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Der Zorn der Gerechten Roman von Weber, David (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 24.06.2011
  • Verlag: Bastei Lübbe AG
eBook (ePUB)
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Der Zorn der Gerechten

Alicia DeVries hat ihr Offizierspatent niedergelegt und will eigentlich fortan ein friedliches Leben führen. Doch Piraten machen ihr einen Strich durch die Rechnung: Sie töten Alicias Familie. Fortan kennt Alicia nur ein Ziel: Rache. Sie schlägt zurück, mit zwei einzigartigen Verbündeten: einem intelligenten Computer und einem Geschöpf aus den dunklen Nebeln der Vergangenheit. Ein Wesen von der Alten Erde, um das sich mysteriöse Legenden ranken ... Die direkte Fortsetzung von 'In blinder Wut'

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 608
    Erscheinungsdatum: 24.06.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783838709956
    Verlag: Bastei Lübbe AG
    Serie: Weg des Zorns Bd.3
    Originaltitel: In Fury Born, Teil 2
    Größe: 1183 kBytes
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Der Zorn der Gerechten

" Kapitel 23 (S. 311-312)

Der Mann auf dem Display von Alicias Kom wirkte ebenso zivilisiert wie Edward Jacoby, doch Alicia wusste, dass er genau derjenige war, den sie hier zu finden gehofft hatte. Eisluchse waren größer als die Kodiakbären von Alterde, mit Reißzähnen, um die sie jeder Säbelzahntiger beneidet hätte - und sie waren keine Allesfresser. Ein derart großer Fleischfresser benötigte ein riesiges Revier, selbst auf einem beinahe unberührten Planeten wie Mathisons Welt, und die Regierung regulierte die Jagd auf Eisluchse mit eiserner Hand.

Was an den Ständern in diesem Lagerhaus hing, entsprach mindestens der Jagdbeute eines ganzen Jahres - und es gab nur eine einzige Welt, von der sie stammen konnte. Und so lächelte Alicia den Mann auf dem Bildschirm an, höflich und lediglich mit beruflichem Interesse, während in ihrem Innersten alles danach schrie, diesen Mann zu berühren und ihm sämtliches Wissen zu entreißen, das sie so dringend benötigte. "Guten Abend, Captain Mainwaring.

Mein Name ist Lewis Fuchien. Es freut mich, Sie noch auf dem Planeten anzutreffen." "Ganz meinerseits. Mister Jacoby hatte schon gesagt, Sie würden sich vielleicht melden." "Genau. Ich habe gehört, meine Fracht ließe sich noch in Ihren Frachträumen unterbringen?", erkundigte sich Fuchien, und Alicia nickte. "Ausgezeichnet. Auch wenn ich zugeben muss, dass mir Ihre Frachtgebühren ursprünglich ein wenig arg hoch erschienen, hat mir Edward Monsieur Labins Bericht vorgelegt, und ..." "Ich hoffe, Sie nehmen das alles nicht allzu wörtlich", fiel ihm Alicia ins Wort. "Monsieur Labin war deutlich beeindruckter, als die Umstände das eigentlich erforderlich gemacht hätten." "Bescheidenheit ist eine Zier, Captain Mainwaring, und mir ist auch bewusst, dass Gustav Labin ein wenig zu Nervosität neigt, aber Edward hat mir versichert, Sie würden sich meiner Fracht gut annehmen."

"Das zumindest ist wahr, Sir. Wenn mir jemand Frachtgut anvertraut, dann tue ich stets mein Bestes, dafür zu sorgen, dass es auch sein vorgesehenes Ziel erreicht." "Mehr könnte kein Versender verlangen. Allerdings ..." Fuchien lächelte sie freundlich an. "Ich würde äußerst gerne den Rest Ihrer Mannschaft kennen lernen. Ich habe es mir zur Regel gemacht, stets die Zuverlässigkeit der gesamten Mannschaft in Augenschein zu nehmen, nicht nur die des Captains."

"Ich verstehe." Alicias Miene war nichts anzumerken, doch ihr Verstand raste wie unter dem Einfluss des "Tickers"; sie beriet sich mit Tisiphone und Megaira, auf eine Art und Weise, die weit über Subvokalisierung hinausging und viel, viel schneller war als jeglicher bewusste Gedanke. Sie konnte ja nun schlecht ihre nicht existierende Mannschaft an Land gehen lassen, damit sie mit diesem Mann zu Abend aß! Aber ... "Hat Mister Jacoby meine Charter-Verpflichtung auf Cathcart erwähnt?"

Als Fuchien nickte, lächelte Alicia. "Glauben Sie mir, ich kann Ihre Vorsicht sehr gut verstehen, und um ganz ehrlich zu sein, wäre es mir auch lieber, wenn meine Zahlmeisterin unserer Besprechung beiwohnen könnte, aber mein Maschinist und mein Eins-O sind mit der Rekalibrierung des Antriebs beschäftigt. Dabei kann ich sie wirklich nicht stören - eigentlich sollte ich jetzt sogar bei ihnen sein und ihnen helfen -, schließlich eilt dieser Auftrag auf Cathcart ja doch, aber wenn Sie vielleicht eine Stunde Zeit hätten, könnte ich Ihnen dann für ein gemeinsames Essen vielleicht die Gastfreundschaft der Star Runner anbieten?"

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