text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Black Dragons - Ein Flirt mit dem Feuer von MacAlister, Katie (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 14.07.2016
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
8,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Black Dragons - Ein Flirt mit dem Feuer

Aoife Dakar wird zufällig Zeugin eines übernatürlichen Mordes, doch niemand glaubt ihren Erzählungen. Als sie an den Tatort zurückkehrt, um nach Beweisen zu suchen, begegnet sie einem vorlauten Dämonenhund und einem herrlich nackten Mann, der sich nicht nur in einen Drachen verwandeln, sondern auch göttlich küssen kann. Aoife findet sich plötzlich in einer fantastischen Welt wieder, die gleichzeitig so aufregend wie furchteinflößend ist. Und sie lernt, dass man sich beim Spiel mit Drachen auch ordentlich die Finger verbrennen kann ...

Katie MacAlister hat über dreißig Romane verfasst und wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt. Insbesondere mit ihren Romantic-Fantasy-Romanen um Vampire und Drachen hat sie eine große Leserschaft gewonnen und landet regelmäßig auf den internationalen Bestsellerlisten.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 320
    Erscheinungsdatum: 14.07.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736301894
    Verlag: LYX
    Serie: Black Dragons Bd.1
    Originaltitel: Dragon Fall
    Größe: 1125 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Black Dragons - Ein Flirt mit dem Feuer

1

Vor zwei Jahren

Arvidsjaur Center für geistig Verwirrte

Eingangsgespräch: geleitet von Dr. Kara Barlind

Übersetzung ins Englische

Anmerkung Dr. Barlind: Das ist das Gespräch, das ich bei Einlieferung mit Patientin A auf Wunsch ihrer Familie geführt habe. Patientin A zeigte deutliche Anzeichen von Schizophrenie und gab nur widerwillig zu, dass ihre Geschichte eher einem Fantasy-Film als dem realen Leben entsprach. Sie hatte jedoch das große Bedürfnis, ihre Geschichte zu erzählen. Dazu ermutigte ich sie in der Hoffnung, dass dies der Genesung zuträglich sein möge.

GESPRÄCH :

Dr. Barlind: Guten Tag, Miss A. Wie geht es Ihnen?

Patientin A: Mir ist es schon besser gegangen, und mein Name ist Aoife, nicht Miss A. Es ist ein irischer Name, und er wird Ii-fe ausgesprochen.

Dr. Barlind: Entschuldigung, Aoife. Manche Patienten ziehen es vor, in unseren Berichten anonym zu bleiben, aber ich werde vermerken, dass Sie lieber bei Ihrem Namen genannt werden möchten. Wollen Sie uns erzählen, was Ihren Bruder und Ihre Schwester dazu bewogen hat, Sie in unsere Obhut zu geben?

Patientin A (schaudernd): Darüber möchte ich lieber nicht nachdenken, aber ich nehme an, wenn jemand etwas unternehmen soll, bleibt mir nichts anderes übrig, als Ihnen zu erzählen, was gestern Abend passiert ist. Es war doch gestern Abend, oder nicht?

Patientin zeigt deutliche Anzeichen von seelischer Belastung, und ich bestätige ihr, dass sich der auslösende Moment gestern Abend zugetragen hat.

Patientin A: Okay, gut, ich dachte schon, ich wäre auch hier mit der Zeit etwas durcheinandergeraten. Allerdings kann ich Ihnen versichern, dass das nicht so abgedreht ist, wie es sich anhört. Wo soll ich anfangen?

Dr. Barlind: Wo immer Sie mögen.

Patientin A: Ich denke, alles hat mit dem Date angefangen. Ich hatte ja keine Ahnung, dass etwas so ... Merkwürdiges ... passieren würde. Ich meine, Terrin sah absolut normal aus. Und vor allem hat er auf mich nicht den Eindruck gemacht, er könnte sterben und nach Belieben wiederauferstehen.

Patientin A schaudert erneut und reibt sich die Augen, als wollte sie auf diese Weise Bilder aus ihrem Kopf vertreiben, hört aber auf damit, bevor sie sich selbst verletzt.

Dr. Barlind: Dann fangen Sie doch am besten mit Ihrer Verabredung mit diesem Mann an.

Patientin A: Ja. Das Date. Zuerst war alles ganz normal. Nicht gerade durch die Decke, aber ganz nett ...

"Ist die Band nicht toll?"

Bässe wummerten um uns herum, hingen schwer in der Abendluft und weckten in mir ein Verlangen. Sexueller Natur.

"Was?", brüllte mein Date, da ich ihn sonst über dem Lärm der schwedischen Band auf der Bühne nicht gehört hätte.

Ich schaute ihn an. Ich kannte Terrin erst seit ein paar Tagen. Ich war ihm auf dem GothFaire-Jahrmarkt begegnet, wo wir beide in einer Schlange anstanden, um uns aus der Hand lesen zu lassen. Wir waren ins Gespräch gekommen und hatten uns schließlich für das Konzert verabredet.

"Ich sagte, die Band ist toll. Findest du nicht auch?", schrie ich ihm ins Ohr. Wir hüpften in der dichtgedrängten Menge im Takt zur Musik, als ob das stetige Hämmern des Schlagzeugs ein Urbedürfnis nach Bewegung in uns weckte. Ich machte mir ein bisschen Sorgen, ob es Terrin wirklich gefiel, nicht weil er dafür zu alt sein könnte - er schien etwa im gleichen Alter zu sein wie ich, Mitte dreißig -, sondern weil er irgendwie etwas von einem Buchhalter an sich hatte. Er war die Nettigkeit in Person - alles an ihm war angenehm: seine gutmütigen braunen Augen, seine akzentfreie Stimme, seine kurz, aber nicht zu kurz geschnittenen braunen Haare und sein unauffälliges Gesicht. Er sah aus wie ein absolut solider, unauffälliger Spießer.

Ich hingegen war alles andere als unauffällig. Zumindest

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen