text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Atlan 28: Die Eisige Sphäre (Blauband) Der Kristallprinz: Die Varganen von Hess, Dirk (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 21.05.2015
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
9,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Atlan 28: Die Eisige Sphäre (Blauband)

8000 Jahre vor Beginn der irdischen Zeitrechnung: Atlan, Kristallprinz und offizieller Thronfolger des riesigen Arkon-Imperiums, wurde seines Thrones beraubt. Seit der Ermordung seines Vaters regiert Imperator Orbanaschol III. über Tausende von Sonnensystemen. Orbanaschols Ziel ist, den geflüchteten Atlan zu beseitigen. Im Kampf gegen den falschen Imperator und dessen Häscher wird der junge Kristallprinz mit den Hinterlassenschaften der geheimnisvollen Varganen konfrontiert. Diese uralten Wesen haben auf vielen Welten ihre Spuren hinterlassen, zu denen auch der Unsterblichkeit bescherende 'Stein der Weisen' gehören soll. Atlan hat im Mikrokosmos die arkonidische Prinzessin Crysalgira gefunden, die ebenfalls vom Molekularverdichter der Maahks verkleinert wurde. Gemeinsam versuchen sie, einen Rückweg ins Standarduniversum zu finden - und erfahren bei ihren Abenteuern, dass die geheimnisvolle Eisige Sphäre der Varganen eine Schlüsselrolle spielt ... Enthaltene ATLAN-Heftromane Heft 198: 'Planet der Zombies' von Dirk Hess Heft 199: 'Kreuzzug nach Yarden' von Clark Darlton Heft 200: 'Herrscher im Mikrokosmos' von William Voltz Heft 202: 'Ingenieure der Vernichtung' von H.G. Ewers Heft 203: 'Planet im Feuersturm' von H.G. Ewers Heft 205: 'Ein Mond ohne Namen' von Hans Kneifel

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 400
    Erscheinungsdatum: 21.05.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845333274
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Serie: Atlan (Blauband) Bd.28
    Größe: 819kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Atlan 28: Die Eisige Sphäre (Blauband)

1.

Aus: Die privaten Gedanken des Forschers Vruumys während seiner Reise durch den bekannten Leerraum , Sternenschiff-Logbuch

... sind mit dem Planeten Somor viele Rätsel und Geheimnisse verbunden, die deutlich über das direkt Offensichtliche hinausgehen. Einst eine blühende Welt, ein Treffpunkt für viele Völker des bekannten Leerraums, sind bereits die Umstände der Katastrophe, von der sie heimgesucht wurde, mit vielen Fragen verbunden. Es heißt, sie sei von einem "kosmischen Sturm" eingehüllt worden, dessen Ausläufer Somor bis in die Gegenwart im Griff halten und einen Teil der Nordhemisphäre vom Sonnen- und Sternenlicht abschneiden. Dass es diese Strahlungswolken gibt, ist eine Tatsache - sogar für mich ist es gefährlich, sie zu durchdringen, um auf dem Planeten zu landen; völlig unklar ist dagegen, um was genau es sich handelt, warum sich dieses Phänomen so lange hält und - vielleicht noch wichtiger! - ob es eine natürliche oder künstliche Ursache hatte.

Vielen Bewohnern der Welt gelang vor der Katastrophe die Flucht, andere blieben zurück und degenerierten in einem zum Teil erschreckenden Maß. Auf diese Weise geriet nicht nur die Legende von den Unsterblichen in Vergessenheit, sondern auch die Städte, die tejonthischen Forschungsstationen und was es damals sonst alles auf Somor gab. Dass es überhaupt eine Flucht gab, zeigt wiederum, dass es vorab Warnzeichen gegeben haben muss, eine auf einen Höhepunkt zusteuernde Entwicklung. Doch genau dazu gibt es nur vage Berichte. Nicht einmal der exakte Zeitpunkt ließ sich rekonstruieren, sondern nur auf den Zeitraum vor "etwa zehn Generationen" eingrenzen - wobei ein Somorjahr im Sinne eines "wiederkehrenden Zyklus" 450 planetare Tage beansprucht, während 35 solcher Zyklen oder Jahre als "eine Generation" angesehen werden. Auffällig hierbei ist allerdings, dass diese rund 350 Somorjahre mit der Zeit des letzten Kreuzzugs nach Yarden korrelieren, einem ebenfalls zyklischen Ereignis, dessen regelmäßige Wiederkehr bis in die kaum noch bekannte Vorzeit zurückreicht und bei dem jeweils mindestens zehntausend tejonthische Großraumer teilnehmen.

Damit nicht genug: Es gibt für mich keinen Zweifel daran, dass Somor einst zu dem Netzwerk der rätselhaften Gefühlsbasen gehört haben muss, errichtet in fernster Vergangenheit von den geheimnisvollen Leerraumkontrolleuren . Mir ist bewusst, dass ich damit ein heikles Thema anschneide: Gefühlsbasen wie auch die Tropoyther betreffen Dinge, denen man sich nicht mit zu viel Neugier zuwenden darf; jeder Versuch, daran zu rühren, hat schreckliche Folgen. Möglicherweise sogar solche wie die Katastrophe, die Somor heimgesucht hat. Letzteres ist zwar nur meine persönliche Vermutung, doch ich glaube inzwischen ausreichend Indizien entdeckt zu haben, um sie als gesichert ansehen zu können. Im Normalfall ist von den Gefühlsbasen nichts zu bemerken; häufig ist nicht einmal bekannt, ob ein Planet, Mond oder Planetoid der Standort einer solchen ist oder nicht. Nur in wenigen Ausnahmefällen sowie im Verlauf des Kreuzzugs nach Yarden offenbart sich ihre Existenz, dann zeigt sich auch die Macht der Leerraumkontrolleure .

Eine dieser Ausnahmen war Somor - und irgendwann hatten Raumfahrer verschiedener Völker beim Gefühlsbasen -Standort am östlichen Fuß der Blauen Berge damit begonnen, sie freizulegen. Noch heute zeugt der riesige Krater von den Bemühungen, zu ihr vor- und in sie einzudringen. Ich weiß nicht, ob es deshalb eine Abwehrreaktion gab, eine Fehlfunktion oder einen Unfall, aber genau in jener Zeit kam es zur Katastrophe, die das alte Somor auslöschte. Es bleibt leider unklar, was Ursache und was Wirkung war - es ist durchaus möglich, dass der schon erwähnte "kosmische Sturm" die Gefühlsbasis

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen