text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Die verschollene Flotte: Aufstand der KI Roman von Campbell, Jack (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 11.11.2016
  • Verlag: Bastei Lübbe AG
eBook (ePUB)
8,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Die verschollene Flotte: Aufstand der KI

Admiral John 'Black Jack' Geary befindet sich auf der Jagd nach den dunklen Schiffen, die bereits zwei Sternensysteme angegriffen haben und keinen Unterschied machen zwischen Raumschiffen der Allianz und der Syndikatwelten.

Er muss sie unbedingt ausschalten, bevor bekannt wird, dass es sich nicht um einen mysteriösen Feind handelt, sondern um Schiffe der Allianz - gesteuert von einer außer Kontrolle geratenen künstlichen Intelligenz. Oder der Krieg mit den Syndikatwelten droht aufs Neue zu entflammen ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 431
    Erscheinungsdatum: 11.11.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732523412
    Verlag: Bastei Lübbe AG
    Originaltitel: The Lost Fleet: Beyond the Frontie Leviathan
    Größe: 1620 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Die verschollene Flotte: Aufstand der KI

Eins

"Noch fünf Minuten bis zum Verlassen des Sprungraums", meldete Captain Tanya Desjani, die auf der Brücke des Allianz-Schlachtkreuzers Dauntless ihren Platz gleich neben Admiral John "Black Jack" Geary hatte. "Alle Systeme in maximaler Gefechtsbereitschaft."

Die von Geary befehligten Kriegsschiffe hatten das Blut und das Feuer im Atalia-Sternensystem hinter sich gelassen, um die dunklen Schiffe zu verfolgen, die für die dortigen Zerstörungen verantwortlich waren. Geary und die anderen nannten sie "dunkle Schiffe", weil ihre Hülle einen dunkleren Farbton aufwies als die der meisten anderen Kriegsschiffe. Der Grund dafür mochten spezielle Tarnmaterialien sein. Dabei waren es nicht die Besatzungen dieser dunklen Schiffe, die die grausamen Aktionen gegen die Bevölkerung in den Sternensystemen Atalia und Indras verübt hatten, sondern die Schiffe selbst, denn an Bord befanden sich keine menschlichen Besatzungsmitglieder. Somit gab es niemanden, der die automatischen Systeme hätte abschalten können.

Systeme, die entweder fatale Fehlfunktionen erlitten hatten oder die womöglich durch irgendeine Schadsoftware vorsätzlich sabotiert worden waren. Nachdem der einhundert Jahre währende Krieg mit den Syndikatwelten endlich von der Allianz gewonnen worden war, hatte die Allianz-Regierung den Männern und Frauen nicht länger vertrauen wollen, die den Preis für diesen Triumph hatten bezahlen müssen. Stattdessen setzte man nun lieber auf Robotersysteme, die jetzt bereits zwei Sternensysteme in Flammen hatten aufgehen lassen.

Gearys Eingreiftruppe Tänzer hatte Varandal mit zwölf Schlachtkreuzern, acht Schweren Kreuzern, dreizehn Leichten Kreuzern und fünf Zerstörern verlassen. Der Schlachtkreuzer Adroit war bei den Kämpfen bei Atalia zerstört worden, ebenso der Leichte Kreuzer Lancer und die Zerstörer Kururi und Sabar . Vier Schlachtkreuzer - Leviathan, Dragon, Steadfast und Valiant - sowie einige Schwere Kreuzer und Zerstörer waren im Atalia-Sternensystem geblieben, um den beschädigten Schiffen zu helfen und Wrackteile der zerstörten dunklen Schiffe zu bergen.

Die Verfolgergruppe bestand damit zwar nur noch aus sieben Schlachtkreuzern, doch das würde genügen, um sich den überlebenden Roboterschiffen zu stellen. Sollte es ihnen denn gelingen, sie einzuholen.

"Sind die automatischen Software-Updates für die Systeme der Dauntless deaktiviert?", fragte Geary.

"Jawohl, Sir." Bei anderen Gelegenheiten war Tanya längst nicht so formal, aber jetzt war sie auf den Punkt präzise und gefährlich; eine menschliche Waffe, deren Sinne von den letzten Jahrzehnten des brutalen Kriegs gegen die Syndiks geschärft worden waren. "Meine Leute überwachen aktiv alle Systeme, und wenn irgendetwas versucht, die Update-Sperre zu überwinden, lautet ihr Befehl, das betroffene System abzuschalten und einen Kaltstart mit den Backups vom Vortag vorzunehmen."

"Gut", erwiderte Geary. "Es ist schon verdammt übel, dass wir unserer eigenen Software nicht vertrauen können."

Desjani schüttelte den Kopf. "Restlos konnten wir unserer Software noch nie vertrauen. Es bestand immer schon die Möglichkeit von fehlerhaften Programmierungen, außerdem mussten wir ständig mit einer Schadsoftware feindlicher Hacker rechnen, die unsere Systeme außer Gefecht setzen wollten. Ein Mensch, der von der Maschine getrennt arbeitet, ist die einzige Art von Firewall, die sich als wirklich zuverlässig erwiesen hat. Darum halten auch immer Menschen die Augen offen, um sofort reagieren zu können, wenn das kleine künstliche Gehirn der Software mal nicht so richtig will."

"'Immer' - bis man diese dunklen Schiffe gebaut hat", knurrte Geary verärgert.

"Ja." Sie beugte sich zu ihm vor und redete leiser weiter. "Wenn diese dunklen Schiffe nach ihrer Ankunft bei Varandal genauso losgelegt haben wie bei Atalia, könnte es

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen