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Das Ministerium der Welten - Band 1: Der Riss von Pfyl, Luzia (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 22.08.2018
  • Verlag: Greenlight Press
eBook (ePUB)
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Das Ministerium der Welten - Band 1: Der Riss

Die Welt wird von Geistern und Monstern überrannt. Es gibt nur eine Organisation, die sich ihnen entgegenstellt: das Ministerium der Welten. London, 1925: Die junge Detective Melody Hampton wird zu einem Tatort gerufen. Eigentlich nichts Ungewöhnliches, wenn da nicht die äußerst merkwürdige Leiche wäre. Für Melody, die noch nie mit Geistern zu tun hatte, ist klar: Der Fall gehört in die Hände des Ministeriums. Ihr werden River Fields und Norrick Lynch zur Seite gestellt, die beiden besten Jäger des Ministeriums. Gemeinsam versuchen sie, dem unmenschlichen Mörder auf die Spur zu kommen, bevor er außer Kontrolle gerät. Doch Melody muss bald erkennen, dass das Ministerium mit ganz eigenen Regeln spielt. ' 1986 in der Zentralschweiz geboren, habe ich meine Kindheit als Landei und Gipfelstürmerin verbracht. Mittlerweile lebe ich in Zürich und habe meine Wanderschuhe an den Nagel gehängt - vorläufig. Nach einigen Umwegen habe ich mich zur dipl. Wirtschaftsfachfrau ausbilden lassen. Klingt gut, nicht? In Theorie kann ich alles ;). Meine Brötchen verdiene ich mir in einem Bioladen - dem wohl besten Laden der Stadt - wo ich mit Bananen und Broccoli jongliere, während ich meinen kleinen Beitrag für eine bessere Welt leiste. ' ... mehr im Internet.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 128
    Erscheinungsdatum: 22.08.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958343092
    Verlag: Greenlight Press
    Größe: 865 kBytes
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Das Ministerium der Welten - Band 1: Der Riss

7. Tea With The Devil

Tee mit dem Teufel

Mr. Dante stand am Fenster seines Büros und schwenkte den bernsteinfarbenen Scotch im Glas. Er beobachtete die Dunstschwaden, die wie Leichentücher über der Themse schwebten, und nahm einen Schluck. Das rauchige Aroma des Whiskys entfaltete sich in seinem Mund und sorgte in seiner Kehle für eine wohlige Wärme. Ein guter Jahrgang, dachte er und machte sich eine geistige Notiz, ein paar weitere Flaschen davon zu ordern.

Ein Räuspern erklang hinter ihm.

"Mr. Skye", sagte er, ohne sich umzudrehen, "haben Sie vergessen, wie man anklopft?"

"Lassen Sie die Scherze, Dante. Bringen wir es hinter uns, damit ich den Abend halbwegs in Frieden verbringen kann."

Dante leerte das Glas und drehte sich um. Skye sah wie immer leicht derangiert aus, als wollte er einen brotlosen Künstler nachahmen. Schwarzes, kinnlanges Haar, das strohig in alle Richtungen abstand, Augenringe und leicht geschwollene Tränensäcke. Seine Kleidung hatte auch definitiv bessere Tage gesehen.

Unwillkürlich strich Dante mit der freien Hand über seinen maßgeschneiderten Anzug. "Sie haben recht, bringen wir es hinter uns." Auch er war kein Freund der wöchentlichen Meetings, doch sie waren leider Vertragsbestandteil, also blieb weder Skye noch ihm eine andere Wahl.

Dante schlenderte zu seiner Hausbar und schenkte sich von dem vorzüglichen Scotch Whisky nach. "Ich nehme nicht an, dass Sie diesmal einen Schluck mit mir trinken, Skye."

"Nur eine Tasse Tee, danke", erwiderte Skye. "Dieser Körper muss noch ein paar Jahre halten."

Der Tee in der Kanne war bereits kalt. Dante legte eine Hand um das Gefäß, bis Dampf oben aus dem Ausguss stieg. Skye würde den Unterschied nicht merken.

"Womit wollen wir anfangen?", fragte Dante, als er Skye die Tasse reichte. "Mit Ihrem schlechten Kleidergeschmack oder meinen Versäumnissen?"

"Ihre Versäumnisse werden uns tagelang beschäftigen, fangen wir also damit an", erwiderte Skye ohne mit der Wimper zu zucken. Dieser raue Ton zwischen ihnen waren beide gewohnt, denn sie kannten sich schon viel zu lange. Die gegenseitigen Seitenhiebe waren ein spielerisch boshaftes Ritual, das sie pflegten wie eine Schachpartie.

Skye stellte die Tasse Tee auf den Tisch und wartete darauf, dass Dante sich ihm gegenüber in den Ohrensessel gesetzt hatte. "Warum haben Sie mich nicht darüber unterrichtet, dass ein Wandler in der Stadt ist?"

"Weil ich es selbst erst seit ein paar Stunden weiß. Aber machen Sie sich keine Sorgen, ich habe unsere besten Jäger auf ihn angesetzt."

"Wie kann es sein, dass auf einmal ein Wandler in London auftaucht? Sie hatten doch nicht etwa Ihre Finger im Spiel, Dante, oder?"

"Das wäre gegen die Regeln, nicht?", fragte er zurück und grinste in den Scotch.

Skye schnaubte. "Sie haben schon so oft gegen die Regeln verstoßen, dass es an ein Wunder grenzt, dass man Sie nicht schon längst ersetzt hat."

"Von meinen Leuten kamen nie Reklamationen", meinte Dante. Oh, der Scotch war wirklich herrlich.

"Aber von meinen", gab Skye zurück und runzelte die Stirn.

"Sagen Sie nicht, Sie haben etwas von oben gehört?" Dante war ehrlich erstaunt.

"Nein", gab Skye nach einigem Zögern zu. Aha, also doch. Dante vermutete schon seit längerem, dass oben so etwas wie Funkstille herrschte. Skye bekam keine direkten Anweisungen mehr und das schon seit einer ganzen Weile. Was das bedeutete, konnte er nur mutmaßen.

"Ich bin mir sicher, dass der Shifter in wenigen Tagen kein Problem mehr darstellen dürfte", sagte er, um das Thema zu wech

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