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Das Buch der Gefährten 2 - Der Aufstieg des Königs Roman von Salvatore, Robert A. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 21.05.2018
  • Verlag: Blanvalet
eBook (ePUB)
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Das Buch der Gefährten 2 - Der Aufstieg des Königs

Die Dunkelelfen setzen alles daran, das Reich Silbermarken zu vernichten. Sie überziehen das ganze Land mit einer magischen Dunkelheit und verschaffen so den Orks von König Todespfeil den entscheidenen Vorteil gegen die Silbernen Streiter. Der abtrünnige Dunkelelf Drizzt Do'Urden findet sich mit seinen Gefährten unversehens in einer belagerten Stadt wieder und muss um sein Leben kämpfen. Es gibt nur eine Möglichkeit, die Silbermarken zu retten. Drizzt und seine Freunde müssen der wahren Gefahr gegenübertreten - im Reich der Dunkelelfen!

R. A. Salvatore wurde 1959 in Massachusetts geboren, wo er auch heute noch lebt. Bereits sein erster Roman Der gesprungene Kristall machte ihn bekannt und legte den Grundstein zu seiner weltweit beliebten Romanserie um den Dunkelelf Drizzt Do Urden. Die Fans lieben Salvatores Bücher vor allem wegen seiner plastischen Schilderungen von Kampfhandlungen und seiner farbigen Erzählweise.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 528
    Erscheinungsdatum: 21.05.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641227401
    Verlag: Blanvalet
    Originaltitel: Companions Codex 2. Rise of the King
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Das Buch der Gefährten 2 - Der Aufstieg des Königs

Prolog

"Hast du so etwas schon mal gesehen?", fragte König Connerad Starkamboss den Gesandten der Zitadelle Felbarr. Sie standen auf einem kleinen Wachturm oberhalb des Tals der Wächter und beobachteten den dunklen Himmel. Die Sonne konnte die eigenartige Himmelsfärbung kaum durchdringen. Die bedrohliche, wabernde Schwärze über ihnen ließ so wenig Licht durch, dass man im Norden seit Tagen nicht einmal mehr den eigenen Schatten sah.

"Im ganzen Leben noch nicht, guter König", antwortete der verdrießliche alte Krieger mit dem Namen Narbendain. "Wir halten es jedenfalls für nichts Gutes."

"Das sind die Orks", befand König Connerad. "Oboulds hässliche Streiter. Das sind die Orks, oder die Welt steht kopf, und Gnomen tragen so lange Bärte, dass sie einem großen Mann die Zehen kitzeln."

Narbendain nickte zustimmend. Deshalb hatte König Emerus Kriegerkron ihn schließlich hierhergeschickt. Zweifellos war das Königreich Todespfeil die Ursache für diese befremdlichen Vorgänge - oder zumindest waren alle Zwerge der Silbermarken davon überzeugt, dass König Oboulds Untertanen den Grund dafür kannten.

"Habt ihr Nachrichten aus der Zitadelle Adbar?", erkundigte sich König Connerad nach der dritten Zwergenfestung der Silbermarken. "Sehen sie das auch?"

"Ja, die Zwillingskönige sehen es, und sie suchen im Unterreich nach Antworten."

"Glaubt ihr, dass die Jungs bereit sind - wofür auch immer?", fragte Connerad. Vor kurzem hatte die Zitadelle Adbar zwei neue Könige gekrönt, Bromm und Harnoth, die Zwillingssöhne des alten Königs Harbromm, der vor seinem - aus Zwergensicht kürzlichen - Tod fast zweihundert Jahre lang dort geherrscht hatte. Die Zwillinge hatten eine solide Erziehung erhalten, doch die letzten Jahrzehnte waren weitgehend friedlich und ohne politische Ränkespiele verlaufen.

"Wer weiß?", antwortete Narbendain kopfschüttelnd. König Harbromm war ihm und den anderen Bewohnern der Zitadelle Felbarr ein guter Freund gewesen, der König Emerus Kriegerkron fast so nahegestanden hatte wie ein Bruder. Der Verlust dieses großen Anführers, dessen Gebeine eben erst erkaltet waren, konnte fatale Folgen haben, falls diese Verfinsterung sich als so übel entpuppte, wie sie aussah. Er legte Connerad freundschaftlich eine Hand auf die Schulter. "Warst du bereit?", fragte er. "Als König Banak starb und du in Mithril-Halle das Zepter übernommen hast? Hast du gewusst, was du wissen musstest?"

Connerad schnaubte. "Das weiß ich bis heute nicht", sagte er. "Von außen sieht das Regieren so einfach aus."

"Vom Thron aus nicht mehr", bestätigte Narbendain, und Connerad nickte. "Nun denn, junger König von Mithril-Halle. Was weißt du bisher?"

"Ich weiß, dass ich nichts weiß", erklärte König Connerad nachdrücklich. "Und dieses Nichtwissen dürfte meine Leute in Schwierigkeiten bringen."

"Also Kundschafter."

"Ja, ein paar. Und du gehst mit ihnen, damit du in Felbarr berichten kannst, was du mit eigenen Augen gesehen hast."

Narbendain überlegte kurz, dann salutierte er vor dem König von Mithril-Halle. "Du bist so weit", sagte er und klopfte Connerad erneut auf die Schulter. "Hoffen wir also, dass Harbromms Söhne genauso schnell nachziehen."

"Die sind immerhin zu zweit", erwiderte Connerad. "Die schaffen das." Er warf einen Blick zum Himmel, wo die turmhohen Wolken aus Rauch oder anderen unguten Bestandteilen das Tageslicht schwächer machten als das Mondlicht. Sterne ließen sich überhaupt nicht mehr blicken. "Die schaffen das", wiederholte er leise.

"Ich bin ein Priester von Gruumsh Einauge!", protestierte der große Ork.

"Ja, und ich hatte gehofft, dass dieser Posten auch auf eine gewisse Intelligenz schließen lässt", erwiderte Tiago Baenre abfällig und trat zur Seite.

"Wir bieten euch eine große Chance", herrschte Tos'un Armgo den Ork an. "Müsste das euren Gruumsh nicht freuen?"

"Gruumsh ...",

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