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Diarys of Death V Final Chapter von Hoge, Susanne (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 28.09.2016
  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
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Diarys of Death V

Brüllendes Schweigen, durchbrochene Stille vom stetigen Tic...Tic...Tack der Uhr auf dem Kaminsims. Uns verlachend, weil wir so töricht waren und geglaubt hatten, wir hätten ein Jahr - nur ein Jahr - in Frieden und Ruhe. Tic... Tic... Tack... Die Kälte in meinem Inneren wuchs stetig mit dem Ticken der Uhr. Da war so viel Blut gewesen. Viel zu viel Blut für einen Mann. Tic... Tic... Tack... Er war so bleich gewesen. So reglos und bleich. War SIE zu spät? Drang noch irgendetwas zu ihm durch? Tic... Tic... Tack... War sie stark genug, um sie den Händen des Tänzers zu entreißen? War er überhaupt willens, ihn gehen zu lassen? Tic... Tic... Tack... Tanzte mein Mann nun mit jenem, dessen Hand ich stets ergriffen hatte, dem ich vertrauensvoll in die Dunkelheit gefolgt war? Tic... Tic... Tack...

Mit dem 5ten Band der Diarys of Death-Reihe schließt die gebürtige Emsländerin ihre Feuertaufe als Autorin ab. "Ich habe mit jedem Band meine Schreibweise und die Protagonisten weiterentwickelt und mich auch." So die Jungautorin im Interview. "Das wird aber gewiss nicht das Letzte sein, was es von mir zu lesen gibt. Neue Projekte sind bereits in Planung und auch von DoD ist eine erweiterte Edition geplant."

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 336
    Erscheinungsdatum: 28.09.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783743182592
    Verlag: Books on Demand
    Serie: Diarys of Death .5
    Größe: 402kBytes
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Diarys of Death V

Teil 1

Die Welt wird gradegerückt

Meine Welt stand still, Dunkelheit ringsum. Und SIE stand einfach da. Reagierte nicht auf mein Flehen, mein Bitten. Ja! Ja ich wusste, sie hatte ihn gewarnt. Ja ich wusste es hätte verhindert werden können. Aber er war mein Mann.

Und ich wollte ihn nicht gehen lassen, nicht verlieren. Nicht so... endgültig.

"Bitte... bitte rette meinen Mann."

Er war so blass, so furchtbar blass. All das Blut, wie konnte jemand so viel Blut verlieren? Ich konnte die Konturen des Tänzers ausmachen. Das Flirren jener Macht nahm zu, gab ihm Gestalt und nie wollte ich ihn weniger sehen, als jetzt.

"Nimm mir nicht meinen Mann!"

Ich wusste nicht, war es Befehl oder Bitte? Und war es an den Tänzer gerichtet oder doch an die Erste?

Alles was ich wusste war, das er leben sollte. Das sie ihn retten mussten , denn wenn nicht sie... wer dann?

Noir sah von mir auf SIE , bemühte sich weiter die Blutung zu unterdrücken bis die Heilung weit genug vorangeschritten wäre, dass keine unmittelbare Gefahr mehr bestand.

Endlich beugte die Erste sich herab, entriss Noir seinen Vater, mir meinen Mann und hob ihn in ihre Arme wie er es vor langer Zeit bei mir getan hatte.

"Macht Euch zum Aufbruch bereit. Morta Sant wird aufgegeben!" Es war ein Befehl und Noir neigte lediglich stumm sein Haupt ehe er sich erhob und aus dem Zimmer eilte. Regungslos standen Mate und ich noch da während SIE Alexander davon trug.

Würde sie ihn retten können?

Würde sie es wollen? Mate berührte mich am Arm, riss mich aus meiner Bewegungslosigkeit, aus meiner Starre.

"Hol Lissa, packe ihr Kleider und Schuhe ein und vergiss ihre Lieblingspuppe nicht. Und packe auch Deine Notizen und das Wichtigste ein!" Ich sah Armand gen, fragend und furchtsam. Denn es war nicht einfach nur ein Alptraum gewesen, das war mir inzwischen klar geworden.

Der Sturm war gekommen, hatte alles erfasst und jeden. Sie waren wieder zurück und nicht Tod wie in meinem Traum Noir... Armand... Alexander, verletzt aber da... Wo war Sidh? "Sidh?"

Armand schüttelte stumm den Kopf, gab mir mehr Antwort als ich hätte haben wollen. Ich biss mir auf die Unterlippe um ein aufschluchzen zu unterdrücken.

Ich musste denken, musste handeln. Jetzt war nicht der Zeitpunkt für Panik. Jetzt war nicht der Zeitpunkt zum Trauern.

"Weise die Wachen an das Schloss zu räumen. Jeder soll verschwinden und Acht geben"

Ein knapper Befehl an Armand ehe ich selbst in die Bibliothek stürmte und Karten, Besitzurkunden und Gold holte, Notizbücher meines gefallenen Freundes.

Ich mag den Geruch hier. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft vereinen sich in den Rollen aus Pergament

Unwirsch wischte ich eine Träne fort, die sich keck ihren Weg über mein Gesicht gebahnt hatte.

Nicht jetzt! Nicht jetzt!

Bleib du bei Deinen Schwertern Bruder, ich bleibe bei meinen Büchern

Es war nicht fair! Er war einer von den Guten gewesen! Es war nicht fair! Er konnte nicht einfach fallen! Wieso hatte er sich töten lassen?

Manchmal ist es eben einfacher...

Noir und Joycelin erschienen hinter mir und ich konnte mich wieder leichter auf das Notwendige konzentrieren, nun wo ich ihre unmittelbare Präsenz spürte.

Ich war die Oberste, ich musste Entscheidungen treffen und Befehle geben. Alexander konnte es nicht, also musste ich!

Ich entrollte eine Karte, ließ meinen Blick darüber gleiten. Abseits der Orte, gut genug verborgen.

Fliehen. Wir mussten in fliehen, irgendwohin wo es sicher wäre. SIE hatte befohlen, dass wir gehen. Ich musste nur den Ort wählen. Einen Ort wo Alexander heilen könnte und meine Tochter in Sicherheit wäre.

Sidh hatte in weiser Voraussicht überall Häuser und Anwesen gekauft, Grundstücke und alles verzeichnet, vorbereitet. Nur für den Fa

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