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Der Schwarze Thron 2 - Die Königin Roman von Blake, Kendare (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 25.09.2017
  • Verlag: Penhaligon
eBook (ePUB)
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Der Schwarze Thron 2 - Die Königin

Platz 1 der New-York-Bestsellerliste! Mirabella, Katharine und Arsinoe sind Drillinge, jede eine Anwärterin auf den Thron der Insel Fennbirn. Ihr Reich verlangt nach einer neuen Königin - doch damit eine von ihnen die Herrschaft erlangen kann, muss sie ihre beiden Schwestern eigenhändig töten. Der Kampf um den Thron ist längst entbrannt, und jede Königin muss sich entscheiden, ob sie leben oder sterben will. Doch während zwei von ihnen noch gegen ihre Bestimmung rebellieren, schreckt die Dritte auf dem Weg zur Krone vor nichts zurück. Drei Schwestern. Drei magische Talente. Nur eine Krone. Platz 1 der New-York-Times-Bestsellerliste! Game of Crowns - Der Kampf der Königinnen Kendare Blake studierte in London Creative Writing, ehe sie ihre Leidenschaft zum Beruf machte. Sie lebt und arbeitet in Washington, liebt Tiere aller Art und ist außerdem von der griechischen Mythologie fasziniert. Anna im blutroten Kleid ist ihr Romandebüt.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 512
    Erscheinungsdatum: 25.09.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641170561
    Verlag: Penhaligon
    Serie: Der Schwarze Thron Bd.2
    Originaltitel: One Dark Throne (Book 02)
    Größe: 1281 kBytes
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Der Schwarze Thron 2 - Die Königin

Greavesdrake Haus

Natalia Arron beobachtet mit kritischem Blick, wie ihre jüngere Schwester Greavesdrake wieder vereinnahmt. Genevieve war nur für wenige Monate des Hauses verwiesen worden. Betrachtet man allerdings die endlose Reihe von Koffern, die nun von den Dienern durch die Vordertür geschleppt werden, könnte man meinen, es wären Jahre vergangen.

"Es wird so guttun, wieder im eigenen Bett zu schlafen", stellt Genevieve fest und atmet tief ein. Das Haus riecht nach poliertem Holz, Büchern und dem pikanten, mit Gift versetzten Eintopf, der in der Küche vor sich hin kocht.

"Das Bett im Stadthaus ist ebenfalls dein eigenes", erwidert Natalia. "Tu nicht so, als hättest du leiden müssen."

Aus den Augenwinkeln wirft Natalia ihrer kleinen Schwester einen prüfenden Blick zu. Genevieves Wangen sind zart gerötet, und ihre violetten Augen funkeln. Lange blonde Locken wellen sich auf ihren Schultern. Sie gilt als die schöne Arron-Schwester. Wenn die Leute allerdings wüssten, welch verschlagene Gedanken durch dieses hübsche Köpfchen spuken ...

"Da du nun wieder zuhause bist, erweise dich als nützlich", fährt Natalia fort. "Was erzählt man sich im Rat?"

"Deine Geschichte wurde verbreitet, wie du es angeordnet hast: dass Königin Katharine den von Königin Arsinoe initiierten Bärenangriff überlebt und sich klugerweise versteckt gehalten hat, bis keine Gefahr mehr bestand. Trotzdem kursieren gewisse Gerüchte."

"Was für Gerüchte?"

"Hauptsächlich Schwachsinn." Genevieve winkt ab, doch Natalia runzelt irritiert die Stirn. Schwachsinn kann zur Wahrheit werden, wenn genug Ohren ihm lauschen.

"Welche Art von Schwachsinn?"

"Dass Katharine nicht überlebt hat. Einige behaupten sogar, Zeuge ihres Todes geworden zu sein, andere glauben, sie bei ihrer Rückkehr gesehen zu haben - schlammverschmiert, mit fahler Haut und blutverkrusteten Lippen. Man nennt sie die Untote Katharine. Ist das zu fassen?"

Natalia lacht laut auf und verschränkt die Arme vor der Brust. Absolut lächerlich. Trotzdem missfällt es ihr.

"Aber was ist denn in jenen Tagen, in denen Katharine verschollen war, tatsächlich mit ihr geschehen?", will Genevieve wissen. "Weißt selbst du es nicht?"

Vor Natalias innerem Auge erscheint das Bild von Katharine in jener Nacht, als sie zurückkehrte, voller Dreck und blutender Wunden. Stumm stand sie in der Eingangshalle, die verfilzten schwarzen Haare hingen ihr ins Gesicht. Wie ein Monster hatte sie ausgesehen.

"Ich weiß genug", antwortet sie und wendet sich ab.

"Man munkelt, sie habe sich verändert. Inwiefern ist das möglich? Ist sie schon stark genug, um wieder mit den Giften zu üben?"

Natalia schluckt schwer. Zu üben wird nicht mehr nötig sein. Doch sie sagt nichts, sondern signalisiert Genevieve mit einem Kopfnicken, ihr zu folgen, bevor sie sich auf die Suche nach Kat macht. Soll Genevieve es sich doch selbst ansehen.

Gemeinsam gehen sie durch die langen Flure des Herrenhauses, wo das Licht nur gedämpft durch die geschlossenen Vorhänge fällt. Die Schritte der Diener, die noch immer Genevieves Gepäck verräumen, verhallen hinter ihnen.

Genevieve zieht ihre Reisehandschuhe aus und lässt sie in der Tasche ihrer Reithose verschwinden. Die weiche, leuchtend rote Veloursjacke passt ausgezeichnet dazu. Mit einer schnellen Bewegung klopft sie sich ein unsichtbares Staubkorn vom Oberschenkel.

"Wir haben noch so viel zu tun", sagt sie dann. "Die Freier können schon morgen eintreffen."

Natalias Mundwinkel zuckt. Die Freier. Aber nur ein einziger hat um die erste Werbung bei Katharine ersucht. Dieser blonde Junge, Nicolas Martel. Trotz Katharines starkem Auftritt bei dem Giftmahl an Beltane haben die beiden anderen Freier beschlossen, ihr Glück bei Arsinoe zu versuchen.

Bei Arsinoe mit dem vernarbten Gesicht, der ausgefransten Hose und dem kurzen, ungepflegt

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