text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Die Archive der Seelenwächter: Weg des Kriegers von Böhm, Nicole (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 11.01.2016
  • Verlag: Greenlight Press
eBook (PDF)
3,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Die Archive der Seelenwächter: Weg des Kriegers

Akil ist ein Seelenwächter. Im ewigen Kampf gegen die Schattendämonen hilft er den Menschen und nutzt dazu die Kraft seines Elementes: der Erde. Doch nun hat ihn diese Kraft verlassen, und Akil möchte nur noch eines: darüber hinwegkommen. Wie? Am besten mit einer wilden Party. Bei einem feuchtfröhlichen Abend in einer Bar lernt er einen Fremden kennen. Akil ahnt nicht, dass diese Begegnung schwerwiegende Folgen für ihn haben wird und er sich einem Menschen aus seiner Vergangenheit stellen muss, den er eigentlich vergessen wollte. Beste Lesereihenfolge: Die Chroniken der Seelenwächter (Bände 1-12) Der Weg des Kriegers Die Chroniken der Seelenwächter (Bände 13 - ff.) Magie, Mystery, gefährliche Rätsel und eine dramatische Liebe definieren den ewigen Kampf zwischen den Seelenwächtern und den Schattendämonen. Nicole Böhm verknüpft uralte Sagen mit Ereignissen der Gegenwart. Nicole Böhm wurde 1974 in Germersheim geboren. Sie reiste mit 20 Jahren nach Phoenix, Arizona, um Zeichnen und Schauspiel zu studieren. Es folgte eine Ausbildung an der American Musical and Dramatic Academy in New York, bei der sie ihre Schauspielkenntnisse vertiefte. Das Gelernte setzt sie heute ein, um ihre Charaktere zu entwickeln. Sie lebte insgesamt drei Jahre in Amerika und bereiste diverse Städte in den USA und Kanada, die nun als Schauplätze ihrer Geschichte dienen. Nach einigen kleineren Engagements kehrte sie zurück nach Deutschland, wo sie als Assistentin einer Rechtsabteilung arbeitet. Sie fotografierte jahrelang nebenberuflich für eine Tierfotoagentur und verkaufte ihre Fotos an Bücher oder Magazine. Zurzeit lebt sie mit ihrem Mann und Pferd Bashir in der Domstadt Speyer. Sie ist Mitglied im Bundesverband junger Autoren und erstellt ihre eigenen Grafiken für ihre Geschichte. Im August 2014 startet ihre eigene Serie 'Die Chroniken der Seelenwächter' bei der Greenlight Press. Weitere Informationen zu diesem Projekt unter: www.chroniken-der-seelenwaechter.de und bei Facebook / Twitter: www.facebook.de/chroniken.der.seelenwaechter www.twitter.com/Seelenwaechter

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 333
    Erscheinungsdatum: 11.01.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958341692
    Verlag: Greenlight Press
    Größe: 2759 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Die Archive der Seelenwächter: Weg des Kriegers

10. Kapitel

Die Azoren - vor fünf Tagen

Akil schwankte auf der Treppe. Aus Reflex griff er an das Geländer, um nicht umzukippen. Wie zum Teufel war er hierhergekommen? Er war doch eben auf dem Bett gesessen?

Toll ... jetzt schlafwandelte er auch noch während der Flashbacks.

Das wird ja immer schlimmer.

Er gab sich einige Atemzüge, um sich wieder zurechtzufinden. Sein Arm fühlte sich warm von Ilais Berührung an. Er hatte damals keine Ahnung gehabt, was diese Begegnung mit sich bringen würde, aber Ilai hatte an dem Tag einen Gedanken in seinen Kopf gepflanzt, der ihm später helfen sollte: Nichts ist so stark wie der freie Wille.

Daran hatte Akil sich geklammert. Und er hatte es bitter nötig gehabt. Agash ließ niemanden aus den Fängen, den er einmal kassiert hatte. Akil sog die frische Luft ein, die von oben herunterwehte, und trat an Deck. Es war Mittag, die Temperaturen angenehm warm, die Sonne stand im Zenit. Mittlerweile tuckerten sie auf dem Meer an einer Insel vorbei. Akil vermutete, dass sie ohne Ziel herumfuhren und Noah nur wartete, bis er endlich einwilligte, ihm zu helfen. Er blickte zum Führerhaus. Kurz überlegte er, ob er reingehen und Tom eins über die Rübe ziehen sollte. Als Rache für die Beule. Jaydee würde das tun. Er würde Tom ohne zu zögern mit dem Kopf gegen die Reling donnern und vermutlich über Bord werfen.

Aber Akil war nicht Jaydee. Auge um Auge, Zahn um Zahn, das war nicht seine Art.

Also lief er über das Deck und fand Noah am Bug des Schiffes. Er hatte sich umgezogen, trug Jeans und eine Lederjacke und blickte aufs Meer. Seine Finger waren fest um die Reling geschlossen. Akil waren schon bei ihrer ersten Begegnung seine gepflegten Hände aufgefallen. Sogar wenn er mit Öl gemalt hatte, entfernte er danach akribisch alle Rückstände unter den Nägeln.

"Ich habe deinen Wisch unterschrieben."

Noah atmete hörbar aus, seine Schultern sackten einen gefühlten Meter nach unten. "Ich danke dir." Er drehte sich zu Akil um. Der Wind blies die Locken durch sein Gesicht. Noah wirkte unglaublich jung und verletzlich, auch wenn er in den letzten Jahren Fältchen dazubekommen hatte und sich schon die ersten grauen Haare unter seine braunen mischten. "Wirklich." Er legte die Hand auf sein Herz. "Danke."

"Das heißt nicht, dass ich dir diese Aktion vergebe. Ich will nur herausfinden, wer dich auf mich angesetzt hat und was er über mich weiß."

"Das wirst du schon bald. Tom wird uns auf der nächsten Insel absetzen und den Brief zu Geronimo bringen."

"Und dann? Wohin gehen wir?"

"Für uns steht ein Flugzeug bereit. Ich kann dir unser Ziel nicht verraten."

"Natürlich nicht."

"Es tut mir wirklich leid, Akil."

"Wie oft willst du das eigentlich noch sagen? Glaubst du, das stimmt mich milder? Ein paar läppische Worte, und ich bin das brave Hündchen, das dir überall hin folgt?"

Noahs Lippe zuckte, diese Art von Gespräch lag ihm nicht sonderlich. Zumindest war das so gewesen, als Akil ihn kennengelernt hatte. Noah gehörte zu der Sorte Mensch, der seine Gefühle offen vor sich hertrug. Er strich die Locken aus seinem Gesicht und bemühte sich um eine selbstsichere Haltung. Es gelang ihm kein bisschen. "Vielleicht wirst du mir ja trotzdem vergeben können. Irgendwann."

In Akil keimte der Wunsch, ihn in die Arme zu ziehen und festzuhalten. Stattdessen stellte er sich neben ihn an die Reling und wendete sich demonstrativ von ihm ab.

Aus dem Augenwinkel sah er, wie Noah in Richtung Führerhaus winkte. Der Motor heulte auf, der Boden vibrierte und das Boot beschleunigte. Der Wind nahm zu, blies

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen