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Das Buch der Gefährten 1 - Die Nacht des Jägers Roman von Salvatore, Robert A. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 16.04.2018
  • Verlag: Blanvalet
eBook (ePUB)
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Das Buch der Gefährten 1 - Die Nacht des Jägers

Ein neues Zeitalter beginnt - Zeit für neue Gefährten!
Von seinem eigenen Volk verstoßen, kehrt der Dunkelelf Drizzt Do'Urden auf der Suche nach einem verschollenen Freund mit seinen Gefährten in die verlassene Zwergenstadt Gauntlgrym zurück. Sie ahnen nicht, dass die Dunkelelfen dort inzwischen eine Siedlung gegründet habem. Was wie ein Abenteuer in den leeren Zwergenhöhlen begann, wird zu einem verzweifelten Kampf ums Überleben. Denn nichts würde die grausame Spinnengöttin der Dunkelelfen glücklicher machen, als der Tod von Drizzt Do'Urden - und ihr Volk ist nur zu gern bereit, ihren Wünschen zu folgen ...

R. A. Salvatore wurde 1959 in Massachusetts geboren, wo er auch heute noch lebt. Bereits sein erster Roman "Der gesprungene Kristal"l machte ihn bekannt und legte den Grundstein zu seiner weltweit beliebten Romanserie um den Dunkelelf Drizzt Do Urden. Die Fans lieben Salvatores Bücher vor allem wegen seiner plastischen Schilderungen von Kampfhandlungen und seiner farbigen Erzählweise.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 544
    Erscheinungsdatum: 16.04.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641199562
    Verlag: Blanvalet
    Originaltitel: Companions Codex 1. Night of the Hunter
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Das Buch der Gefährten 1 - Die Nacht des Jägers

Prolog

So viel Blut.

Überall Blut.

Es verfolgte Doum'wielle, wohin sie auch ging.

Sie sah es auf ihrer silberweißen Haut, die verriet, dass sie halb Elfe, halb Drow war. Nacht für Nacht verfolgte es sie in ihren Träumen. Sie sah es in den Spuren, die ihre Füße im Schnee hinterließen. Sie sah es auf ihrem scharfen Schwert. Ja, ganz besonders dort.

Unablässig spiegelte es sich im roten Rand ihres intelligenten Schwertes, Khazid'hea.

Tausend Mal hatte sie ihrem Bruder diese Klinge ins Herz gerammt. Seine Schreie hallten in jedem wachen Gedanken nach, und sie erfüllten ihre Träume. Für Khazid'hea waren das süße Sphärenklänge.

Eines Tages hatte ihr Bruder Teirflin versucht, sie im Schlaf mit ebendieser Waffe - ihrem eigenen Schwert - zu töten. Doch sie war schneller gewesen.

Sie war besser gewesen.

Sie war würdiger gewesen.

Die scharfe Klinge war in seine Brust gefahren, hatte Haut, Muskeln und Knochen durchstoßen und das Herz gefunden, sodass das köstliche Blut sich ergießen konnte.

Dieses Blut würde auf ewig an ihren Händen kleben. Damals aber, als die Waffe sie im Bann hatte und ihr die warmen Worte ihres Vaters zuflüsterte, wollte sie das Blut gar nicht abwaschen.

Vielleicht waren Teirflins Todesschreie doch Musik in ihren Ohren.

Zwei. Die Finger des Drow bewegten sich in den komplexen Handzeichen, die seinem Volk eine heimliche, stumme Verständigung ermöglichten. Sie bewegen sich langsam.

Tsabrak Xorlarrin, der Zauberer aus dem Dritten Haus von Menzoberranzan, überlegte. Hier draußen fühlte er sich nicht wohl, denn er war weit entfernt von Menzoberranzan und auch von Q'Xorlarrin, der neuen Stadt der Drow, die seine Familie in den Minen der sagenhaften Zwergenheimstatt Gauntlgrym errichtete. Er war sich ziemlich sicher, weshalb Oberin Zeerith ausgerechnet ihn auf diesen Erkundungsgang geschickt hatte: Zeerith wollte ihn von ihrem Sohn Ravel fernhalten, einem erbitterten Rivalen von Tsabrak.

Einem Rivalen, der definitiv die Oberhand gewonnen hatte, wie Tsabrak sich eingestehen musste. Mit seinem erfolgreichen Eindringen in das alte Zwergenreich war Ravel zu leuchtendem Ruhm aufgestiegen, der das Ansehen von Haus Xorlarrin mehrte. Dabei hatte ihn ausgerechnet ein Baenre begleitet, und zwar mit dem Segen dieses mächtigen Clans. Die Stadt Q'Xorlarrin nahm inzwischen Formen an, und an dieser Entwicklung war Ravel maßgeblich beteiligt gewesen.

Die Finger des Zauberers bewegten sich schnell und erteilten seinen Spähern einen neuen Auftrag, denn er benötigte genauere Informationen. Nachdem er sie losgeschickt hatte, kehrte er zurück zu seiner Cousine Berellip, der älteren Schwester von Ravel. Sie wartete mit ihrem Gefolge in einer kleinen natürlichen Höhle am Ufer des unterirdischen Flusses, dem sie bis hierher gefolgt waren. Berellip Xorlarrin war unübersehbar. Mit ihrem lauten, herrischen Auftreten hielt sie die rangniederen Männer auf Abstand. Nur ihren zwei jungen Zofen war es gestattet, sie anzusprechen.

Tsabrak durchquerte den kleinen Raum und entließ die Zofen mit einem Wink.

"Ihr habt sie gefunden?"

Tsabrak nickte. "Wenigstens zwei. Sie sind in den unteren Tunneln unterwegs."

"Orks?"

Der Zauberer zuckte mit den Schultern. "Das wissen wir noch nicht. Verstohlener als Orks, könnte man sagen. Vielleicht schlaue Goblins."

"Hier stinkt es überall nach Orks", sagte Berellip angeekelt.

Tsabrak konnte wieder nur mit den Schultern zucken. Als sie in diese Tunnel unter den nördlichen Ausläufern der Silbermarken vorgestoßen waren, waren sie davon ausgegangen, hier viele Orks vorzufinden. Schließlich lag über ihnen das Ork-Reich von König Obould Todespfeil.

"Euer freches Grinsen betrachte ich als Herausforderung", warnte Berellip, deren Hand bereits an den Griff ihrer Schlangenpeitsche glitt.

"Ich bitte um Verge

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