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Das Schwert der Wahrheit 2 Die Schwestern des Lichts von Goodkind, Terry (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 16.09.2010
  • Verlag: Blanvalet
eBook (ePUB)
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Das Schwert der Wahrheit 2

Ein atemberaubendes Epos über Verrat und Ehre, Rache und Liebe! Richard Cypher hat über seinen Vater triumphiert - der machtgierige Magier Darken Rahl ist tot! Doch aus dem Sieg erwächst eine neue, allumfassende Bedrohung: Im Schleier zwischen der Welt der Lebenden und dem Reich der Toten hat sich beim Kampf zwischen Vater und Sohn ein gefährlicher Riss aufgetan. Und nun droht der dunkle Hüter der Unterwelt in die Menschenwelt zu wechseln und alles Leben zu vernichten ... Terry Goodkind wurde 1948 in Omaha, USA, geboren und war nach seinem Studium zunächst als Rechtsanwalt tätig. 1994 erschien sein Roman "Das erste Gesetz der Magie", der weltweit zu einem sensationellen Erfolg wurde und den Auftakt zu einer der erfolgreichsten Fantasy-Sagas aller Zeiten bildet. Terry Goodkind lebt in Neuengland.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 1328
    Erscheinungsdatum: 16.09.2010
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641049546
    Verlag: Blanvalet
    Originaltitel: Stone of Tears
    Größe: 1200 kBytes
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Das Schwert der Wahrheit 2

14. Kapitel (S. 217-218)

Sacht zog Kahlan die Tür auf. Er war wach und hockte vor dem Feuer. Als die Tür zufiel, rückten die unheimlichen Geräusche von Boldas und Trommeln aus der Mitte des Dorfes ein wenig in die Ferne. Sie stellte sich neben ihn, bückte sich und strich ihm mit den Fingern durchs Haar. "Was machen deine Kopfschmerzen?"

"Es geht. Die Ruhe und der letzte Trank, den Nissel mir gegeben hat, haben etwas geholfen." Er sah nicht auf. "Sie wollen, daß ich nach draußen komme, stimmt's?" Kahlan ließ sich nieder und setzte sich neben ihm auf den Boden. "Ja. Es wird Zeit." Sie strich ihm über die Schulter. "Bist du sicher, daß du das Fleisch essen willst, jetzt, wo du weißt, was es ist?" "Ich muß." "Trotzdem ist es Fleisch. Wirst du es essen können?" "Wenn ich eine Versammlung will, muß ich es essen. So ist das nun mal. Ich werde es essen."

"Richard, ich mache mir Sorgen wegen dieser Versammlung. Ich bin nicht sicher, ob du sie unbedingt mitmachen solltest. Vielleicht gibt es eine andere Möglichkeit. Der Vogelmann hat ebenfalls Angst um dich. Vielleicht solltest du es wirklich nicht tun." "Ich muß." "Warum?" Er starrte ins Feuer. "Weil das alles meine Schuld ist. Ich bin verantwortlich. Durch meinen Fehler hat der Schleier einen Riß bekommen. Das hat Shota jedenfalls gesagt. Meine Schuld. Ich habe ihn verursacht." "Darken Rahl hat den Riß verursacht ... irgendwie." "Und ich bin ein Rahl." Kahlan sah zu ihm hinüber, doch er wich ihrem Blick aus.

"Die Schuld des Vaters, weitergegeben an den Sohn?" Er lächelte dünn. "Ich glaube nicht an dieses alte Geschwätz. Aber vielleicht ist doch ein Fünkchen Wahrheit dran." Er sah sie an. "Weißt du noch, was Shota gesagt hat? Daß nur ich den Schleier flicken kann? Vielleicht muß ich ihn deswegen flicken, weil Darken Rahl ihn mit Hilfe der Magie der Ordnung zerrissen hat - und weil ich mich eingemischt habe." Sie sah den Widerschein des Feuers in seinen Augen flackern. "Und deshalb glaubst du ... was? Daß ihn auch ein Rahl flicken muß, weil ein Rahl ihn zerrissen hat?" Er zuckte mit den Achseln. "Kann sein. Das würde erklären, warum nur ich ihn schließen kann. Vielleicht ist es nicht der wahre Grund, aber es ist der einzige, der mir einfällt."

Er mußte lächeln. "Ich bin froh, eine kluge Frau zu bekommen." Sie schmunzelte. Es machte sie glücklich, ihn lächeln zu sehen. "Diese kluge Frau sieht jedenfalls nicht ganz ein, wieso das der Grund sein sollte." "Vielleicht ist er es auch nicht, aber es ist eine Möglichkeit, die ich in Betracht ziehen muß.""Und warum dann die Versammlung?" Seine Augen leuchteten aufgeregt, als er sie mit seinem jungenhaften Lächeln anstrahlte. "Weil ich mir alles überlegt habe.

Ich habe mir überlegt, was wir tun werden." Er veränderte seine Stellung, drehte sich zu ihr und schlug die Beine übereinander. "Morgen abend halten wir die Versammlung ab und finden heraus, was uns helfen könnte. Dann, am nächsten Morgen, wenn alles vorbei ist ..." Er umschloß den Drachenzahn mit seiner Faust und hielt ihn ihr hin. Sein Grinsen wurde breiter. "Dann rufe ich Scarlet - hiermit. Auf diese Weise gelangen wir zu Zedd. So kommen wir nach Aydindril, ohne daß mich meine Kopfschmerzen auf der langen Reise über Land behindern. Scarlet fliegt mit Hilfe von Magie, dadurch kann sie gro&s

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