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Dr. Morris Grusel Thriller #3: Der verfluchte Friedhof von Brentwood, John (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 15.07.2016
  • Verlag: Uksak E-Books
eBook (ePUB)
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Dr. Morris Grusel Thriller #3: Der verfluchte Friedhof

Delarian läuft die Zeit davon, denn seine dämonischen Widersacher sind dabei, sich zu einer SCHWARZEN ALLIANZ zusammen zu schließen. Also vertraut er Glenn Morris weitere Details seiner Geschichte an, um den skrupellosen Arzt davon zu überzeugen, ihm zu helfen. Dr.Morris erklärt sich bereit, die CHRONIKEN DES BLUTES zu suchen. Eine erste Spur führt nach Polen ... Mit ihm kommt William Trumby, sein getreuer Gehilfe, in dem eine dunkle, schreckliche Lust erwacht ist. Verfolgen die beiden Männer überhaupt noch ähnliche Ziele? Außerdem sind sie nicht die einzigen, die diesen von Finsternis umgebenen Schatz finden wollen: Professor Charles Torrance und seine Frau Angela hüten offenbar auch düstere Geheimnisse. Auf dem Verfluchten Friedhof kommt es schließlich zu einem Orgie des Grauens ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 120
    Erscheinungsdatum: 15.07.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783738904512
    Verlag: Uksak E-Books
    Größe: 724kBytes
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Dr. Morris Grusel Thriller #3: Der verfluchte Friedhof

Roman

Chroniken des Blutes 2. Buch

3. Kapitel Brutus' Verwandlung

Vergangenheit, 45 v. Chr.

Feuchtkalter Nebel kroch träge zwischen den Bäumen am Wegrand hindurch und wallte wie Dampf um die Beine der Pferde. Die struppig herabhängenden Zweige der Bäume, zum Teil schon entlaubt, trieften vor Nässe.

Es war eine mehr als ungemütliche Witterung. Mit einem energischen Griff zog Brutus den wollenen Umhang enger um seinen mit einer Kriegstunika bekleideten Körper. Dennoch hatte er nach wie vor das Gefühl, dass ihm diese feuchte Kälte bis ins Mark drang. Keine gute Zeit für Menschen, die am Gliederreißen leiden, dachte er und blickte sich über die Schulter nach seinen Leuten um.

Brutus ritt allein an der Spitze seines zwanzig Mann starken Aushebungstrupps zum Glück alle gesund und kräftig genug, um die Strapazen dieses Rittes gut aushalten zu können. Sie waren im Grunde weit Schlimmeres gewohnt, und es gab keinen unter ihnen, dem ein Leiden zu schaffen gemacht hätte. Und dass der Dienst in der römischen Armee nun einmal kein Honigschlecken war, darüber mussten sich die Männer bereits seit ihrer Rekrutierung im Klaren sein. Zucht und Ordnung standen für Roms ruhmreiches Soldatentum stets an erster Stelle. Trotzdem hatten einige Legionäre gemurrt, als ihr Befehlshaber die breite, bequeme Römerstraße verlassen hatte, um stattdessen diesen holprigen Nebenweg einzuschlagen.

Brutus hatte keine Erklärung für seinen Befehl gegeben - dergleichen hielt er für überflüssig. Er selbst wusste, dass dieser Weg eine Abkürzung bedeutete, und er kannte sich hier bestens aus. Zeit war kostbar. Und mittlerweile war das Murren in seinem Rücken ja auch wieder verstummt. Seine Leute waren daran gewöhnt zu parieren - bis auf den etwa 40jährigen Dekurio Hervatus hatte schließlich auch niemand eine Ahnung, worum es bei ihrem Auftrag ging. Hervatus kannte den Plan in groben Umrissen: erfahrene Männer rekrutieren, um eine Armee gegen eine ganz besondere Art von Feind aufzustellen. Für den eher einzelgängerischen Brutus war der Dekurio der Einzige, der in etwa die Rolle seines Vertrauten und Beraters übernommen hatte freilich mehr bei den untergeordneten Fragen und Problemen. Misstrauen und Verfolgungswahn hatten sich auch in Cäsars engster Umgebung eingenistet ... ja, durch dieses finsterste aller Staatsgeheimnisse, das wie ein grässliches Geschwür wächst und das Römische Reich zu vergiften droht, sinnierte Brutus.

Seine Mission war so geheim, dass nicht einmal Marc Anton davon wusste. Mir allein vertraut Cäsar voll und ganz, dachte Marcus Junius Brutus. Mit einer gewissen Befriedigung erinnerte er sich an Marc Antons giftigen Blick auf den Fluren des Palastes. Sein Widersacher hatte dabei irgendetwas Hämisches, Ironisches gemurmelt; es klang wie: "... ja, ja, denn Brutus ist ja ein so ehrenwerter Mann!"

Sollte der Emporkömmling ruhig sein Gift verspritzen; Brutus ließ sich dadurch nicht irritieren. Nicht im Mindesten. Viel Feind, viel Ehr, so hieß es doch, und in ganz Rom war es ein offenes Geheimnis, dass Brutus und Anton wie Hund und Katze waren.

"Ich wünschte, Herr, wir hätten diesen Wald schon hinter uns!", ertönte Hervatus' Stimme dicht an seinem Ohr, und Brutus wurde jäh aus seinen Gedanken gerissen. Erstaunt blickte er den zähen Dekurio an. Von ihm hätte er eine solche Bemerkung nicht erwartet. Wahrhaftig, das wettergegerbte Gesicht des Mannes war blass etwa vor abergläubischer Furcht?

Unwirsch knurrte Brutus ihn an: "Was soll das heißen? Was passt dir daran nicht, hm?"

"Merkt Ihr denn nicht, wie unheimlich es hier ist?", entgegnete der erfahrene Kriegsmann beharrlich, ohne sich von dem Ärger in der

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