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Das Versprechen der Schatten Roman von Feehan, Christine (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 26.05.2017
  • Verlag: Bastei Lübbe AG
eBook (ePUB)
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Das Versprechen der Schatten

Die junge Karpatianerin Gabrielle liebt ihren Verlobten Gary über alles. Ihre Hochzeit sollte der schönste Tag ihres Lebens werden. Doch als die beiden die uralten Worte des Rituals sprechen, können sie ihre Seelen nicht aneinanderbinden. Für Gabrielle bricht eine Welt zusammen - weil Gary nicht um ihre Liebe kämpfen will. Und weil der Mann, der schließlich behauptet, ihr Seelengefährte zu sein, herrischer, ungezähmter und gefährlicher ist, als sie es sich in ihren wildesten Träumen hätte ausmalen können ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 480
    Erscheinungsdatum: 26.05.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732539833
    Verlag: Bastei Lübbe AG
    Serie: Karpatianer-Saga .29
    Originaltitel: Dark Promises
    Größe: 1398 kBytes
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Das Versprechen der Schatten

1

J oie, ist diese Nacht nicht unglaublich?" Gabrielle Sanders sah aus dem Fenster empor zu den Sternen, mit denen der Himmel übersät war. Der Nachthimmel war von einem tiefen Dunkelblau, mit so vielen Sternen, dass es unmöglich war, sie zu zählen. Der Mond ging auf, eine wunderschöne Sichel schimmernden Lichts. "Sie ist perfekt. Alles, was ich mir erträumt habe."

Ihre Hochzeitsnacht. Sie hatte schon so lange davon geträumt. Endlich war der Abend gekommen, auf den sie gewartet hatte, und selbst das Wetter spielte mit, als wüsste es, dass Gabrielle den Mann ihrer Träume heiraten würde.

"Wir müssen dich fertig machen, Gabby", entgegnete Joie. "Komm wieder her! Ich muss doch sichergehen, dass du alles hast, was du brauchst, und 'das Gespräch' mit dir führen." Mit einem kleinen Lachen drehte Gabrielle sich wieder um. "Ich heirate Gary, die Liebe meines Lebens. Ich brauche ganz gewiss kein 'Gespräch', Joie. Ich liebe Gary Jansen mit jeder Faser meines Herzens", antwortete sie, während ihre Schwester die hauchzarte elfenbeinfarbene Spitze des Hochzeitskleides glatt strich und einen Schritt zurücktrat, um ihr Werk zu begutachten.

"Daratrazanoff", korrigierte Joie, und eine Spur von Sorge schwang in ihrer Stimme mit. "Du bestehst immer noch darauf, so zu tun, als wärst du menschlich, Gabrielle. Das bist du nicht mehr. Und Gary ist es ebenso wenig. Ihr seid beide vollständig Karpatianer. Als Gary als Karpatianer wiederauferstand, tat er das als wahrer Daratrazanoff. Er entstammt einer der mächtigsten Blutlinien des karpatianischen Volkes. Du kannst nicht so tun, als wäre es nicht so."

"Er ist immer noch Gary", protestierte Gabrielle sanft. Sie nahm die Hände ihrer Schwester. "Freu dich doch für mich! Wirklich, ich war noch nie glücklicher als heute Nacht. Wir haben so lange darauf gewartet, zusammen zu sein."

"Aber ich freue mich doch für dich", antwortete Joie sofort und lächelte ihre Schwester an. "Du siehst so wunderschön aus! Wie eine Prinzessin."

Gabrielle betrachtete sich im Spiegel. Ihr Kleid war ein Traum. Es saß wie angegossen, fiel ihr bezaubernd bis zu den Knöcheln und wirbelte um sie herum, dass sie beinahe ätherisch wirkte. Besonders gefielen ihr der rechteckige, von Spitze gesäumte Ausschnitt und das enge Mieder, das ihre schmale Taille betonte. Gabrielle war groß genug, um in diesem Kleid elegant zu wirken.

Joie verstand das einfach nicht, keiner von ihnen verstand. Nur Gary. Er kannte sie und blickte tief in ihr Innerstes, dorthin, wohin niemand sonst je geblickt hatte.

"Joie, ich bin nicht so wie Jubal oder du", gestand sie und bezog sich dabei auf ihren Bruder. "Ich bin keine Frau, die sich nach Abenteuern sehnt. Ich bin keine Kriegerin, die gegen das Unrecht in der Welt kämpfen will. Ich bin einfach nur Gabrielle, niemand Besonderes, und ich mag mein Leben schlicht und friedlich. Ich möchte singen, wenn ich aufwache, und den ganzen Tag lang vor mich hin summen. Ich mag Picknicks und Pferde und liebe es, über die Felder zu galoppieren und über Baumstämme und Bäche zu springen. Ich mag es, in einer Schaukel auf der Veranda zu sitzen und mich ruhig mit jemandem zu unterhalten, den ich liebe. Und dieser Jemand ist Gary."

"Oh, Gabby!" Joie legte die Arme um Gabrielle. "Mir war nicht bewusst, dass du so unglücklich warst. Das warst du doch, nicht wahr?"

Gabrielle erwiderte Joies Umarmung. Sie fühlte sich glücklich, eine Schwester und einen Bruder zu haben, die sie so liebten. Sie spürte ihre Liebe und ihre Unterstützung jederzeit. Und mehr als alles andere wollte sie Joies Unterstützung jetzt, im wichtigsten Augenblick ihres Lebens.

"Ich passe nicht in diese Welt, Joie", sagte sie sanft, während sie überlegte, wie sie es vorsichtig erklären könnte. Joie löste sich leicht von ihr und sah sie mit seelenvollem Blick an. Gabrielles Herz schlug lauter. Sie wollte ihrer Schwester nicht wehtun, aber sie wollte a

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