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Der Hexer - Folge 1-4 von Hohlbein, Wolfgang (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 06.10.2015
  • Verlag: Bastei Lübbe AG
eBook (ePUB)
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Der Hexer - Folge 1-4

4 Mal Horror-Spannung zum Sparpreis! Die Kultreihe von Starautor Wolfgang Hohlbein - vier HEXER-Romane in einem Sammelband. 'Auf der Spur des Hexers' - Folge 1 - erschien zuerst am 02.01.1990, 16 Jahre nach dem Start von DER HEXER, als Bastei Lübbe Taschenbuch. Da er allerdings die Vorgeschichte des Hexers erzählt wurde er zur chronologischen Richtigkeit an erster Stelle gesetzt. Weil Roderick Andara von den GROSSEN ALTEN verfolgt wird, gibt er seinen Sohn Robert in die Obhut von Maude Craven. Doch kaum hat der Hexer Walnut Falls verlassen, als er von den mächtigen Göttern attackiert wird. Mit knapper Not entkommt Andara der Falle der dunklen Götter und kehrt nach Walnut Falls zurück. Aber Robert und Maude wurden bereits entführt. Im verwüsteten Haus trifft der Hexer auf einen Mann, der sich als H.P. vorstellt und dessen Diener Rowlf. Der Mann bestellt Andara in den Ort Arkham, wo er sich mit ihm treffen will. Doch H.P. erscheint nicht und Andara wird zunehmend von finsteren Träumen und Visionen geplagt. Er forscht bei der örtlichen Zeitung nach und findet Hinweise auf das mysteriöse Verschwinden von Menschen in den umliegenden Wäldern ... 'Als der Meister starb' - Folge 2 - gehörte zu den ursprünglich als Gespensterkrimi erschienenen Episoden des HEXERS. Das Wesen richtete sich mühsam auf, von einem unheiligen Zauber geweckt. Jahrtausende hatte der Gigant geschlafen; hier unten, auf dem finsteren, sandigen Grund des Meeres. Mit noch schwerfälligen, doch ungeheuer kraftvollen Bewegungen strebte er nun dem Licht entgegen. Schon spürte er die Nähe seines Opfers. Und wenige Augenblicke später sah er die dunkle Silhouette des Schiffes über sich ... 'Tyrann aus der Tiefe' - Folge 3 - gehörte zu den ursprünglich als Gespensterkrimi erschienenen Episoden des HEXERS. Der Wind peitschte den Regen beinahe waagerecht über die Wasseroberfläche. Mit der Nacht waren die Wolken vom Meer her gekommen, eine schwarze brodelnde Front, die das bleiche Licht des Vollmonds verschluckte und eisige Regenschauer auf die Erde herabstürzen ließ. Der Böige, eiskalte Wind sorgte zusätzlich dafür, dass die Bewohner dieses Küstenlandstrichs vergaßen, dass nach dem Kalender eigentlich Hochsommer war, und selbst die Nächte warm sein sollten. Der See wirkte wie ein schwarzes, lichtschluckendes Loch. Und dicht unter der Oberfläche begann ein gewaltiger Schatten, das kleine Ruderboot zu umkreisen ... 'Die Hexe von Salem' - Folge 4 - gehörte zu den ursprünglich als Gespensterkrimi erschienenen Episoden des HEXERS. Er rannte um sein Leben. Sie waren hinter ihm, und obwohl er sie nicht sehen oder hören konnte, spürte er ihre Nähe überdeutlich. Sie waren hinter ihm, vielleicht schon vor ihm, irgendwo in der Dunkelheit, die sich wie eine schwarze Wolfe über die Straßen gelegt hatte. Dies hier war ihr Revier, und sie kannten jeden Fußbreit Boden, jedes Versteck und jede Abkürzung. Er hatte einen kleinen Vorsprung herausgeholt, aber er machte sich keine Illusionen. Die Burschen hatten ihn offensichtlich für einen tumben Deppen vom Lande gehalten. Einen Bauern, der vor Schrecken erstarrte, wenn er eine blanke Klinge sah, und nicht einmal auf die Idee kommen würde, sich zur Wehr zu setzen. Aber nachdem er einem von ihnen die Zähne in den Hals geschlagen hatte, würden die drei anderen nicht noch einmal den gleichen Fehler begehen ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 256
    Erscheinungsdatum: 06.10.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732515684
    Verlag: Bastei Lübbe AG
    Größe: 2452 kBytes
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Der Hexer - Folge 1-4

Wilson führte ihn in die Bibliothek der Universität, die für sich allein genommen schon beinahe einen Besuch gelohnt hätte, denn so klein und unbedeutend Arkham an sich sein mochte, so umfassend und erstaunlich war der Schatz an zu Papier getragenem Wissen, der hier angehäuft war. In dem guten halben Dutzend Sälen, die das Bibliotheksgebäude ausfüllten, stapelten sich buchstäblich zahllose Bücher, Folianten und Loseblattsammlungen, manche davon so alt, dass Andara einen deutlichen Schauder von Ehrfurcht verspürte, wenn er sie nur ansah. Wie er rasch feststellte, befasste sich der überwiegende Teil dieses Wissensschatzes mit Dingen, die an jeder anderen denkbaren Hochschule nur Naserümpfen oder Gelächter ausgelöst hätten - mit Mystik, Zauberei und allen nur denkbaren Arten von Geheimwissenschaften. Sicherlich war der allergrößte Teil nichts als krauses Zeug, das Papier nicht wert, auf das er geschrieben war; aber der verbliebene Rest wäre noch immer groß genug gewesen, einen einzelnen Menschen für den Rest seines Lebens vollauf zu beschäftigen.

Aber so interessant dieser überraschende und unerwartete Fund sein mochte, so wenig ergiebig waren die Papiere, die Wilson ihm zeigte. Im Allgemeinen handelte es sich nur um eine große Zahl eng mit Bleistift bekritzelter Blätter, deren Inhalt Andara entweder nicht entziffern konnte, oder der keinen Sinn ergab, des Weiteren um ein sehr alt erscheinendes, in steinhart gewordenes Leder gebundenes Buch, das aber in einer Sprache abgefasst war, die auch Wilson nur ein bedauerndes Kopfschütteln abnötigte, dazu noch eine Anzahl von Zeichnungen, Diagrammen und Tabellen, die entfernt an astronomische Berechnungen erinnerten, wenngleich Andara das nötige Fachwissen fehlte, dies mit Bestimmtheit sagen zu können. Die Papiere erschienen ihm nicht vollständig, aus manchen Blättern waren gar Stücke herausgeschnitten oder mit Tinte unleserlich gemacht worden, aber Wilson versicherte, dass nichts verändert oder auch nur angerührt worden sei, seit man den unglückseligen Henry vor drei Tagen hier vorgefunden habe, auf dem Boden kauernd und wahnsinnige Laute ausstoßend. Und er war nicht in einem Zustand, in dem er die Unwahrheit hätte sagen können. So, wie es aussah, gab es nur zwei Möglichkeiten: Die eine war, dass Henry wirklich verrückt gewesen war, ebenso wie der arme Professor, die andere - von Andara favorisierte -, dass irgendjemand vor Wilson hier gewesen und die Aufzeichnungen durchgesehen hatte. So oder so - sein Besuch in der Universität erwies sich als völliger Fehlschlag. Alles, was er erreicht hatte, war, der Liste unbeantworteter Fragen noch ein gutes Postskriptum hinzugefügt zu haben; und er hatte das ungute Gefühl, dass es nicht das letzte sein würde.

Er verabschiedete sich von Wilson, verließ die Bibliothek und den Campus und machte sich auf den Weg zurück zur Pension, ging dann aber an der Jenkins-Street vorbei bis zum Mietstall, in dem er sein Pferd abgestellt hatte. Der Tag war noch jung; es ging auf zwei Uhr zu, und er hatte das bestimmte Gefühl, dass es sehr wenig Sinn haben würde, bei Miss Lugosi auf H.P. zu warten. Und es gab noch eine Menge Dinge, die er erledigen konnte. Bei einem der Stallburschen erkundigte er sich nach dem Weg zum Haus der Fallenthorpes, der ihm auch - freilich sehr widerwillig und erst, nachdem er mit einem glänzenden Fünf-Dollar-Stück nachgeholfen hatte - beschrieben wurde.

Der Weg zu Jennifer Fallenthorpes ärmlicher Holzhütte war einfach zu finden, aber weit; es war fast vier, als er die kleine, halb mit Unkraut und wild wucherndem Gestrüpp überwucherte Lichtung fand, und wenn er sich nicht endgültig Miss Lugosis heiligen Zorn zuziehen und abermals zu spät zum Essen erscheinen wollte, blieb ihm kaum eine halbe Stunde, ehe er den Rückweg antreten musste.

Er band sein Pferd an einen Pfosten neben dem Haus, ging zur Tür und klopfte. Hinter dem Fenster, an dem keine Gardine hing, bewegte sic

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