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Die Flammen des Mars Die War-Dogs-Trilogie 1 - Roman von Bear, Greg (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 09.03.2015
  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
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Die Flammen des Mars

Zwei hoch entwickelte Alien-Völker sind auf dem Weg in unsere Galaxis - die einen, um uns zu warnen, die anderen, um uns zu vernichten
Als die Anführer einer hoch entwickelten Spezies der Erde einen Besuch abstatten, kommen sie in Frieden. Sie bringen Geschenke - und bitten die Menschen nur um einen kleinen Gefallen: Im All gehen die Antags auf Kriegszug, Aliens, die offenbar nur auf Eroberung aus sind und alles zerstören, was ihnen in die Quere kommt. Nun haben sie es auf den Mars abgesehen. Die Menschen sollen helfen, den Roten Planeten zu schützen. Ein Routineauftrag für den erfahrenen Sergeant Michael Venn und seine Mannschaft. Doch sobald sie auf dem Mars landen, ahnt Venn, dass er die Situation völlig unterschätzt hat ...

Greg Bear wurde 1951 in San Diego geboren und studierte dort englische Literatur. Seit 1975 als freier Schriftsteller tätig, gilt er heute als einer der ideenreichsten wissenschaftlich orientierten Autoren der Gegenwart. Etliche seiner Romane wurden zu internationalen Bestsellern.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 432
    Erscheinungsdatum: 09.03.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641143916
    Verlag: Heyne
    Originaltitel: Last exit to Hell - War Dogs 1
    Größe: 636 kBytes
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Die Flammen des Mars

Ich hasse Physik

Physik ist das, was einen umbringt, doch Biologie ist das, was dich töten will.

Wir sind gerade aus dem Timeout gekommen und hellwach im Drucktank, der sich in der Mitte unseres Spaceframes befindet. Enthusiasmus erfüllt uns, während rotierende Lappen das Kosmolin von uns putzen, wie in einer Autowaschanlage, nur in Schwerelosigkeit.

An diesem Sprung, so hören wir, nehmen sechs Spaceframes teil, die in einen Landeorbit fallen. Die ersten beiden Frames enthalten zwei Bündel, jedes Bündel ein rotierender Zylinder mit drei Stangen wie Projektile. Wir nennen sie Rotisserien. Jede Stange befördert eine Skyrine-Abteilung. Damit sind wir zweihundertvierzig bei diesem Sprung. Die Frames Nummer fünf und sechs transportieren Schlitten mit schweren Waffen, Fahrzeugen und zwei Fontänen. Den Kram kriegen wir erst zu Gesicht, wenn wir auf dem Roten sind.

Nach dem Reinigen ziehen wir hautenge Anzüge an, nehmen eine letzte Integritätskontrolle vor, schnallen Handfeuerwaffen um, empfangen handtellergroße Kartuschen mit abgebauter Materie, streifen Bauschpakete über und klettern wieder in die Stangen. Alles präzise und schnell, keine Zeit zum Nachdenken. Das Warten in den Stangen ist nicht gut. Die Röhren sind eng und dunkel. Unsere Engel spielen beruhigende Musik, aber das macht es nur noch schlimmer.

Ich beginne zu zucken.

Warum dauert es so lange?

Dann zischt, heult und quietscht alles, und ich meine wirklich alles . Ich werde in meiner Röhre zur einen und zur anderen Seite gedrückt, nach oben und nach unten, und alle zusammen singen wir Halleluja! , denn wir sind unterwegs.

Die Bündel drehen sich fort vom Frame, die Bremstriebwerke zünden, und die Ablösung der Stangen steht unmittelbar bevor. Ich sehe nichts von all dem, aber ein Diagramm wird hübsch bunt an die Innenseite meines Visiers projiziert. Alles in bester Ordnung.

Unser Sprung hat begonnen.

Die Stangen lösen sich hintereinander von den Rotisserien. Die Atmosphäre packt nicht sofort zu, und das fühlt sich falsch an. Kurz darauf geht es los: das Brüllen des Eintritts. Als der Lärm außerhalb meiner Stange unerträglich wird, schießen dreißig von uns aus ihren Röhren, aus dem Ende der Stangen. Rasch gehen wir in Formation und klammern uns an die Luftschilde.

Die Schilde bocken in der oberen Atmosphäre.

Über dem Mars.

Der Himmel ist rot.

Jeweils zehn von uns reiten auf einem Schild, der uns während des mehrere Minuten dauernden freien Falls ordentlich durchschüttelt. Dann rollen wir ab. Es folgt ein Moment mit weißem Licht und Backofenhitze. Eine Seite meines Hautengen flattert und legt sich mir auf die Haut. Angenehm kuschelig.

Mein Sprungpaket spinnt Millionen von Fäden, so dünn, dass sie fast unsichtbar sind. Wir sprechen von "Bausch". Die Fäden dehnen sich zu einem fünfzig Meter großen Ball aus, der nach der dünnen, dünnen Atmosphäre des Mars greift und an anderen Bällen festklebt, an anderen Skyrines in Bäuschen.

Um uns herum verbrennen die Spitzen der vielen Fäden. Wir stecken im Innern der Bäusche, wie Larven in brennender Zuckerwatte. Es ist spektakulär: ein greller, künstlicher Sonnenaufgang. Ich schnaufe wie ein Rennpferd am Ende seines Rennens. Mein Visier beschlägt. Ich kann kaum etwas sehen, bin mir aber sicher, dass Ärger im Anmarsch ist. Der große Ball hat sich zu früh geöffnet. Nur drei Skyrines befinden sich in meinem kirschroten Glühen. Andere sind in feurigen Klumpen fortgewirbelt. Wer weiß, wo sie landen werden.

Das Glühen brennt immer näher zu mir herab, wird heller und heller. Mehrmals schlägt eine Faust auf mich ein, immer dann, wenn wir langsamer werden, von vier Kilometern pro Sekunde auf einen, schließlich auf einen pro Minute, und dann, als auch die letzten Bauschreste verbrannt sind, als sich die Pakete von uns lösen und S epa rationsdüsen sie forttragen, leer und verbra

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