text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

DIE ANDERE SEITE DER REALITÄT ein phantastischer Jack-the-Ripper-Roman von Glonn, A. P. (eBook)

  • Verlag: Luzifer Verlag
eBook (ePUB)
4,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

DIE ANDERE SEITE DER REALITÄT

London 1888. Als Inspector Seth Aspen in Whitechapel über eine Frauenleiche stolpert, ist das erst der Auftakt einer ungeheuren Mordserie, welche ganz London erschüttert. Der Mörder scheint ein nicht fassbares Phantom, von der Presse bald als ?Jack the Ripper? betitelt. Um ihn zu stellen, verfolgt Aspen den Täter quer über den Atlantik, durch die USA und Kanada und darüber hinaus - zur anderen Seite der Realität ... nach Innes, einer Welt, aus welcher der Ripper seine Macht schöpft. Obwohl selbst als Fremdling verfolgt, bleibt ihm Aspen auf den Fersen; mit nur einem Ziel: Den Ripper zu finden - koste es, was es wolle. ------------------------------------------------------------ 'spannend von Anfang bis Ende' [Lesermeinung] 'Hier bleiben keine Wünsche mehr offen - toll!' [Lesermeinung] 'Märchenhaft splatterig - historisch akkurat' [Lesermeinung] 'Auch für Nicht-Fantasy-Fans absolut lesenswert!' [Lesermeinung]

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 528
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783943408416
    Verlag: Luzifer Verlag
    Größe: 2168 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

DIE ANDERE SEITE DER REALITÄT

Kapitel 1

Londoner East End, August 1888

"Wenn du die ganze Zeit am Fenster stehst und schmollst, änderst du nichts an den Tatsachen, Aspen". Johns Stimme klang spöttisch. Seth verzog den Mund und starrte weiterhin hinaus. Trübe war er, dieser erste Montag im August, trübe und regnerisch. Dunkle Wolken türmten sich am Himmel und waren nicht geeignet, seine Stimmung aufzuhellen.

"Es ist nicht die Tatsache, dass ich hinaus muss", bemerkte er trocken. "Mein Unwillen oder Schmollen, wie du es so eloquent ausdrückst, liegt in dem Umstand begründet, dass ich mich einen ganzen Tag lang mit Frivolitäten auseinandersetzen darf, obwohl es Fälle gibt, denen ich mich widmen müsste. Ich bin Inspector, um Himmels Willen!" Er ballte die Fäuste, bevor er sich umwandte und zu ihrem Frühstückstisch zurückkehrte.

John kümmerte sich liebevoll um die gebratenen Würstchen, die er mit chirurgischer Präzision zerteilte. "Du musst viel gelassener werden, mein Freund. Du weißt, dass der Bank Holiday einer der wenigen Tage im Jahr ist, an denen die Menschen nicht arbeiten müssen – sie freuen sich darauf." Ohne Seth' abfälliges Schnauben zu beachten, fuhr er fort: "Natürlich, als Hüter von Recht und Gesetz bleibt euch nichts weiter übrig, als dafür zu sorgen, dass eben diesem Recht und Gesetz Folge geleistet wird. Ich habe erst vor kurzem im Telegraph ein Interview von Warren gelesen, in dem er behauptete, dass ihr alle nur Diener des Volkes seid, vom Constable bis hin zum höchstdekorierten Inspector."

Seth konnte sich nicht daran erinnern, jemals von Police Commissioner Charles Warren etwas von Substanz gehört zu haben. Das war von einem hochdekorierten Soldaten, der an der Spitze des Polizeiapparates stand, wohl auch nicht zu erwarten. Er seufzte. "Manchmal frage ich mich, ob du die Zeitungen nur liest, um mir mit deinem endlosen Geschwätz den letzten Nerv zu rauben."

Sein Freund schmunzelte. "Na, gut. Themenwechsel. Weißt du, was ausgerechnet heute im Telegraph steht?"

"Will ich es überhaupt wissen?", fragte Seth. Ihm war klar, dass John sich nur durch Fesseln und Knebeln davon abhalten lassen würde, seine Erkenntnisse des Tages mit ihm zu teilen.

"Sie haben einen Wahrsager befragt", verkündete John viel zu gut gelaunt. "Es heißt, er habe das zweite Gesicht. Und er behauptet, dieses Jahr stehe unter einem schlechten Stern. Man könne es daran erkennen, dass es immer grau und lichtlos ist. Zudem hat er seltsame Himmelserscheinungen beobachtet, unter anderem einen blutroten und einen grünen Himmel. Es wird noch etwas Schreckliches passieren!"

"Und das fällt ihm jetzt ein, nachdem das Jahr mehr als zur Hälfte herum ist? Um solche Vorhersagen zu treffen, brauche ich keine zwei Gesichter. Was meinst du, wie viel Whisky er getrunken hat, um einen roten oder grünen Himmel zu sehen?"

"Absinth tut es auch, schätze ich", sagte John und kratzte sich am Kopf. Seth unterdrückte ein Grinsen. Das Haar seines Freundes begann bereits auszudünnen, und an den Seiten bekam er Geheimratsecken, obwohl sie gleichaltrig waren, einunddreißig. "Ist im Moment höchst angesagt bei unseren hochwohlgeborenen Herrschaften."

Seth stellte die Tasse ab, zog seine Beine unter dem Tisch hervor und stieß sich wie üblich an der Tischkante. "Ich muss los", sagte er unwillig. "Es könnte ja sein, dass ohne mich dort draußen das Chaos ausbricht.&laqu

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen