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Black Heart - Band 1: Ein Märchen von Gut und Böse von Leopold, Kim (eBook)

  • Verlag: Greenlight Press
eBook (ePUB)
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Online verfügbar

Black Heart - Band 1: Ein Märchen von Gut und Böse

Magie, uralte Märchen und eine verbotene Liebe! Wie schnell Märchen wahr werden, erfährt Louisa an ihrem achtzehnten Geburtstag. Ihr Leben gerät aus dem Gleichgewicht, denn plötzlich begegnen ihr Gestalten, die keineswegs real sind. Wie gut, dass Alex sich auskennt und ihr mit Rat und Tat zur Seite steht. Aber ist sein plötzliches Auftauchen wirklich Zufall? Lass dich verzaubern und tauche ein in eine Welt von Gut und Böse! Lesereihenfolge für die Serie: Staffel 1 Black Heart 01 Ein Märchen von Gut und Böse Black Heart 02 Das Lachen der Toten Black Heart 03 Ein Traum aus Sternenstaub Black Heart 04 Der Palast der Träume Black Heart 05 Das Flüstern der Vergangenheit Black Heart 06 Die Kunst zu sterben Black Heart 07 Der Schritt ins Dunkle Black Heart 08 Tötet das Biest (Finale der 1. Staffel) Staffel 2 Black Heart 09 Die Stille der Zeit Black Heart 10 Der Kampf der Rebellen Black Heart 11 Die Magie der Herzen Kim Leopold wurde 1992 geboren und lebt derzeit mit ihrem Mann im schönen Münsterland. Schreiben und Reisen gehören zu ihren Hobbies, die sie gerne verbindet, in dem sie ihre Handlung an Orten spielen lässt, die sie schon besucht hat. Mit dem Schreiben von Young Adult Fantasy hat sie schon früh begonnen und nach einem kurzen Ausflug in das Genre Liebesroman kehrt sie mit der Black Heart Reihe in die Welt der Magie zurück. Wenn sie nicht gerade an ihrem ganz persönlichen Märchen für Erwachsene schreibt, gestaltet sie Buchcover für ungecovert - Buchcover und mehr oder liest Dark Fantasy Bücher - immer mit dabei: ein heißer Tee und ihr Kater Filou.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 100
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958343429
    Verlag: Greenlight Press
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Black Heart - Band 1: Ein Märchen von Gut und Böse

Kapitel 2

Ein kleines Dorf in Norwegen, 1768 n. Chr.

Freya

Das Gefühl von rauem Backstein unter meinen Fingerspitzen wiegt mich in Sicherheit. Ich lasse meine Finger an der Hauswand entlanggleiten, bis ich schließlich den kleinen Vorsprung spüre und die Wand loslasse, um vierunddreißig Schritte geradeaus zu gehen. Mein Weg führt mich vom Schatten in die Sonne, und ich verharre einen Augenblick bei dreiundzwanzig Schritten, um das warme Gefühl auf meinem Gesicht zu genießen. Anschließend setze ich meinen Weg fort, elf Schritt vor, zehn nach links, dann zwanzig nach rechts, bis ich nur noch die Hand ausstrecken muss, um die gewohnten Steine des Brunnens unter meinen Händen zu-

Ein Ruck reißt mich zu Boden. Dumpfe Schmerzen jagen durch meinen Oberarm und mein Eimer fällt mit einem lauten Poltern zu Boden.

"Oh nein, entschuldige bitte." Eine angenehme Stimme füllt mein Ohr, während ich mich aufrichte. "Habe ich dir wehgetan?"

Ich schüttle den Kopf und reibe meinen Oberarm. Die Stimme ist tief und männlich, und ich würde gerne das Gesicht dazu sehen. Jemand, der klingt wie er, muss einfach hübsch sein.

"Es geht schon", murmle ich verlegen.

"Ich", setzt der Mann an und scharrt mit den Füßen. Mir wird bewusst, dass mein Anblick ihn nervös machen muss, also schließe ich die Augen.

"Ich bin Mikael", stellt er sich plötzlich vor.

Verwundert öffne ich die Augen wieder, obwohl ich ihn sowieso nicht sehen kann. Wieso läuft er nicht weg? Wieso bleibt er hier und stellt sich vor? Hat er keine Angst vor einem Krüppel wie mir?

"Freya", erwidere ich schüchtern und erstarre, als er nach meiner Hand greift. Seine Finger sind schlank und lang, die Haut weich und trocken. Sein Griff verleiht mir ein merkwürdiges Gefühl von Sicherheit, und als ich dann noch seine zarten Lippen auf meinem Handrücken spüre, ist es um mich geschehen. Noch nie hat sich ein Mann die Mühe gemacht, sich mir vernünftig vorzustellen, geschweige denn, mir einen Handkuss zu geben. Für alle anderen bin ich nicht viel besser als Garall, der mit seinem fehlenden Bein ein noch größerer Krüppel ist.

"Du bist nicht von hier", stelle ich fest, während er sich wieder von mir löst. "Ich ... ich erkenne deine Stimme nicht."

"Du hast gute Ohren. Ich bin aus Christiania", antwortet er. Seine Stimme entfernt sich kurz. Er hebt den Eimer auf, bemerke ich verblüfft. Ohne seine Hilfe hätte ich mich auf den Boden hocken und jeden Zentimeter absuchen müssen, bis ich den Eimer wiedergefunden hätte. Und dann hätte ich vielleicht die Orientierung verloren und wäre noch weiter umhergeirrt.

Plötzlich spüre ich seine Hand an meinem Ellbogen. Zögernd wartet er darauf, dass ich ihm die Erlaubnis gebe, mich zu begleiten. Mein Herz klopft schneller, während ich die Kontrolle in seine Hände übergebe und mich von ihm zum Brunnen leiten lasse.

"Was verschlägt dich hierher?", frage ich ihn, um mich von meiner Aufregung abzulenken.

"Der Dienst am königlichen Hof." Seine Stimme ist genau die richtige Mischung aus sanft und männlich. Wenn ich mir den Menschen dazu vorstelle, sehe ich einen hochgewachsenen, schlanken Mann, ein paar Jahre älter als ich vielleicht. Mit blondem Haar und blauen Augen, wie das hier im Norden so üblich ist. Wie blondes Haar aussieht, weiß ich nicht. Ich weiß nur, wie es sich anfühlt, wenn ich meine eigenen Haare bürste und flechte.

"Du kennst den König?", frage ich aufgeregt. Ich habe noch nie jemanden kennengelernt, der dem Hof so nah war. "Ist es wahr, was man über ihn sagt?"

Er lässt meinen Ellbogen kurz los, um den Eime

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