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Die Schattenmatrix Ein Darkover Roman von Bradley, Marion Zimmer (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 31.10.2014
  • Verlag: Edel Elements
eBook (ePUB)
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Die Schattenmatrix

Bestsellerautorin Marion Zimmer Bradley ('Die Nebel von Avalon') hat mit dem opulenten Darkover-Zyklus eine einzigartige Romanreihe geschaffen: Die fesselnde Geschichte einer geheimnisvollen fremden Welt und ihrer Bewohner ist Kult! Marguerida Alton gehört zu den faszinierendsten Frauengestalten, die Marion Zimmer Bradley je geschaffen hat. In diesem großen Roman muss sie sich gegen die Ränkespiele der herrschenden Familien Darkovers durchsetzen - und sie muss lernen, mit der Macht der geheimnisvollen Schattenmatrix umzugehen, die in ihre Hand eingebettet ist... Marguerida hat auf Darkover ihre wahre Heimat und die große Liebe gefunden. Doch sie darf ihren Geliebten Mikhail Hastur nicht heiraten. Während sie sich zur Ausbildung in den Turm von Arilinn begibt, muß Mikhail eine schwierige politische Mission übernehmen. Doch seine Aufgabe, unter den Söhnen des Hauses Elhalyn einen geeigneten Herrscher zu finden, gerät zum Fiasko. Der abgelegene Herrensitz ist verwahrlost, seine Bewohner stehen im Bann einer rätselhaften Frau. Auch Mikhail kann sich der Beeinflussung nicht entziehen. Zudem kehrt Margueridas Erzfeindin Ashara erneut zurück, um Verderben zu bringen. Nur mit Hilfe eines Verstorbenen und einer Zeitreise sind die Geliebten in der Lage, die Gefahr abzuwenden.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 743
    Erscheinungsdatum: 31.10.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783955306069
    Verlag: Edel Elements
    Größe: 1514 kBytes
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Die Schattenmatrix

Prolog

England, 1760

"Sie ist mir versprochen?" Fassungslos blickte Valerian Hawkesworth, der Herzog von Farminster, seine Großmutter an. "Was um alles in der Welt meint Ihr damit, Großmama?"

Die erst kürzlich verwitwete Herzogin von Farminster sah ihrem einzigen Enkel tief in die blauen Augen und wiederholte das zuvor Gesagte. "Als du noch ein kleiner Junge warst, Valerian, hat man dich mit der Tochter eines Freundes deines Vaters - einem entfernten Verwandten - verlobt. Die Hochzeit soll stattfinden, sobald das Mädchen sein siebzehntes Lebensjahr erreicht. In drei Wochen wirst du nach St. Timothy segeln und deinen Anspruch auf die Hand des Mädchens geltend machen. Eine Zuckerrohrplantage auf den Westindischen Inseln ist als Mitgift schließlich nicht zu verachten. Außerdem wird es für dich höchste Zeit, für den Fortbestand unseres Geschlechts zu sorgen."

" Ich soll eine Frau aus den Kolonien heiraten?", fragte der Herzog verächtlich, woraufhin seine Großmutter ihm tadelnd erwiderte: "Jetzt tu doch nicht so hochnäsig! Gewiss ist die Kleine genauso gut erzogen wie die dummen Gänschen, mit denen du dich sonst abgibst. Und was ihr an Umgangsformen noch fehlen mag, um in unseren Kreisen zu bestehen, bringe ich ihr schon bei. Sie wird dir eine großartige Herzogin sein, mein lieber Junge, und sich zweifellos sehr viel leichter ins Landleben einfinden als manch andere. Da sie bisher auf einer einsamen Insel gewohnt hat, fällt es ihr gewiss nicht schwer, sich damit zu begnügen, auf unserem Landsitz in Herefordshire zu bleiben und dir einige Söhne und Töchter zu schenken."

"Warum erfahre ich eigentlich erst jetzt von dieser Vereinbarung?", fragte der Herzog seine Großmutter, während er darüber nachdachte, dass eine Reise zu den Westindischen Inseln mehrere Wochen in Anspruch nehmen würde. Dann wäre er auch noch gezwungen, eine Weile dort zu bleiben, bevor er das Mädchen heiraten und die Rückreise nach England antreten konnte. Alles in allem würde er wahrscheinlich drei oder vier Monate von zu Hause fort sein. Dadurch verpasste er die Jagdsaison. "Höllenfeuer und Verdammnis!", fluchte er nun leise vor sich hin, woraufhin ein Lächeln den Mund der alten Dame umspielte.

Aber gleich darauf wurde sie wieder ernst und fuhr fort: "Dein Vater hat dieses Arrangement getroffen, lange bevor er mit deiner Mutter und Schwester ums Leben kam. Außer ihm wusste nur noch dein Großvater davon. Aber er schob die Angelegenheit von sich und erzählte mir erst kurz vor seinem Tod von dieser Abmachung. Damals kamen wir überein, dass es längst überfällig sei, dich zu verheiraten."

Fragend zog der Herzog eine Augenbraue hoch, aber seine Großmutter ließ sich nicht beirren. "Und es schien uns das Beste, an dieser Vereinbarung festzuhalten. Ich habe deinen zukünftigen Schwiegervater Robert Kimberly vor einigen Wochen davon in Kenntnis gesetzt, dass du Ende März bei ihm eintriffst, um deine Braut zu ehelichen."

Der Herzog seufzte, als seine Großmutter ihm eine in Leder gebundene Dokumentenmappe reichte, in der sich eine Abschrift der Heiratsvereinbarung befand. Er überflog das mit einer gut leserlichen Schrift bedeckte Pergament. Dem Papier war tatsächlich zu entnehmen, dass er mit der am sechsten April des Jahres 1743 geborenen Mistress Charlotte Kimberly verlobt war. Das Mädchen würde in wenigen Wochen seinen siebzehnten Geburtstag feiern, der in dem Dokument als ihrer beider Hochzeitstag festgesetzt worden war.

Stirnrunzelnd heftete Valerian Hawkesworth nun den Blick auf seine Großmutter. "Wie sieht sie aus?&laq

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