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Die Brücke der Gezeiten 8 Die Rückkehr der Flut von Hair, David (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 16.07.2018
  • Verlag: Blanvalet
eBook (ePUB)
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Die Brücke der Gezeiten 8

Fantastische Welten, epische Abenteuer und mitreißende Helden: Das große Finale der Saga ist endlich da!
Das Ende der Mondflut rückt immer näher und der grausame Kaiser Constant zieht alle Kräfte zusammen, um endlich die totale Macht an sich zu reißen. Alaron und Ramita haben nur noch wenig Zeit, die Katastrophe zu verhindern. Zugleich müssen sie Ramitas Sohn, den Nachkommen des mächtigen Magiers Antonin Meiros, beschützen. Die Zeit ist gekommen, das Aszendenz-Ritual zu vollziehen, und neue Mächte machen sich bereit, Urte zu regieren. Diese können den Frieden bringen - oder ewige Verdammnis. Die Entscheidung muss fallen, bevor die Leviathanbrücke in den Fluten des Ozeans versinken wird ...

Der neuseeländische Schriftsteller David Hair wurde für seine Jugendromane bereits mehrfach ausgezeichnet. Die Brücke der Gezeiten ist seine erste Fantasy-Saga für Erwachsene. Nach Stationen in England, Indien und Neuseeland lebt er nun in Bangkok, Thailand.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 560
    Erscheinungsdatum: 16.07.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641181154
    Verlag: Blanvalet
    Originaltitel: Ascendant's Rite (The Moontide-Quartet 4) Part Two
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Die Brücke der Gezeiten 8

Pallas, Rondelmar
Sommer 927
Ein Jahr bis zur Mondflut

Es wurde still im Raum, einen Augenblick lang wirkten alle Anwesenden nachdenklich, den Blick nach innen gerichtet. Der Plan war klar, die Karten lagen auf dem Tisch, man hatte sich mehr oder weniger geeinigt. Es war der krönende Abschluss monatelanger Vorbereitungen und geheimer Treffen unter vier Augen, begleitet von reichlich Speis und Trank. Gurvon Gyle hob seinen Kelch, stellte enttäuscht fest, dass er leer war, und setzte ihn wieder ab. Er brauchte etwas Stärkeres als verdünnten Wein.

Wenn es wirklich Götter gäbe und sie uns jetzt hören könnten, wären sie entsetzt, dachte er, während er im Stillen alles noch einmal durchging.

Ich werde Javon erobern und es dann den Dorobonen übergeben . Er gestattete sich ein kleines Lächeln. Nun ja, vielleicht. Es gab noch andere Möglichkeiten. Das Kaiserreich unterschätzt Javon. Die Rondelmarer glauben, nur weil die Dorobonen es schon einmal erobert haben, wird es auch diesmal klappen. Sie vergessen nur, dass sie Javon auch wieder verloren haben. Vielleicht kann ich daraus Nutzen ziehen. Elena hätte bestimmt etwas zu dem Thema zu sagen. Er verbot sich jeden Gedanken an Elena. Ihr Verhältnis war nicht mehr das, was es einmal gewesen war.

Sobald wir Javon haben, locken wir den Herzog von Argundy in eine Falle. Er überlegte, ob Rashid Mubar seinen Teil der Vereinbarung auch wirklich erfüllen würde. Es wäre nicht gut, wenn der Herzog nur geschwächt würde und entkam. Dass es den Keshi gelänge, ein voll ausgerüstetes rondelmarisches Heer zu vernichten, war ausgeschlossen.

Was mich wirklich beunruhigt, ist, was Naxius mit den gestohlenen Seelen anstellt. Unfassbar! Der Kerl ist gefährlich ...

Und dann der letzte Akt: die Zerstörung der Leviathanbrücke. Obwohl Gurvon selbst den Plan mit Belonius Vult ausgeheckt hatte, machte ihn der Gedanke an dessen Tragweite immer noch fassungslos. Das mächtige Bauwerk des Ordo Costruo zu zerstören war das eine, aber dann noch den Meeresboden anheben und die Landbrücke wiederherstellen? Das wäre wahrhaft erstaunlich. Es würde die Welt so grundlegend verändern, dass er es kaum gedanklich fassen konnte.

Gurvon ließ seinen Blick durch den Raum wandern und überlegte, was jeder der Anwesenden zu gewinnen hatte.

Belonius Vult, sein sogenannter Freund. Bel fand sich bestens am Hof zurecht und arbeitete zweifellos bereits daran, eine wichtigere Rolle zu spielen. Schließlich brauchte der Kaiser Sondergesandte und Legaten, sobald der Kriegszug begann.

Für Tomas Betillon und Kaltus Korion bot sich eine weitere Gelegenheit, ihre bereits übervollen Schatzkammern mit noch mehr Beutegold zu füllen. Aber wird Korion sich einem jungen - und unreifen - Kaiser unterordnen?

Calan Dubrayle war schwer in die Karten zu schauen. Der Schatzmeister hatte allerdings Verbindungen zu Belonius offenbart, von denen niemand etwas geahnt hatte. Kriege kamen den Staat bekanntlich teuer zu stehen, während sich wenige bereicherten, die an den richtigen Stellen saßen. Auf wessen Seite Dubrayle letztlich stand, schien Gurvon mehr als fraglich.

Erzprälat Dominius Wurther hatte sich bedeckt gehalten. Wenn er sich einmischte, dann nur, um die Dinge unnötig zu verkomplizieren. Er spielte unbeirrt die Rolle des frommen Kirchenmanns, auch wenn er den anderen damit auf die Nerven ging. Es war verlockend, ihn als Hornochsen abzuschreiben, aber ein Narr wäre niemals in der Kirchenhierarchie so hoch aufgestiegen. Auch er verfolgt seine ganz eigenen Ziele, da bin ich sicher.

Widerstrebend wandte Gurvon sich dem Nächsten zu: Ervyn Naxius. Der greise Ordo-Costruo-Verräter nickte ständig vor sich hin wie ein seniler Trottel, aber als ihre Blicke sich begegneten, sah Gurvon die eiskalte Verschlagenheit in Naxius' Augen. Wie viel von Bels Anteil

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