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Das Spiel der Götter 15 Tod eines Gottes von Erikson, Steven (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 20.03.2017
  • Verlag: Blanvalet
eBook (ePUB)
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Das Spiel der Götter 15

Krieg, Intrigen und unkontrollierte schwarze Magie Ein Feind von unvorstellbarer Macht nähert sich Schwarz-Korall. Und doch verlässt Anomander Rake, der Sohn der Dunkelheit, seine Heimat und sein Volk. Dabei wäre nur er in der Lage, den Gegner zu bezwingen. Aber Anomander Rake weiß genau, dass die eigentliche Entscheidung in Darujhistan fallen wird. Darum ist sein Platz dort. Er betritt die Stadt des blauen Feuers in dem Wissen, dass es ein uraltes Unrecht wiedergutzumachen gilt - und dass der Tod eines Gottes unmittelbar bevorsteht! Steven Erikson, in Kanada geboren, lebt heute in Cornwall. Der Anthropologe und Archäologe feierte 1999 mit dem ersten Band seines Zyklus Das Spiel der Götter nach einer sechsjährigen akribischen Vorbereitungsphase seinen weltweit beachteten Einstieg in die Liga der großen Fantasy-Autoren.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 800
    Erscheinungsdatum: 20.03.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641096519
    Verlag: Blanvalet
    Serie: Das Spiel der Götter Bd.15
    Originaltitel: Toll the Hounds. The Malazan Book of the Fallen 8, Part 2
    Größe: 1952 kBytes
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Das Spiel der Götter 15

Kapitel Zwei

Unter dem zerschlagenen Schild des Himmels

sitzt ein Mann in einem schwarzen Sattel auf einem schwarzen Pferd

Seine langen grauen Haare quellen unter seinem runden eisernen Helm hervor

Er weiß nicht, wie er hergekommen ist

Nur, dass dort, wo er ist, Nirgendwo ist

und der Ort, zu dem er muss, vielleicht nahe ist

Sein Bart hat die Farbe von schmutzigem Schnee

Seine Augen sind Augen, die niemals tauen

Das Pferd unter ihm atmet nicht

Genauso wenig wie der Mann, und der Wind streicht stöhnend

über die Dellen in seinem rostigen Kettenhemd

Und es ist zu viel, sich zu bewegen, als sich Reiter nähern

Der eine zu seiner Rechten, der andere zu seiner Linken

Sie zügeln tote Pferde mit leeren Augen

Machen stumm mit merkwürdiger Vertrautheit neben ihm halt

Flankieren mühelos seine natürliche Befehlsgewalt

Der Boden unter diesen dreien ist leblos

Und um jeden herum wird Asche aufgerührt im Klagelied

grimmiger Erinnerungen, die vergehen und zu Bedauern werden

Aber alles ist vergangen, und die Pferde bewegen sich nicht

Und so blickt er nach rechts mit zusammengebissenen Zähnen

begegnet dem einäugigen Blick, den er einst kannte, wenn auch nicht gut

reagiert auf das gequälte Lächeln mit einem plötzlichen Bedürfnis

Und so fragt er: "Warten sie, Korporal?"

"Zurückgelassen und ungebunden auf der toten Ebene, Sergeant,

Und war es nicht das, was du gewollt hast?"

Darauf kann er nur die Schultern zucken und den Blick auf den anderen richten

"Ich sehe Eure Kleidung und kenne Euch, mein Herr, und tue es doch auch nicht."

Ein schwarzer Bart und ein dunkles Gesicht, eine Stirn wie rissiger Basalt

Ein Mann in einer schweren Rüstung, wie nur wenige sie tragen könnten

Und er begegnet dem Blick mit einer Grimasse

"Dann lernt mich kennen, wenn Ihr wollt: ich bin Brukhalian von den Grauen Schwertern."

Donner grollt unter diesen dreien durch die unerprobte Erde

Nichts Plötzliches, doch immer stärker werdend wie ein erwachendes Herz

Und die Echos rollen vom Schild über ihnen herunter

Als Eisen den Angriff dessen zurückwirft, was sein muss

"So ziehen die Brückenverbrenner einmal mehr in den Krieg."

Woraufhin Brukhalian hinzufügt: "Wie auch die Grauen Schwerter, die gefallen sind

Und der, den Ihr Korporal nennt, wurde wiedergeboren, nur um zu sterben

Eine neue Brücke, die zwischen Euch und mir geschaffen wurde, werter Herr."

Sie drehen sich um auf ihren nicht atmenden Pferden

Betrachten die Reihen, die in körniger Masse auf der Ebene stehen

vorwärtsdrängend zum Krieg von dort, wo und was sie einst gewesen waren

Wenn das, was bekannt ist, all das ist, was man wieder weiß

Und an diesem Ort blüht niemals die Heide

Das Blut, das vergossen werden wird, wird niemals vergossen und fließt niemals

Elis Terr, Vogel-Der-Stiehlt, sitzt auf einem schwarzen Pferd

Und hält Ausschau, um erneut Befehle zu erteilen

Schwert und Schild

Fisher kel Tath

F ür Seelen, die an Reize und Aufregungen gewöhnt sind, kann sich die Glückseligkeit auf einem sonnengewärmten Sandstrand auf einer abgelegenen Insel rasch als öde erweisen. Und je kleiner die Insel, desto schneller verblasste der Reiz der Umgebung. Zu diesem Schluss kam Grantl, nachdem er seine dreizehnte Runde entlang des weißen Ufers beendet hatte und feststellte, dass er von seinen eigenen Fußspuren fasziniert war - vor allem, als neue hinzukamen, die seinen eigenen folgten. Da er inzwischen ziemlich abgestumpft und gefühllos geworden war, dauerte es einen Moment, bis er auf die Idee kam, stehen zu bleiben und sich umzudrehen, um nachzusehen, wer ihm da folgte.

Meister Bezwang schwitzte und japste und kämpfte sich durch

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