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Call of Crows - Entfacht Roman von Aiken, G. A. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 12.01.2017
  • Verlag: Piper Verlag
eBook (ePUB)
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Call of Crows - Entfacht

Jace Berisha hat es wirklich nicht leicht - zumal ihr Mann sie ... nun ja, ermordet hat. Doch nun kämpft Jace für die mächtigen Götter der Wikinger, Seite an Seite mit den gefährlichen Crows. Schnell geht es jedoch für sie bergab, als eine rachsüchtige Göttin auftaucht und nur eins will - den Weltuntergang. Die einzige mögliche Lösung ist, sich mit ihren Feinden zu verbünden, den Protektoren. Ein Wikinger-Klan, dessen einziges es Ziel ist, Crows zu vernichten. Glücklicherweise ist Protektor Ski Eriksen ein friedliebender Kerl. Denn die Frau, die er begehrt, ist ausgerechnet die schöne und unnahbare Jace. Doch nichts kann einen wahren Wikinger davon abhalten, das zu bekommen, was er will!

G. A. Aiken ist New-York-Times-Bestsellerautorin. Sie lebt an der Westküste der USA und genießt dort das sonnige Wetter, das gute Essen und die Aussicht auf attraktive Strandbesucher. Ihre erfolgreichen Erotic-Fantasy-Reihen um die Drachenwandler, "Lions", "Wolf Diaries" und "Call of Crows" erscheinen alle im Piper Verlag.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 432
    Erscheinungsdatum: 12.01.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783492974851
    Verlag: Piper Verlag
    Größe: 1169kBytes
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Call of Crows - Entfacht

Kapitel 1

Als er sie erneut am Knie berührte, knirschte Jace Berisha mit den Zähnen und zwang sich zu einem Lächeln.

Reiß dich zusammen, sagte sie sich. Du schaffst das.

Obwohl sie es eigentlich gar nicht schaffen wollte. Sie wollte nicht in diesem vorübergehend geschlossenen Club in Santa Monica sein und um irgendwelchen von den Göttern gesegneten Ramsch feilschen. Sie wollte zurück im Bird House sein und lesen ... egal was. Irgendwas. Aber leider war sie die Einzige im Crow-Clan von Los Angeles, die Russisch sprach sowie einen ganzen Haufen anderer slawischer und romanischer Sprachen plus noch ein paar Sprachen, die zu keiner der beiden Gruppen zählten. Eine Fähigkeit, die früher einem ganz anderen Zweck gedient hatte. Aber diese Fähigkeit war ihr Schlüssel gewesen. Der Schlüssel dazu, aus ihrem ersten Leben heraus- und - zum Glück - in ihr zweites hineinzugelangen. Allerdings hatte sie sterben müssen, damit das passieren konnte. Durch die Hand ihres miesen Exmannes.

Aber das war ein Preis, den sie jederzeit wieder bezahlt hätte, um hier zu sein.

Obwohl die Arbeit undercover nicht gerade ihre Stärke war, würde sie sie für die Frauen, die sie Schwestern nannte, und für die Göttin, die ihr so viel gegeben hatte, tun. Aus eigenem Willen. Das war etwas, das man ihr zu haben früher verboten hatte.

Sie musste bloß einen Weg finden, ihr inzwischen berüchtigtes Temperament zu zügeln.

Weil sie nicht nur eine Crow war. Sie war eine Berserker-Crow. Eine Crow, deren Zorn in Schlachten eingesetzt wurde, um Schrecken zu verbreiten und Zerstörung anzurichten, nicht zwangsläufig in dieser Reihenfolge.

Jace wünschte, sie würde ihre Rolle als Berserker-Crow als eine Art Fluch betrachten, aber das tat sie nicht. Sie freute sich an ihrer Wut, so wie sich manche Menschen an Babys oder einem tollen neuen Sportwagen erfreuten.

Trotzdem, wenn sie nur ... wenn sie nur mehr Kontrolle darüber hätte. Sie hatte ein bisschen Kontrolle, aber sobald ihre Wut richtig entfesselt war, gab es kein Halten mehr, bis sie sie an der Person ausgelassen hatte, die sie provoziert hatte.

Eine Neigung, die mitten im Schlachtgetümmel gut funktionierte, weniger gut jedoch, wenn die Crows einmal etwas anderes probierten als ihre übliche Arbeitstaktik: "Reingehen, alle töten, rausgehen."

Heute Abend versuchten die Crows zu verhandeln, eine Fähigkeit, für die die meisten von ihnen nur im Jewelry District in Downtown L. A. bekannt waren.

Sonst wurden die Crows hinzugezogen, damit sie Dinge zurückholten, die den Göttern gestohlen worden waren, und damit sie alle töteten, die etwas mit dem Diebstahl zu tun gehabt hatten. Und wenn auch das Blut eines Unschuldigen vergossen worden war, so ... sagen wir, einiges von dem, was die Crows im Laufe der Jahre getan hatten, war legendär geworden.

Diesmal wussten sie mit Sicherheit, dass die Leute, die gegenwärtig den Armreif einer der Nornen in ihrem Besitz hatten, absolut ahnungslos waren, was sie da in Händen hielten. Sie hatten ihn nicht benutzt. Hatten kein Blut deswegen vergossen. Es waren einfach irgendwelche Clubbesitzer, die versuchten, das hübsche Armband an den Höchstbietenden zu verkaufen. Also war beschlossen worden, dass es unnötig sei, diese Männer zu töten.

Natürlich war keiner der Herren, mit denen sie es zu tun hatten, eine Unschuld im landläufigen Sinne, aber sie waren auch nicht durch und durch böse.

Zumindest glaubte Chloe, ihre Anführerin, das. Jace jedoch wusste es besser. Bevor ihre Mutter sie vor all den Jahren weggeholt hatte, war Jace unter Männern wie diesen aufgewachsen. Aber daran durfte sie jetzt nicht denken. Sonst ...

"Also", versuchte Tessa es noch einmal und gab sich größte Mühe, den Mann neben ihr zu ignorieren, der an ihrem Hals schnupperte, "wie viel für das Armband?"

"Es ist teuer", antwortete der massige Russe in gequältem Engli

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