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Das Schwert der Wahrheit 4 Der Tempel der vier Winde von Goodkind, Terry (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 31.01.2012
  • Verlag: Blanvalet
eBook (ePUB)
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Das Schwert der Wahrheit 4

Ein atemberaubendes Epos über Verrat und Ehre, Rache und Liebe Die Liebe von Richard und Kahlan ist stärker als der Tod, stärker als das Schicksal, sogar stärker als das absolut Böse. Terry Goodkind wurde 1948 in Omaha, USA, geboren und war nach seinem Studium zunächst als Rechtsanwalt tätig. 1994 erschien sein Roman "Das erste Gesetz der Magie", der weltweit zu einem sensationellen Erfolg wurde und den Auftakt zu einer der erfolgreichsten Fantasy-Sagas aller Zeiten bildet. Terry Goodkind lebt in Neuengland.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 1040
    Erscheinungsdatum: 31.01.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641082420
    Verlag: Blanvalet
    Originaltitel: Temple of Winds
    Größe: 1052 kBytes
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Das Schwert der Wahrheit 4

2. Kapitel

S o", sagte Cara mit gefährlichem Unterton, "darf ich ihn jetzt töten?"

Die widersinnige, ungehörige Art dieses harmlos aussehenden, hageren jungen Mannes, der scheinbar hilflos auf den Knien lag, auf feindlichem Gebiet, umgeben von Hunderten, von Tausenden brutaler d'Haranischer Soldaten, und der so offen und voller Kühnheit davon sprach, er habe die Absicht, Richard umzubringen, hatte zur Folge, daß Kahlan das Herz gegen die Rippen hämmerte.

So dumm konnte einfach niemand sein.

Erst im nachhinein merkte sie, daß sie einen Schritt zurückgewichen war. Sie überging Caras Frage und achtete nur auf den jungen Mann.

"Und wie, bitte, willst du das bewerkstelligen?"

"Na ja", meinte er beiläufig und seufzte dabei, "ich hatte geplant, mein Schwert zu benutzen oder, wenn es nicht anders geht, mein Messer." Sein Lächeln kehrte zurück, aber es war nicht mehr das eines Jungen. Seine Augen hatten eine stählerne Härte bekommen, die sein junges Gesicht Lügen strafte. "Deswegen muß ich sie zurückhaben, wenn Ihr versteht."

"Du erhältst deine Waffen nicht zurück."

Hinter seinem gleichgültigen Schulterzucken steckte Verachtung. "Egal. Ich habe andere Mittel, ihn zu töten."

"Du wirst Richard nicht töten, darauf gebe ich dir mein Wort. Für dich gibt es jetzt nur noch eine Hoffnung, nämlich mit uns zu kooperieren und uns deinen Plan bis in alle Einzelheiten zu verraten. Wie bist du hier hereingekommen?"

Er schien sie mit seinem Feixen verspotten zu wollen. "Zu Fuß. Bin einfach reinspaziert. Kein Mensch hat auf mich geachtet. Sie sind nicht besonders klug, Eure Soldaten."

"Klug genug, um dich mit ihren Schwertern zu bewachen", stellte Cara klar.

Er beachtete sie nicht. Seine Augen blieben auf Kahlan geheftet.

"Und wenn wir dir dein Schwert und dein Messer nicht zurückgeben", fragte sie, "was dann?"

"Dann wird es eine ziemlich schmutzige Angelegenheit werden. Richard Rahl wird sehr leiden. Aus diesem Grund hat Kaiser Jagang mich auch geschickt: weil er ihm die Gnade eines schnellen Todes erweisen wollte. Der Kaiser ist ein mitfühlender Mann, der alles unnötige Leiden vermeiden will. Im Grunde ist der Traumwandler ein friedfertiger Mensch, allerdings auch ein Mann von eiserner Entschlossenheit.

Ich fürchte, ich werde auch Euch töten müssen, Mutter Konfessor, um Euch das Leid zu ersparen, das Euch bevorsteht, wenn Ihr Euch widersetzt. Ich muß allerdings gestehen, daß mir die Vorstellung, eine so wunderschöne Frau umzubringen, nicht im geringsten behagt." Das Grinsen wurde breiter. "Was für eine Verschwendung."

Kahlan fand seine Dreistigkeit entnervend. Mitanhören zu müssen, wie er behauptete, der Traumwandler sei mitfühlend, drehte ihr den Magen um. Das wußte sie besser.

"Welches Leid?"

Er breitete die Hände aus. "Ich bin nur ein Sandkorn. Der Kaiser teilt mir seine Pläne nicht mit. Ich wurde einfach geschickt, um zu tun, was er befiehlt. Und sein Befehl lautet, daß Ihr und Richard vernichtet werden müßt. Laßt Ihr nicht zu, daß ich Richard auf gnädige Weise töte, dann wird er zerstört werden. Man sagte mir, das werde nicht so angenehm werden, warum laßt Ihr mich die Sache also nicht einfach zu Ende bringen?"

"Du träumst wohl", sagte Cara.

Sein Blick wanderte zu der Mord-Sith. "Träumen? Vielleicht seid Ihr es, die träumt. Vielleicht bin ich Euer schlimmster Alptraum."

"Ich habe keine Alpträume", sagte Cara. "Ich mache welche."

"Wirklich?" höhnte er. "In dieser albernen Aufmachung? Was wollt Ihr überhaupt darstellen? Kleidet Ihr Euch vielleicht so, um die Vögel von der Frühjahrssaat zu verscheuchen?"

Offensichtlich wußte der Mann nicht, was eine Mord-Sith war. Aber sie fragte sich, wie sie je hatte annehmen können, er sehe kaum älter aus als ein Junge. Aus seinem ganzen Benehmen sprachen Alter und Erfahrung. Das war kein junger

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