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Die Gefährten The Sundering 1 - Roman von Salvatore, Robert A. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 15.09.2014
  • Verlag: Blanvalet
eBook (ePUB)
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Die Gefährten

Sie waren die Gefährten der Halle. Drizzt Do'Urden und seine Freunde haben mehr als einmal die Vergessenen Reiche vor dem Untergang bewahrt. Doch der Preis war stets hoch, und letztlich haben sie ihren Sieg mit dem Leben bezahlt. Drizzt ist der letzte von ihnen und hat sich aus Trauer über den Verlust von der Welt zurückgezogen. Jetzt zieht ein neues Zeitalter herauf, und die Welt braucht neue Helden! Aber wenn die Götter sich in das Leben der Sterblichen einmischen, kommt nichts so, wie man es erwartet ...

R. A. Salvatore wurde 1959 in Massachusetts geboren, wo er auch heute noch lebt. Bereits sein erster Roman "Der gesprungene Kristall" machte ihn bekannt und legte den Grundstein zu seiner weltweit beliebten Romanserie um den Dunkelelf Drizzt Do Urden. Die Fans lieben Salvatores Bücher vor allem wegen seiner plastischen Schilderungen von Kampfhandlungen und seiner farbigen Erzählweise.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 544
    Erscheinungsdatum: 15.09.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641131616
    Verlag: Blanvalet
    Originaltitel: Sundering 1: The Companions
    Größe: 822 kBytes
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Die Gefährten

Das Jahr des Ersten Kreises (1468 DR)

Nesseril

Ein staubiger Sonnenuntergang bemalte den Himmel im Westen mit Streifen von Rosa und Orange, die über der endlosen Ebene hingen. Sie erinnerten daran, dass diese Gegend noch vor gar nicht langer Zeit eine endlose magische Wüste gewesen war, die Anauroch. Erst die Ankunft des Schattens und die anschließende Heimsuchung durch die große Zauberpest hatten diese Region von Toril ein Stück weit verändert. Doch der störrische Zauber der Ödnis über der Anauroch hatte sich nicht so leicht hinwegfegen lassen. Inzwischen regnete es zwar etwas häufiger, die Vegetation war dichter geworden, und der wandernde weiße Sand hatte dort, wo sich Pflanzen festsetzten, einen schmutzigen, erdfarbenen Ton angenommen.

Doch der ganz gewöhnliche Dunst des Sonnenuntergangs diente den neuen Bewohnern dieser Gegend, insbesondere den Nesserern aus der Enklave der Schatten, als Warnung, dass der Zustand von einst eines Tages wiederkehren könnte. Die nicht sesshaften Beduinen hingegen erinnerten sich bei diesem Anblick an ihre Überlieferungen und an das Leben ihrer Vorfahren, ehe ihre angestammte Heimat sich so sehr verändert hatte.

Die zwei Shadovar-Gesandten, die westwärts über die Ebene ritten, würdigten den Sonnenuntergang jedoch kaum eines Blickes und maßen dem Farbschauspiel keinerlei tiefere Bedeutung bei. Ihre monatelange Mühe schien endlich Früchte zu tragen, sodass sie nur Augen für den vor ihnen liegenden Weg hatten.

"Warum sollte überhaupt jemand hier draußen leben wollen?", fragte Untaris, der größere der beiden, der gern als die Hand für Alpirs' Kopf bezeichnet wurde. "Gras und Wind, Sandstürme, Phaerimm, Asabi und andere Monster." Der kräftige Schattenkrieger auf dem gescheckten Pferd schüttelte den Kopf und spuckte aus.

Alpirs De'Noutess lachte, ohne zu widersprechen. "Die Beduinen lassen sich vom Stolz auf ihre Traditionen blenden."

"Sie verstehen nicht, dass die Welt sich verändert hat", sagte Untaris.

"Oh doch, mein Freund, das tun sie", erwiderte Alpirs. "Was sie nicht begreifen, ist, dass sie nichts dagegen tun können. Ihnen bleibt nichts anderes übrig, als Nesseril zu dienen, aber manche - wie die Desai, die vor uns lagern - glauben, wenn sie sich nur weit genug von den zivilisierten Städten Nesserils fernhalten und bei ihren Löwen und Phaerimm bleiben, nehmen wir vielleicht gar nicht groß Notiz von ihnen." Er lachte kurz auf. "Womit sie meistens recht haben."

"Aber jetzt nicht mehr", erklärte Untaris.

"Zumindest die Desai nicht", sagte Alpirs. "Nicht, wenn unsere Vermutungen über dieses Kind der Wahrheit entsprechen." Bei diesen Worten nickte Alpirs in Richtung Süden, wo ein einsames Zelt dem unnachgiebigen Wind trotzte. Er gab seiner Fuchsstute die Sporen und trabte direkt auf das Zelt zu, dicht gefolgt von Untaris.

Als sie näher kamen, trat eine Gestalt in einem knöchellangen weißen Baumwollgewand aus dem Zelt. Der Kragen war rund und wurde von einem großen Knopf mit Quaste zusammengehalten, was sie als Stammesangehörigen der Desai auswies. Wie die meisten Beduinen dieser Gegend trug der Mann darüber einen ärmellosen, rot-braun gestreiften Burnus.

"Lange ich habe gewartet", sagte der Mann, als die zwei Reiter nahten. Sein von Wind und Sonne gegerbtes Gesicht war von einer weißen Kufiya um seinen Kopf eingerahmt. "Ihr gut werdet zahlen!"

"Klingt mal wieder erbost, der alte Beduine", flüsterte Untaris, doch Alpirs hatte das Allheilmittel bereits zur

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