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Die Chroniken der Elfen - Elfenzorn (Bd. 2) Die Chroniken der Elfen von Hohlbein, Wolfgang (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 15.09.2010
  • Verlag: Otherworld by Ueberreuter
eBook (ePUB)
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Die Chroniken der Elfen - Elfenzorn (Bd. 2)

Pia ist zurück in Rio auf dieser Seite der Albträume, wie sich rasch zeigt. Denn nach ihren Abenteuern in der fantastischen Welt WeißWalds beginnen sich auch hier die Ereignisse zu überschlagen: Mafia-Boss Peralta nimmt Pia gefangen und will sie nun büßen lassen. Doch plötzlich tauchen mitten in Rio Wesen wie aus einer anderen Welt auf und in Pia regt sich eine uralte Kraft In höchster Not gelingt ihr die Flucht auf die andere Seite. Dort hat ihr Todfeind Hernandez sowohl die Barbarenstämme als auch die Orks hinter sich versammelt und ist drauf und dran, die Welt der Elfen und Zwerge dem Erdboden gleichzumachen. Wolfgang Hohlbein geboren 1953 in Weimar. Gemeinsam mit seiner Frau Heike verfasste der damalige Nachwuchsautor 1982 den Fantasy-Roman Märchenmond, der den Fantasy-Wettbewerb des Verlags Carl Ueberreuter gewann. Das Buch verkaufte sich bislang weltweit vier Millionen Mal und beflügelte seinen Aufstieg zum erfolgreichsten deutschsprachigen Fantasy-Autor. Im Verlag Carl Ueberreuter beträgt seine Gesamtauflage inzwischen acht Millionen Exemplare, seine Werke wurden in 37 Sprachen übersetzt. Wolfgang Hohlbein lebt heute mit seiner Familie in der Nähe von Düsseldorf.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 768
    Erscheinungsdatum: 15.09.2010
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783709000182
    Verlag: Otherworld by Ueberreuter
    Größe: 1612 kBytes
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Die Chroniken der Elfen - Elfenzorn (Bd. 2)

" VIII (S. 196-197)

Diesmal war es vollkommen anders. Die wenigen Male, die sie bisher aus dieser in die Elfenwelt hinüber und wieder zurück gewechselt war, hatte sie es praktisch nicht gemerkt, es war einfach nur ein Schritt gewesen, nach dem ihre Umgebung völlig verändert war. Was Flammenhuf tat, war vollkommen anders. Schlüpfte sie so mühelos von der einen Welt in die andere, wie sie sich auch in einen Mantel aus Schatten und Unsichtbarkeit hüllen konnte, so zertrümmerte der Pegasus die Barriere zwischen den Welten mit einem Hammerschlag, der das Gefüge des Kosmos selbst zum Kreischen brachte und sich wie ein glühender Dolch in ihre Seele grub.

Da waren Schmerzen und Licht und ein Gefühl so absoluter Leere und Unendlichkeit, dass sich etwas in ihr krümmte und vor lauter Einsamkeit zu sterben drohte. Aber an all das erinnerte sie sich erst später, denn noch etwas war anders als die Male zuvor, als sie zwischen den Welten hin- und hergewechselt war: Sie verlor das Bewusstsein. Vielleicht war sie auch vom Pferd gefallen. Jedenfalls fühlte sich ihr Kopf so an. Ihr war warm, auf eine unangenehme, fast schon erstickende Art, sie lag auf etwas Weichem, und in ihrem Hinterkopf hatte sich ein kleiner und außergewöhnlich mies gelaunter Ork eingenistet, der jetzt versuchte, sich mit Schwert, Stachelkeule und Spitzhacke wieder nach draußen zu graben; und das nicht unbedingt auf dem kürzesten Weg Vielleicht hatte sie gestern Abend auch nur die eine oder andere Piñ;a Colada zu viel getrunken.

Oder Ter Lion und sie hatten ihr Wiedersehen ein bisschen zu ausgiebig gefeiert, und jetzt bezahlte sie eben den Preis dafür. Was immer sie gestern Abend genommen (oder dieses kleine Biest Alica ihr untergejubelt) hatte, sie musste es herausfinden, und sei es nur, um für den Rest ihres Lebens ganz bestimmt die Finger von dem Zeug zu lassen. Es hatte scheußliche Nebenwirkungen; nicht nur der widerliche Geschmack in ihrem Mund und das Gefühl, allmählich in ihrem eigenen Saft gar gekocht zu werden.

Vor allem ihre Erinnerungen spielten vollkommen verrückt. Sie glaubte sich an große Kerle mit schuppigen Gesichtern und mittelalterlichen Waffen zu erinnern, an einen kleinen Kerl mit einem albernen Hütchen und noch albernerer Fistelstimme, an Jesus, den es komischerweise zweimal zu geben schien, und als wäre das alles noch nicht verrückt genug, sozusagen als Sahnehäubchen, an ein fliegendes Pferd, das sie mitten aus der schlimmsten rush hour herausholte, die Rio de Janeiro jemals erlebt hatte."

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