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Die Verlorenen Sterne: Die Revolte Roman von Campbell, Jack (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 12.11.2015
  • Verlag: Bastei Lübbe AG
eBook (ePUB)
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Die Verlorenen Sterne: Die Revolte

Präsident Gwen Iceni und General Artur Drakon haben das Midway-System erfolgreich von der Diktatur befreit - doch die gestürzten Regenten zeigen sich nach wie vor kampflustig. Das Regime will die neuen Eroberer tot sehen und die Bewohner des Systems für ihre Aufmüpfigkeit bestrafen.

Die Kriegsschiffe der Befreier, in der Unterzahl und befehligt von unerfahrenen Offizieren, haben keine Chance gegen die massive Flotte der Syndiks, die sich bereits auf den nächsten Angriff vorbereitet...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 493
    Erscheinungsdatum: 12.11.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732515097
    Verlag: Bastei Lübbe AG
    Originaltitel: The Lost Stars: Imperfect Sword
    Größe: 1626 kBytes
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Die Verlorenen Sterne: Die Revolte

Eins

Wie ein Schwarm aus riesigen Haien zogen die Kriegsschiffe des rebellierenden freien und unabhängigen Midway-Sternensystems ihre Bahnen durch die dunkle Leere des Alls, um nach Bedrohungen aller Art Ausschau zu halten. In der Nähe anderer Sterne sammelte das zerfallende, aber immer noch mächtige und räuberische Imperium der Syndikatwelten seine Streitkräfte in dem Bemühen, jede Revolution überall dort im Keim zu ersticken, wo der Funke des Aufbegehrens um sich greifen wollte. Im strategisch extrem wichtig gelegenen Midway-Sternensystem, das unter den rebellierenden Sternensystemen eine Führungsrolle einnahm, wusste jeder, dass es nur eine Frage der Zeit war, ehe das Syndikat einen erneuten Angriff versuchen würde.

"Ich würde mir fast wünschen, dass endlich irgendwas pass-"

"Sprechen Sie das nicht aus!"

"Entschuldigung, Kommodor. Es ist nur so, dass es keine langweiligere Aufgabe gibt, als Wache zu halten", entgegnete Kapitan Diaz. "Vor allem, wenn man sich so weit von jeglichen Planeten und Orbitaleinrichtungen entfernt aufhält."

"Und es gibt nur wenige Dinge, die gefährlicher sind, als sich zu langweilen oder sich ablenken zu lassen, wenn man Wache hält", hielt Kommodor Marphissa ihm in energischem Tonfall vor. "Ganz zu schweigen davon, gedankenlose Wünsche auszusprechen und damit unser Glück aufs Spiel zu setzen."

"Als Nächstes wollte ich ja betonen, wie wichtig es ist, wachsam zu bleiben", fügte Diaz lauter hinzu, damit die Spezialisten auf der Brücke des Schweren Kreuzers Manticore ihn auch hörten. "Wenn man als Wachposten nicht aufmerksam ist, kann sich der Feind an einen heranschleichen und einem ein Messer in den Rücken jagen."

"Oder man wird von seinem Vorgesetzten beim Mittagsschlaf erwischt", sagte Marphissa. "In dem Fall würde man sich wünschen, stattdessen vom Feind getötet worden zu sein."

"Das ist die Denkweise des Syndikats", stimmte Diaz ihr zu, wandte allerdings ein: "Aber wir haben uns gegen das Syndikat erhoben."

"Und deshalb haben wir jetzt auch Wachdienst", ergänzte Marphissa. "Das Syndikat wünscht, dieses Sternensystem wieder unter seine Kontrolle zu bringen." Ihr Blick wanderte zu dem Display vor ihrem Kommandosessel. Das riesige Hypernet-Portal, das dem Midway-Sternensystem seine so wichtige Rolle verlieh, hing nur zehn Lichtminuten von ihnen entfernt im All. Die gewaltige Konstruktion wirkte vor dem Hintergrund des endlosen Alls klein und unbedeutend. Es war eine Eigenart des Weltalls, selbst die riesigsten Konstruktionen der Menschen winzig erscheinen zu lassen.

Die nächsten Schiffe waren fast eine Lichtstunde von ihnen entfernt. Ein kastenförmiger Frachter trottete auf seinem Kurs in Richtung des inneren Sternensystems entlang. Präsidentin Iceni, die Einzige, von der Marphissa Befehle akzeptieren würde, hielt sich vier Lichtstunden weit von ihnen entfernt auf einem Planeten auf, dessen Abstand zum Stern nur ein paar Lichtminuten betrug. Marphissas Kriegsschiffe waren auf sich allein gestellt, was auch für Marphissa selbst galt.

"Was glauben Sie, wie lange es noch dauern wird, bis sie wieder angreifen?", wollte Diaz wissen.

Marphissa rutschte gereizt auf ihrem Platz hin und her. Wie oft hatten sie sich darüber schon unterhalten? "Vielleicht in einer Woche, vielleicht in einem Monat. Aber vielleicht auch in der nächsten Minute. Mit Gewissheit können wir nur sagen, dass das Syndikat zurückkehren wird, und dann wird es mit einer Flotte hier auftauchen, die groß genug ist, dass wir um unser Leben kämpfen müssen."

"Der Schlachtkreuzer sollte bis dahin einsatzbereit sein."

"Er muss jetzt einsatzbereit sein, zusammen mit unserem Schlachtschiff", knurrte Marphissa und redete so leise weiter, dass nur Diaz sie hören konnte. Manche Dinge waren nun einmal nicht für die Ohren der Spezialisten bestimmt. "Wenn das Syndikat mit auch nur einem Schlachtschiff herk

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