" handelte es sich um Situationen, in denen Mediale, Menschen oder Gestaltwandler ohne Rudelzugehörigkeit in dem von dem StoneWater-Clan kontrollierten Gebiet dessen Hilfe benötigten oder aber andernorts die eines in der Nähe befindlichen Bären. Als Direktorin des unter der Schirmherrschaft des Dreigruppenbündnisses stehenden weltweiten Krisenreaktionsnetzes war es Silvers Aufgabe, sämtliche verfügbaren Reserven zu koordinieren, zu denen in diesem Teil der Welt auch die StoneWater-Bären zählten.

Natürlich hatte sie nicht die Macht, ihnen irgendetwas zu befehlen - ein solcher Versuch gegenüber einem Raubtiergestaltwandler wäre zu kläglichem Scheitern verurteilt. Aber sie konnte sie bitten. Bislang hatten die Bären immer eingewilligt. Der Datenkristall würde ihr verraten, wie viele Clanmitglieder und/oder andere Ressourcen bei den jeweiligen Zwischenfällen erforderlich gewesen waren, und es ihr erleichtern, ihre künftigen Anliegen präziser zu formulieren.

Sie nahm den Kristall, ohne zu fragen, wieso das Alphatier des Clans die Informationen persönlich überbrachte.

Valentin regelte die Dinge gern auf seine Weise.

"Weshalb sieht Selenka tatenlos zu, wie Sie in ihr Revier eindringen?" Die B

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