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Armatin - Die Bestimmung der Toach von Leopold, Mathias (eBook)

  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
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Armatin - Die Bestimmung der Toach

Die Gemeinschaft scheint am Ende zu sein: Die Toach gehen ein Bündnis mit den Trisol und den Liverali ein und rücken gegen die Gemeinschaft vor, die vor allem durch Aktionen von General Yanshu immer mehr unter Druck gerät. Durch seine Blockade der freien Welten kommt es zur humanitären Katastrophe. Die Auserwählten treiben den Konflikt durch die Toach auf die Spitze: Schließlich gehen die Toach gegen alles biologische Leben in der Gemeinschaft vor und vernichten, was sie erreichen können. Doch dann kehrt Joshua Thyquist auf die Pulsar zurück und hat sechs Freunde mitgebracht, die sich einem gemeinsamen Ziel verschrieben haben: Nicht nur der Rettung der ganzen Gemeinschaft, sondern der Rettung allen biologischen Lebens! Armatin - Die Bestimmung der Toach schließt nicht nur die Eine neue Gemeinschaft-Reihe ab, sondern ist auch das chronologische Ende der Epoche in einer Reihe von insgesamt neun Büchern. Tempo- und actiongeladen führt es Zug um Zug auf den ultimativen Kampf zwischen den Auserwählten und den Sieben hin. Mathias Leopold hat mit Armatin sein eigenes Science-Fiction-Universum erschaffen. Bislang sind 3 Bände und mehr als 30 Kurzgeschichten erschienen, weitere Bücher sind in Arbeit.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 556
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783752808858
    Verlag: Books on Demand
    Größe: 792 kBytes
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Armatin - Die Bestimmung der Toach

1. Kapitel: gesprengte Ketten

Vor zwei Tagen hatte Naï Migaschscher beschlossen, wieder etwas Hoffnung zu fassen. Das war an dem Tag gewesen, als Joshua Thyquist plötzlich wieder an Bord der Pulsar aufgetaucht war und sie in den Sektor der Travanen gebeten hatte, wo er sich seitdem versteckt hielt. Alleine sein Auftauchen gab ihr wieder etwas Mut, den nicht nur sie, sondern auch die ganze Gemeinschaft nötig hatte.

Die Kapitänin der Pulsar brachte ein Tablett mit dem Frühstück auf die Veranda ihres Hauses und stellte es auf dem kleinen Tisch ab. Nur kurz ließ sie ihren Blick über den Strand schweifen, aber noch war sie alleine.

Joshua hatte sich gestern Abend noch einmal bei ihr gemeldet und um einen weiteren vertraulichen Termin in ihrem Büro gebeten. Natürlich hatte sie ihm etwas Zeit eingeräumt, nicht nur, weil er ihr Hilfe zugesagt hatte. Heute Nachmittag würden sie sich treffen und Naï war gespannt, welche Art von Hilfe er anbieten würde.

Die Frau von ARMATIN, deren braune Haare langsam grau wurden, deckte den Tisch für zwei Personen, wie jeden zweiten Freitagmorgen. Sie erwartete ihre Mutter, die drüben in der Stadt auf dem Festland des Naturdecks wohnte. Immer abwechselnd trafen sie sich bei Naï auf der Kapitänsinsel und dann wieder bei Karela Migaschscher in der Bäckerei, über der sie wohnte.

Es war für die Kapitänin schwer geworden, freie Termine in ihrem Tagesablauf zu finden, auch, wenn die Pulsar immer noch im Orbit von XOSS lag. Durch ihre zweite Position als Flottenadmiralin - eigentlich war das jetzt ihre Hauptaufgabe - gab es auch abseits des größten Schiffs der Gemeinschaftsflotte so viel zu tun, dass sie schon damit voll ausgelastet wäre. Ihr Vize-Kapitän Yas Tarsas nahm ihr den größten Teil der Verantwortung für das Schiff ab, aber trotzdem hatte sie das Gefühl, keiner der beiden Stellen wirklich gerecht werden zu können.

Auf dem Tisch standen jetzt Kaffee, Saft, Brötchen, Butter, Marmelade, Honig, etwas Obst. Sie hatte den Joghurt vergessen! Schnell ging sie noch einmal in die offene Küche des kleinen, aber komfortablen Bungalows und holte zwei Gläser aus dem Kühlschrank. Als sie zurück auf die Veranda kam, näherte sich dem Anleger am Strand gerade ein Schnelltaxi, das über das Wasser fuhr.

"Gerade pünktlich", murmelte Naï zufrieden und ging ihrer Mutter über den Weg aus hölzernen Bohlen entgegen.

"Guten Morgen!", rief Karela Migaschscher und kletterte umständlich aus dem Taxi.

"Guten Morgen, Mutter", antwortete Naï und griff nach dem rechten Arm der alten Frau, um ihr auf den Steg zu helfen. Sie stellte wieder einmal fest, wie alt ihre Mutter geworden war, seit sie an Bord der Pulsar wohnte. Das war noch nicht ganz zwei Jahre her, aber seitdem waren weder Naï noch ihre Mutter wieder auf ARMATIN gewesen.

"Bin ich zu spät?"

"Nein, ich bin gerade fertig geworden."

Naï, die selbst schon 73 Jahre alt war, konnte kaum glauben, dass ihre Mutter dieses Jahr schon ihren 111. Geburtstag feiern würde. Aber insgeheim fand sie, das ihre Mutter sogar noch älter aussah. Das durchschnittliche Lebensalter von Menschen betrug heute rund 120 Jahre, Naï war sich aber nicht sicher, ob ihre Mutter das schaffen würde. Karela war krank, ihre Tochter wusste das, aber sie war so stur, dass sie es nicht zugeben und schon gar nicht zum Arzt gehen wollte.

"Sind wir eigentlich immer noch im Orbit von XOSS?"

"Ja, mittlerweile schon seit einem halben Jahr", antwortete Naï, als sie die drei Stufen zur Veranda hinter sich ließen. "Präsident Zilligan hält es für sicherer."

Naï erinnerte sich nur ungern daran, welche Ereignisse dazu geführt hatten, dass die Pulsar den Orbit von XOSS nicht mehr verließ. Der Präsident der Xoß hatte nach der Vernichtung der Gemeinschaftsregierung mehr oder weniger offiziell die Federführung in der Koordination der verbleibenden Mitglieder übernommen. In dieser Funktion hatte er Naï als neue Flo

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