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Der Fluch des Hexers Trilogie / Teil 3 von Büttner, Gerdi M. (eBook)

  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
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Der Fluch des Hexers

Adrian reist zum Schloss seiner Eltern, weil sein Vater entführt worden ist. Er findet heraus, dass ein alter Hexer in der Gegend sein Unwesen treibt. Hat er etwas mit der Entführung zu tun? Bei seiner Suche gerät er in einen Hinterhalt und wird schwer verletzt. Als er erwacht, findet er sich als Gefangener von Dr. Urban wieder, dem Leibarzt seines Vaters. Von ihm erfährt er den Grund für die mysteriösen Ereignisse. Dr. Urban will Rache für den Tod seines Vaters und schmiedete deshalb gemeinsam mit dem Hexer Korbinian einen teuflischen Plan. Mein Name ist Gerdi M. Büttner und ich schreibe Fantasy-Romane. Zum Schreiben kam ich erst relativ spät, mit etwa 45 Jahren. Zuvor war ich, als berufstätige Hausfrau und Mutter von zwei Söhnen, mit meinem Alltag mehr als ausgelastet. Dann zwang mich eine chronische Erkrankung, kürzer zu treten und plötzlich war sie da, die Lust am Schreiben. Sie hat mich bis heute nicht mehr losgelassen. Vampire, Hexer, Geister und Menschen, die für das Phantastische offen sind, sind meine bevorzugten Protagonisten. Sie bestehen spannende Abenteuer, die zeitlich vom späten Mittelalter bis in die Neuzeit reichen. Auch Tiere, meist Hunde und Pferde, haben in meinen Geschichten ihren festen Platz. Und natürlich dürfen tiefe Gefühle, Liebe und ein Schuss Erotik nicht fehlen. Interessantes über mich, Leseproben aller Romane auf meiner Homepage https://www.gerdi-m-buettner.de

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 332
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783746003016
    Verlag: Books on Demand
    Größe: 895 kBytes
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Der Fluch des Hexers

Kapitel 1: Eine beunruhigende Nachricht

Die Stimmung beim Abendessen war entspannt und heiter. Auf den ersten Blick konnte man sehen wie gut sich die vier Erwachsenen verstanden. Sie lachten und scherzten während der Mahlzeit und versorgten dabei eine fröhliche kleine Kinderschar, die mit am Tisch saß.

"Ich kann es kaum erwarten unseren zweiten kleinen Schreihals auf den Armen zu wiegen", sagte der große dunkelhaarige Mann gerade und streichelte dem etwa dreijährigen Knaben neben sich über den schwarzen Lockenkopf. Der Junge, ohne Zweifel der Sohn des imposanten Mannes, lachte vergnügt und zwickte seiner kindlichen Nachbarin in den Arm.

"Na, ich bin auch froh wenn unsere Tochter endlich geboren ist", erwiderte seine Frau lächelnd und rieb sich sachte über den gewölbten Leib.

"Es kommt mir vor als würde sie meinen Bauch als Zirkusmanege betrachten. Sie turnt darin und schlägt Saltos. Wie konntest du das nur mit deinen Zwillingen aushalten, Nelia? Gleich zwei auf so engem Raum, das war sicher ein ständiges Gerangel."

Nelia musterte voller Stolz ihre beiden vierjährigen Söhne Adrian und Roland. Sie glichen sich aufs Haar und waren gerade damit beschäftigt sich gegenseitig den Nachtisch vom Teller zu stibitzen. Das dabei mehr Pudding auf dem Boden als in ihren Mündern landete, schienen die beiden gar nicht zu bemerken. Und Nelia verzichtete darauf die Jungen auszuschimpfen weil Fee, die grau-weiß gescheckte Hündin, sich unter den Tisch geschlichen hatte um hurtig die Schweinerei aufzulecken. Nur große nasse Flecken auf dem Steinboden zeugten noch von ihrer Säuberungsaktion.

"Was blieb mir übrig als es auszuhalten", erwiderte Nelia lachend. "Aber so schlimm war es nicht. Und du wirst es bald überstanden haben. Noch acht Wochen, dann ist euer Sonnenschein da. Danach wirst du die Strapazen der Schwangerschaft und Geburt sicher bald vergessen haben. Unsere Männer haben es da halt besser getroffen, sie haben zuerst den Spaß bei der Zeugung und zeigen dann voller Stolz ihren Nachwuchs, während wir noch im Kindbett schwitzen. Es ist einfach ungerecht verteilt."

"Ich habe mir alle Mühe gegeben dir die Zeugung unseres neuen Kindes so angenehm wie möglich zu machen", flüsterte ihr Simon ins Ohr und zog sie an sich. "Mehr konnte ich leider nicht tun. Und auch Adrian hat seine Sache sicher sehr ernst genommen..."

Sie flachsten noch eine Weile über die Freuden und Nöte des Elternwerdens, dann begann Wernher zu greinen. Er rieb sich die Augen, ein untrügliches Zeichen dass es Zeit für ihn wurde ins Bett zu gehen. Sein Vater erhob sich vom Tisch und nahm ihn auf den Arm. An seine Frau gewandt, die sich ebenfalls erheben wollte, meinte er: "Bleib sitzen, meine Liebe. Ich bringe ihn zu Bett. Kommst du mit, Freija, und erzählst ihm noch eine Gutenachtgeschichte? Von dir hört er sie besonders gerne."

Freija, die älteste Tochter Simons und Nelias, sprang von ihrem Stuhl auf und begleitete die beiden voller Stolz. Mit ihren sechs Jahren war sie ein aufgeschlossenes kleines Persönchen voller Selbstvertrauen und Wernher betete sie an.

Eine Stunde später war Ruhe in den Gemächern von Burg Hohenberg eingekehrt. Die vier Kinder lagen in ihren Betten und schliefen. Nelia und Zenta saßen in einem der gemütlich eingerichteten Nebenzimmer und unterhielten sich angeregt über Schwangerschaft und Kindererziehung. Fee lag wie selbstverständlich bei ihnen und der Blick ihrer hellen Augen ging interessiert zwischen den beiden Frauen hin und her. Sie wich ihrer geliebten Herrin Zenta kaum einmal von der Seite. So, als wüsste sie, dass sie sie vor einigen Jahren fast für immer verloren hätte.

Simon, Graf zu Hohenberger, der junge Besitzer von Burg Hohenberg hatte es sich unterdessen mit seinem Gast im Herrenzimmer bequem gemacht. Obwohl Adrian mit seinen fünfunddreißig Jahren zwölf Jahre älter war, verband die beiden ungleichen Männer eine tiefe Freundschaft.

Adrian, Soh

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