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Die Klinge Roman von Laymon, Richard (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 10.03.2014
  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
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Die Klinge

Alte Liebe rostet nicht
Der psychopathische Albert mag Frauen. Doch die Frauen mögen Albert nicht. Unmenschlicher Hass treibt ihn dazu, alle Grenzen hinter sich zu lassen. Albert beginnt einen mörderischen Streifzug durch die USA - immer auf der Suche nach Opfern. In Kalifornien kreuzt sein Weg das Schicksal einer Gruppe junger Intellektueller. Auf einer Halloweenparty treffen alle zusammen - das Blutbad beginnt ...

Richard Laymon wurde 1947 in Chicago geboren und studierte in Kalifornien englische Literatur. Er arbeitete als Lehrer, Bibliothekar und Zeitschriftenredakteur, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete und zu einem der bestverkauften Spannungsautoren aller Zeiten wurde. 2001 gestorben, gilt Laymon heute in den USA und Großbritannien als Horror-Kultautor, der von Schriftstellerkollegen wie Stephen King und Dean Koontz hoch geschätzt wird.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 432
    Erscheinungsdatum: 10.03.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641113537
    Verlag: Heyne
    Originaltitel: Cuts
    Größe: 2803 kBytes
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Die Klinge

1 NORTH GLEN, ILLINOIS
"Möchtest du auf den Rücksitz?"
"Hm?" Albert hatte nicht zugehört, er war zu fasziniert von der Weichheit ihrer Brüste in seinem Gesicht.
Sie schob ihn weg. "Der Rücksitz. Willst du mit mir auf den Rücksitz?"
"Wozu?", fragte Albert, der nichts als wieder an ihre Brüste wollte. In der Dunkelheit sahen sie blass aus, die Nippel fast schwarz.
Obwohl er schon siebzehn und in der zwölften Klasse der Highschool war, hatte er bis heute Nacht noch nie echte Brüste erblickt. Er kannte sie nur von Fotos und Bildern – bloß einmal, als er noch ein kleiner Junge gewesen war, hatte er die Brüste seiner Mutter gesehen. Er hatte sie nicht angefasst, obwohl er es gewollt hatte. Trotz des Bluts. Oder vielleicht gerade deswegen.
Aber diese hier fasste er an. Sie fühlten sich noch wundervoller an, als er es sich vorgestellt hatte. So glatt und weich und federnd. Die Brustwarzen waren nicht glatt. Sie waren uneben und hart, und wie sie hervorstanden ...
"Damit wir es machen können, du Blödmann", sagte Betty. "Du willst es doch, oder?"
"Klar. Ich meine, ich glaub schon. Natürlich will ich."
"Wir treiben es nicht auf dem Vordersitz, das steht fest."
"Okay."
Sie sah ihn an und rührte sich nicht.
"Ich mach dir die Tür auf." Albert lehnte sich über sie. Als er sich nach dem Türgriff streckte und dabei die Wange gegen ihre Brust drückte, spürte er, wie der Nippel in sein Ohr glitt. Es kitzelte, und er erschauderte.
Sie packte seinen Arm.
"Was ist los?", fragte er. "Ist jemand da draußen?"
Er sah aus dem Fenster. Der Wagen war am Ende einer Sackgasse geparkt. Dahinter befand sich ein kleines Waldstück, dessen nahezu blattlose Bäume ihre Äste in den Schein des Oktobermonds streckten. Falls dort jemand herumlungerte, konnte Albert ihn nicht sehen. Auch auf den Bürgersteigen und in den Vorgärten der Häuser in der Nähe entdeckte er niemanden. Bis auf ein paar Verandalampen lagen die meisten Gebäude im Dunkeln.
"Ich sehe niemanden", sagte Albert.
"Das ist nicht das Problem, Süßer."
"Was denn?"
"Du bist wirklich eine Nummer."
"Soll ich dir nicht die Tür öffnen?"
"Noch nicht. Erst will ich meine zwanzig Dollar haben."
"Was?"
"Zwanzig Dollar. Für weniger mache ich es nie. Bei vielen Männern nehme ich sogar mehr. Ich gewähre dir einen Nachlass, weil ich dich mag. Du bist ein bisschen seltsam, aber wahnsinnig süß." Sie schob eine Hand unter sein Hemd und strich ihm über die Brust.
"Wenn ich so süß bin, solltest du kein Geld von mir verlangen."
"Würde ich auch nicht, aber ich muss nächstes Jahr aufs College gehen."
"Na und?"
"Das kostet eine Menge Geld. Das Wohnheim, die Bücher, von den Studiengebühren ganz zu schweigen."
"Zwanzig Dollar also. Das ist viel Geld."
"Es ist viel mehr wert", sagte Betty. Sie griff mit einer Hand in Alberts Hose. Er stöhnte bei der Ber&

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