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Doctor Who - Zeitreisen 2: Reise ins Nichts von Colgan, Jenny T. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 30.11.2015
  • Verlag: Cross Cult
eBook (ePUB)
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Doctor Who - Zeitreisen 2: Reise ins Nichts

ZEITREISEN - Eine einzigartige Serie von Kurzgeschichten neuer Doctor-Who-Abenteuer von einigen der besten Autoren, die das uns bekannte Universum zu bieten hat! Der elfte Doktor und Clara landen auf einem unbekannten Planeten. Zur Freude des Doktors und zu Claras Erstaunen entpuppt er sich als wirklich und wahrhaftig unbekannt. Es ist ein Planet, den der Doktor nie zuvor gesehen hat. Er ist nirgendwo verzeichnet, weder auf irgendeiner Sternkarte noch in den Datenbänken der TARDIS. Er hat nicht einmal einen Namen. Was könnte an ihm so schrecklich sein, dass seine Existenz ausgelöscht wurde?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 50
    Erscheinungsdatum: 30.11.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864257636
    Verlag: Cross Cult
    Größe: 595 kBytes
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Doctor Who - Zeitreisen 2: Reise ins Nichts

Ein bissiger kalter Wind pfiff über das verlassene Ödland hinweg. Ein farbloses Steinchen klickerte über den kargen Boden, und unentwegt zogen düstere Wolken über die leere Landschaft.

Aber womöglich war sie doch nicht so leer. So weit das Auge reichte lagen Skelette auf dem Boden verstreut, vom Wind gebleicht und von Sand und Gestein glatt geschliffen. Überall Oberschenkelknochen, knubblige Wirbelsäulen, Zehen. Hier und dort ein Schopf farblosen Haars; ein kurzes Aufschimmern eines Gegenstands am Boden, der wohl irgendwann einmal irgendwem irgendwas bedeutet haben mochte; und die Schädel, überall, endlos viele, unter dem grauen und violetten Himmel zu einer lachenden Todesmaske erstarrt.

Das kleine Steinchen sprang nun nicht weiter den Geröllhaufen hinunter, doch nach einem langen Moment der Stille war ein Klappern zu hören. Dann wieder Stille, dann erneut das Geräusch. Zunächst war es ein einfaches Klapp-klapp-klapp. Dann wurde es hier und dort von einem tiefen Rasseln begleitet. Man konnte es fast nicht von dem Geräusch unterscheiden, das die kleinen Steinchen verursachten, die vom Wind umhergetrieben wurden. Fast.

Die Knochen waren wieder in Bewegung.

"Wo sind wir?" Clara spähte auf den Monitor.

Es blieb lange Zeit still. Das war ungewöhnlich. Clara sah sich im Kontrollraum um.

"Anscheinend befinden wir uns in der TARDIS, doch der Doktor sagt kein Wort", meinte Clara zu sich selbst. "Einigen Beobachtern zufolge ist dieses außergewöhnlich seltene Phänomen wohl deshalb eingetreten, weil sein Plappermaul von einem Schwarzen Loch verschlungen wurde ... was machst du da eigentlich? Bist du schon wieder süchtig nach Home and Away ? Hast du Hunger? Ich habe Schwierigkeiten mit Leuten, die niemals Hunger kriegen."

Der Doktor jedoch hob nicht einmal den Kopf.

Clara sprang um die andere Seite der rot blinkenden Konsole herum. Da stand der Doktor und reckte den Hals, um auf einen großen Monitor sehen zu können. Dort und auch auf dem anderen Monitor war etwas zu sehen, das alles andere als ungewöhnlich war: ein Planet, der eine blasse Sonne umkreiste.

"Wo sind wir?", fragte sie erneut.

Auf diese Frage hin seufzte der Doktor.

"Was ist denn nur mit dir los?", sagte Clara. "Vermisst du dieses Hundeding schon wieder? Du redest ziemlich oft über das Hundeding."

"Ja, schon", gab der Doktor schließlich zu. "Aber das ist es nicht." Er tippte mit einem langen Finger auf den Planeten auf dem Bildschirm. "Der gefällt mir nicht." Er klang ungehalten.

"Sieht doch harmlos aus", meinte Clara. Sturmgebiete wirbelten über die Oberfläche.

"Das ist er bestimmt auch", sagte der Doktor. "Trotzdem. Er gefällt mir nicht. Lass uns irgendwo anders hin." Er schickte sich an, einen großen Hebel zu bedienen.

"Warte mal." Ein Lächeln umspielte Claras Lippen. "Wo ist er? Ich meine, wie heißt er eigentlich?"

Der Doktor fummelte weiter am Hebel herum.

"Ha! Du weißt es nicht! Deshalb bist du so mies drauf. Es gibt tatsächlich etwas, das du nicht weißt. Haben wir uns verirrt?"

"Nein! Absolut nicht. Außerdem verirren wir uns nie. Hin und wieder machen wir ... interessante Umwege."

Er tätschelte die TARDIS liebevoll.

"Gut." Clara legte ihre Hand auf seine, um ihn davon abzuhalten, das Einstellrad zu bedienen. "Dann sag mir doch einfach, wie der Planet heißt. Dann können wir uns auf den Weg machen."

"Ähm ... er heißt ... er heißt ..." Der Doktor sah sich im Raum nach einer Inspiration um. "Er heißt Garderobia." Gleich darauf verzog er das Gesicht ob seiner Wahl.

"Garderobia?", wiederholte Clara ungläubig. Sie drückte auf einen Knopf, der rot aufleuchtete. "Sei mal eben still", sagte sie. "Ich will nur kurz nachsehen." Sie blickte auf. "Die TARDIS ist nicht der Ansicht, dass der Planet Garderobia heißt." Sie trat ein Stück zurück und verschränkte die Arme vor der Brust. "Ken

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