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Die Rache des Hexers von Munding, Bernd (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.05.2016
  • Verlag: Flaming Parrot - Bernd Munding
eBook (ePUB)
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Die Rache des Hexers

Die Abenteuer in dem fernen Land Astánia sind für Tom und Cindy überstanden. Doch nun brauen sich auch auf der Erde dunkle Ereignisse zusammen: Vampire sind auf der Jagd nach Cindy. Tom muss all seine Kräfte einsetzen, um seine Freundin zu beschützen. Als dann auch noch die bösen Kräfte aus Astánia auf der Erde Einfluss gewinnen, drohen die Dinge endgültig außer Kontrolle zu geraten. Welche Opfer von Tom und Cindy wird es brauchen, um die Katastrophe zu verhindern? Ein Horror-Abenteuer für Jugendliche und junge Erwachsene ab 15 Jahren.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 188
    Erscheinungsdatum: 17.05.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783946200055
    Verlag: Flaming Parrot - Bernd Munding
    Größe: 1573 kBytes
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Die Rache des Hexers

Kapitel 4

Am Sonntag und in der darauffolgenden Woche hatte Tom so viel zu tun, dass er Cindy kaum zu Gesicht bekam. Deshalb freute er sich umso mehr auf Stefans Party am Wochenende. Pünktlich um halb sieben klingelte es am Freitagabend bei Tom. Er stand auf und öffnete die Tür. Es waren Cindy und Saniya. Cindy war angezogen und geschminkt wie in der Woche zuvor, was Tom gut gefiel. Saniya hatte ihre schulterlangen Haare zu einem Pferdeschwanz frisiert und sich ebenfalls etwas geschminkt. Saniya trug ein weißes T-Shirt und einen blauen Minirock. "Donnerwetter!" sagte Tom, "Willst du Claudia Konkurrenz machen?" "Nein." sagte Saniya. "Sag mal, Tom, seh' ich nicht zu aufgedonnert aus?" wollte sie wissen. "Nein. Warum fragst du?" "Weil ich den Minirock eigentlich nicht anziehen wollte. Den hat mir Cindy angedreht." sagte Saniya. "Wieso denn das?" fragte Tom Cindy. "Ich hab' zu ihr gesagt, wer so schöne lange Beine hat wie sie, soll sie auch zeigen." erklärte Cindy. "Ja, da ist was Wahres dran." bestätigte Tom. "Was ist denn mit euch los?" fragte Saniya, "Wollt ihr hier über mich diskutieren oder zur Party gehen?" "Aber sicher doch." sagte Tom. Zusammen gingen sie zu Stefan.

Da sie aber etwas zu früh ankamen, waren außer Stefan und Michaela nur wenige Leute da. Stefan und Michaela hatten etwas spät mit den Vorbereitungen für die Party begonnen, und so kam es, dass Stefan noch Getränkekisten durch die Gegend trug und Michaela noch den Partyraum mit Luftballons dekorierte. "Hallo!" sagte Stefan, der gerade mit einer Kiste Coca-Cola an ihnen vorbeiging, "Macht es euch ruhig gemütlich, es ist ja noch genug Platz." Tom, Cindy und Saniya setzten sich auf ein altes Sofa, das an der Wand stand. Einige Zeit später ging Stefan zu den dreien hin und schaute sie der Reihe nach an. "Du musst Saniya sein." sagte er. "Richtig." sagte Saniya. "Saniya - das ist Stefan, ein Freund von Tom." erklärte Cindy. "Hallo!" sagte Saniya und hielt Stefan die Hand hin. Stefan nahm galant Saniyas Hand und gab ihr einen Handkuss.
"Hocherfreut, sie kennenzulernen, Mademoiselle." sagte Stefan mit verstellter Stimme, worauf sie alle zu lachen anfingen. Im nächsten Moment wischte eine Hand über Stefans Hinterkopf. "Du machst hier nicht anderen Mädchen den Hof!" sagte Michaela, die gerade im richtigen Augenblick dazugekommen war, mit gespielt ernstem Gesicht. Die Folge davon war ein Lachanfall, der alle fünf packte. Nachdem sie sich wieder gefangen hatten, begab sich Michaela hinter die Bar, um dann Getränke auszugeben. "Warte, ich helfe dir." sagte Cindy und folgte ihr hinter die Theke, während Stefan sich letzten Einstellungen der Stereo- und Lichtanlage widmete. Nun saßen Tom und Saniya allein auf dem Sofa. "Und, wie klappt es so mit dir und Cindy?" fragte Saniya. Tom war von Saniyas Frage überrascht. "Ich kann nicht klagen, Cindy ist ein sehr nettes Mädchen." sagte er schließlich. "Aha." sagte Saniya leise und mit ernstem Gesicht. "Ich hätte nie gedacht, dass sie mich noch so sehr mag." dachte Tom. Er sah Saniya in die Augen. Irgendwie wirkte Saniya traurig. Ein normaler Mensch hätte es nicht bemerkt, aber Tom hatte ein feines Gespür für solche Dinge. Er nahm Saniyas Hand. "Nimm's nicht so schwer." sagte Tom mit sanfter Stimme. "So, wie du heute aussiehst, wirst du dich vor Angeboten kaum retten können." sagte er mit einem aufmunterndem Lächeln. Einige Zeit sprach keiner von beiden. Inzwischen waren immer mehr Leute eingetroffen. "Saniya, hast du schon mal einen Freund gehabt?" fragte Tom so leise, dass nur sie es verstehen konnte. Saniya schüttelte stumm den Kopf. "Dann lass' dich bitte nicht von einem Kerl abschleppen, der dir auf den ersten Blick gefällt." "Warum?" fragte Saniya ohne aufzuschauen. "Es gibt genug junge Männer, die Mädchen nur ausnutzen." sagte Tom. "Du meinst, die ein Mädchen nur für eine Nacht wollen?" "Genau." "Keine Angst, ich werd' sie mir sehr genau anschauen." versicherte Saniya lächelnd. Tom

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