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Dragon Fire Roman (Dragon-Reihe, Band 4) von Aiken, G. A. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 08.09.2011
  • Verlag: Piper
eBook (ePUB)
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Dragon Fire

Die sexy Drachenwandler von G. A. Aiken sind zurück: Keita ist eine Drachin, die ihre Verehrer gern auf Schwanzeslänge Abstand hält. Bis Ragnar der Listige auftaucht, ein Warlord und Kriegsmagier der Nordländer, der absolut nicht an Keita interessiert ist. Er allein schafft es, Keita auf die Palme zu bringen. Von Stund an setzt die Drachin alles, aber auch wirklich alles daran, den attraktiven Blitzdrachen von ihren Qualitäten zu überzeugen - mit aufregenden Folgen ...

G. A. Aiken ist New-York-Times-Bestsellerautorin. Sie lebt an der Westküste der USA und genießt dort das sonnige Wetter, das gute Essen und die Aussicht auf attraktive Strandbesucher. Ihre erfolgreichen Erotic-Fantasy-Reihen um die Drachenwandler, "Lions", "Wolf Diaries" und "Call of Crows" erscheinen alle im Piper Verlag.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 400
    Erscheinungsdatum: 08.09.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783492954273
    Verlag: Piper
    Serie: Piper Fantasy Bd.4
    Originaltitel: Last Dragon Standing
    Größe: 1916 kBytes
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Dragon Fire

Prolog

"Weiß die Königin, dass wir ihre Tochter haben?"

Ragnar der Listige von der Olgeirsson-Horde nickte auf die Frage seines Bruders Vigholf hin.

"Und sie hat dir gesagt, dass du mit ihr machen sollst, was du willst?"

Wieder nickte er.

Vigholf schüttelte den Kopf. "Ich verstehe das nicht."

Und Ragnar ging es ebenso. Er verstand nicht, wie eine Mutter – ob sie nun eine Königin war oder von niederer Geburt – sich anscheinend so wenig Sorgen um ihren Nachwuchs machen konnte. Selbst wenn der Nachwuchs so lästig und hinterhältig war wie diese königliche Nervensäge, die im Moment in der Höhle hinter ihm Ränke spann.

Sie trug nichts als ein Kleid, das zwei Nummern zu groß für ihre menschliche Gestalt war, Fußfesseln und ein magisches Halsband, das sie davon abhielt, sich in ihre natürliche Drachinnengestalt zu verwandeln. Ihr Name war Prinzessin Keita aus dem Hause Gwalchmai fab Gwyar, und sie hatte es während dieser ganzen Unternehmung geschafft, beinahe jedes männliche Wesen in Entzücken zu versetzen, ohne viel mehr zu tun, als eine eher geistlose Schönheit zu sein. Sie kicherte, sie neckte, sie triezte. Um ganz ehrlich zu sein, hatte Ragnar gehofft, ihre Mutter würde ihre Herausgabe noch am selben Abend fordern, damit er das verzogene Gör endlich loswurde, bevor sie hier noch Blutsverwandte gegeneinander aufhetzte. Doch das, was Königin Rhiannon abschließend über ihre Tochter gesagt hatte, würde ihm noch lange im Gedächtnis bleiben: "Behalt sie. Lass sie gehen. Ist mir völlig egal."

Ragnar konnte sich nicht vorstellen, dass seine eigene Mutter so etwas jeüber ihn oder einen seiner Brüder und seine Schwester sagen würde. Sein Vater Olgeir, Drachenlord der Olgeirsson-Horde, schon eher.

"Na gut", sagte einer seiner Vettern und stand auf. Sie waren alle in ihrer menschlichen Gestalt geblieben, denn so war es leichter, sich vor den Feuerspuckern zu verstecken, während sie sich auf Südland-Territorium befanden. "Wenn sie sie nicht wollen, dann behalten wir sie eben."

Ragnar sah seinen Bruder an, und Vigholf senkte rasch den Kopf, um sein Lachen zu verbergen. Er hatte Vigholf gesagt, dass das passieren würde, wenn sie noch mehr Zeit mit diesem giftigen Weib verbrachten. "Wir behalten sie nicht ."

"Warum zur Hölle nicht?"

Ragnar dachte darüber nach, den Halbwüchsigen zu erwürgen, entschied sich aber dagegen. "Weil wir das nicht mehr machen."

"Aber wenn ihre eigene Mutter sagt ..."

"Wenn du eine Frau willst, Junge, wirst du das so anstellen müssen wie alle anderen auch – charmant sein, sie verführen, sie dazu bringen, dass sie sich in dich verliebt."

Ragnars Vettern warfen sich gegenseitig Blicke zu, bevor einer von ihnen fragte: "Und wie macht man das?"

Vigholf konnte sich nicht länger beherrschen und prustete los, und Ragnar machte sich grummelnd auf den Rückweg in die Höhle.

Er war müde, erschöpft und hatte noch viel zu tun, bevor er dieses überheizte Land verließ, und das Letzte, womit er sich herumschlagen würde, waren die idiotischen Fragen seiner idiotischen Verwandtschaft.

Es hatte vor ein paar Tagen alles so einfach angefangen. Ihn hatte die Nachricht erreicht, dass sein Vater die törichte Südland-Prinzessin auf Nordland-Gebiet erwischt hatte,

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