text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Die Z Akten Freefall von Connor, P. G. (eBook)

  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
2,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Die Z Akten

Alles hat seine Zeit. Das Leben, die Menschen und der Tod. Als ein mysteriöser Mann am Flughafen den nichts ahnenden Arzt und Wissenschaftler Leon Webber auffordert, ihm in einer dringenden Angelegenheit zu folgen, glaubt dieser zuerst an einen Aprilscherz eines Forscherkollegen. Was er dann in einem Labor erlebt, lässt ihm den Atem stocken. Es ist der Beginn einer turbulenten und tödlichen Reise. Abwärts. Denn die Toten erwachen. Dieser Roman ist das Prequel zu: Die Z Akten, erschienen im Dezember 2016. P.G. Connor wurde 1968 in Luxemburg geboren und lebt im Süden des Grossherzogtums mit seiner Familie. Das Schreiben begleitet ihn sein halbes Leben. Der Autor ist selbst auch eine Leseratte und liebt bevorzugt Dystopien, Fantasy-, Zombieromane und Politthriller. Folgen Sie ihm auch auf Facebook und Instagram. Weitere Veröffentlichungen: -Eine Kurzgeschichte in der Anthologie "Teegestöber" des Chaospony Verlag. Erschienen 6.12.2017 -Die Z Akten, Teil 1, Erschienen Dezember 2016 Zur Zeit arbeitet der Autor an einem Fantasy 3-teiler.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 292
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783746072319
    Verlag: Books on Demand
    Serie: Die Z Akten .2
Weiterlesen weniger lesen

Die Z Akten

Tage des Donners

L eon kam früher als vorgesehen auf dem Berliner Flughafen Tegel an. Wie üblich nach Terrorattacken, auch wenn sie weit von Deutschland entfernt stattfanden, marschierte schwer bewaffnete Polizei samt Hundeführer durch die Reihen der Fluggäste. Ein Polizeihund schnüffelte kurz an Leons Reisetasche und trottete hechelnd davon.

Der neu eröffnete Starbucks-Laden zog die Massen an. Leon bestellte sich einen großen Kaffee und ein Stück Käsekuchen, nahm Platz und wollte gerade eine Illustrierte durchblättern, die auf dem Tisch lag, als zwei Flugbegleiterinnen am Tisch nebenan Platz nahmen. Aufgeregt schnatterten beide über ihre Arbeit.

"Und ich muss morgen nach China. Mir ist angst und bange."

"Du fliegst doch nach Hongkong, das ist weit weg von Peking."

"Die haben im Fernsehen gesagt, dass diese Extremisten wahrscheinlich weitere Anschläge in ganz China planen. Sie vermuten sogar, dass gestern chemisches oder biologisches Zeugs mit hochgegangen ist."

Schnaubend und mit rollenden Augen legte Leon den Käsekuchen wieder auf den Teller.

"Ach, die reden immer so viel, du musst nicht alles glauben, was die Presse sagt. Die lügen doch wie gedruckt", sagte sie ihrer Kollegin und blickte kurz zu Leon herüber.

Dessen gute Laune war dahin.

Wen interessieren schon Fakten, nicht wahr? , dachte der Wissenschaftler und sah sich um, ob nicht noch ein anderer Tisch frei war. Vergebens.

"Hast du die Live-Berichterstattung nicht gesehen? Hinter dem Reporter bewegte sich ein Opfer auf dem Platz nur mit den Händen fort. Der untere Teil des Körpers fehlte, und die Innereien hingen raus. Das war grauenhaft. Wie konnte der noch am Leben sein?"

"Was? Wie ekelhaft! Und das haben die gezeigt?"

"Nicht im Fernsehen. Ich habe das im Internet gesehen", betonte sie. "Es ist voll von diesen krassen Videos. Echt brutal. Es gab sogar Nahaufnahmen. Der arme Kerl hatte ganz weiße Augen, streckte seinen Arm aus und flehte um Hilfe. Dann kam ein Polizist und schoss ihm in den Kopf. Mir wurde richtig schlecht."

"Ach du meine Güte, nein."

Leon brummte und nahm einen großen Schluck Kaffee.

"Ich bin fast ausgeflippt. Ich muss unbedingt was essen, sonst gehen mir die Nerven durch, wenn ich an den Flug morgen denke."

"Vielleicht wollen die Damen ja ein Stück Käsekuchen? Mir ist nämlich gerade eben der Appetit vergangen wegen ihres Geschwätzes", ärgerte sich der Arzt, stand auf, ließ den Teller mit dem Kuchen unsanft auf den Tisch der beiden Damen fallen und ging. Mit groß aufgerissenen Augen sahen die beiden Flugbegleiterinnen dem unmanierlichen Kerl nach und schüttelten empört die Köpfe.

Check-in und Passkontrolle liefen zügig ab. Seine schlechte Laune wich einem etwas freundlicheren Gesichtsausdruck, als Leon dem Bus entstieg und auf die Fokker 50 sah, die etwas außerhalb des Flughafengebäudes in Wartestellung stand. Die Sonne brach gerade durch die Wolkendecke und schenkte der deutschen Hauptstadt ein goldgelbes Lächeln. Er atmete tief ein, als er die in den Nationalfarben des Großherzogtums dekorierte Maschine ansah und lächelte hoffnungsvoll.

"Endlich." Eine Stewardess der Fluggesellschaft bat ihn mit einem einladenden Wink und einem breiten, freundlichen Grinsen zu den Treppen, die hinauf ins Flugzeug führten. Er stieg die Stufen hoch und drehte sich oben auf der Plattform noch einmal um, blickte über die Skyline der Hauptstadt und dachte: Berlin, du warst die Enttäuschung meines Lebens. Dann verschwand er im Flugzeuginneren.

Der Flug war nicht komplett ausgebucht. Seine Doppelsitzreihe war nur von ihm belegt, sodass er es sich gemütlich machen konnte. Die Propeller fingen an, sich zu drehen, die Motoren heulten auf, und nachdem die Flugbegleiterinnen die Türen des Flugzeugs geschlossen hatten, rollte die Maschine Richtung Startbahn.

Nach dem Abfl

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen