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Assassin's Creed: Underworld Roman zum Game Syndicate von Bowden, Oliver (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 11.12.2015
  • Verlag: Panini
eBook (ePUB)
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Assassin's Creed: Underworld

Im November 2015 wird die erfolgreiche UBISOFT-Gamereihe um den ewigen Kampf zwischen Assassinen und Templer-Orden in die nächste Runde gehen. Das brandneue Game 'Assassin's Creed: Syndicate' entführt den Spieler dann ins England des 19. Jahrhunderts. Zwischen den glänzenden Fassaden des viktorianischen Zeitalters und dem dichten Qualm der industriellen Revolution wird der epochenalte Zwist fortgesetzt. Mit 'Assassin's Creed: Underworld' präsentiert Panini den offiziellen Roman zum neuen Game!

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 400
    Erscheinungsdatum: 11.12.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783833231933
    Verlag: Panini
    Originaltitel: Assassin's Creed: Syndicate
    Größe: 1874 kBytes
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Assassin's Creed: Underworld

3

Ethan Frye gönnte sich einen kurzen Augenblick der Zufriedenheit über die Akkuratesse seiner Klinge - dann fegte er Boot die Beine unter dem Leib weg und warf ihn auf das schmutzige Pflaster. Der Assassine ging in die Hocke, nagelte Boot mit den Knien auf den Boden und drückte ihm die Klinge an die Kehle.

"Nun, mein Freund", grinste er, "warum verrätst du mir für den Anfang nicht erst einmal deinen Namen?"

"Man nennt mich Boot, Sir." Boot wand sich, die Klingenspitze bohrte sich schmerzhaft in seine Haut.

"Guter Mann", sagte Ethan. "Die Wahrheit ist ein guter Grundsatz. Also, dann unterhalten wir uns einmal, wir beide, einverstanden?"

Der Bursche unter ihm zitterte. Ethan fasste das als ein Ja auf. "Sie sind unterwegs, um eine Fotoplatte in Empfang zu nehmen, habe ich recht, Mr Boot?" Boot zitterte. Ethan fasste das als ein weiteres Ja auf. So weit, so gut. Seine Information stimmte. Dieser Boot war ein Verbindungsglied in einer Lieferkette, die mit dem Verkauf erotischer Drucke in gewissen Londoner Pubs endete. "Und Sie werden im Jack Simmons erwartet, wo Sie diese Fotoplatte entgegennehmen sollen, habe ich recht?"

Boot nickte.

"Und wie heißt der Bursche, mit dem Sie sich treffen sollen, Mr Boot?"

"Ich ... das weiß ich nicht, Sir ..."

Ethan lächelte und beugte sich noch tiefer zu Boot hinab. "Mein lieber Junge, Sie sind als Lügner noch schlechter, als Sie es als Kurier sind." Er übte etwas mehr Druck auf die Klinge aus. "Spüren Sie, wo dieses Messer jetzt sitzt?", fragte er.

Boot blinzelte einmal, um ein Ja zu signalisieren.

"Das ist eine Arterie. Ihre Halsschlagader. Wenn ich die aufschlitze, färben Sie die ganze Stadt rot, mein Freund. Nun, die Straße zumindest. Aber das wollen wir ja beide nicht. Wozu einen so reizenden Abend verderben? Wie wäre es, wenn Sie mir stattdessen verraten, wen Sie treffen wollen?"

Boot blinzelte. "Wenn ich das tue, bringt er mich um."

"Das mag ja sein, aber ich bringe Sie um, wenn Sie es nicht tun, und hier ist nur einer von uns, der Ihnen ein Messer an den Hals hält, und das ist nicht er, oder?" Ethan verstärkte den Druck. "Treffen Sie Ihre Wahl, mein Freund. Sterben Sie jetzt oder später."

Da hörte Ethan linker Hand ein Geräusch. Eine halbe Sekunde später hatte er seinen Colt in der Hand, die Klinge noch an Boots Kehle, während er ein neues Ziel aufs Korn nahm.

Es war ein kleines Mädchen, das vom Brunnen kam und nach Hause wollte. Mit schreckgeweiteten Augen stand es da, einen bis zum Rand mit schmutzigem Wasser gefüllten Eimer in der Hand.

"Verzeihung, Miss, ich wollte Sie nicht erschrecken." Ethan lächelte. Der Revolver verschwand unter seinem Gewand. Seine leere Hand kam wieder zum Vorschein, um dem Mädchen zu versichern, dass er keine Bedrohung darstellte. "Böses will ich nur Grobianen und Dieben wie diesem Mann hier. Vielleicht sollten Sie in Ihre Unterkunft zurückkehren?" Er bedeutete ihr mit einer Geste zu gehen, aber sie rührte sich vor Furcht nicht vom Fleck und starrte sie beide aus großen weißen Augen in ihrem schmuddeligen Gesicht an.

Ethan fluchte lautlos. Das Letzte, was er brauchte, war ein Publikum. Vor allem wenn es ein kleines Mädchen war, das ihm dabei zuschaute, wie er einem Mann eine Klinge an die Kehle hielt.

"Na schön, Mr Boot", sagte er leiser als vorher, "die Situation hat sich geändert, also muss ich darauf bestehen, dass Sie mir genau erklären, mit wem Sie sich zu treffen beabsichtigen ..."

Boot öffnete den Mund. Vielleicht war er im Begriff, Ethan zu verraten, was er wissen wollte, vielleicht wollte er ihm auch nur sagen, wo er sich seine Drohungen hinstecken konnte, aber wahrscheinlich wollte er einfach nur jammernd beteuern, dass er es nicht wusste.

Ethan erfuhr es nie, denn genau in dem Moment, da Boot antworten wollte, zerstob sein Gesicht.

Es geschah einen Augenblick,

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