text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Dragon Flame Roman von Aiken, G. A. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 19.10.2015
  • Verlag: Piper Verlag
eBook (ePUB)
8,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Dragon Flame

Als Leibwächter der Drachenkönigin erhält Celyn, der Schwarze, auch mal den einen oder anderen ungewöhnlichen Auftrag. Jetzt soll er ausgerechnet Elina Sheszakova beschützen, jene Menschenfrau, die er nach einem Mordanschlag auf seine Königin höchstselbst ins Gefängnis befördert hatte. Elina ist nicht nur wenig begeistert, ihn zu sehen (Menschen sind eben nachtragend), sie zeigt sich auch noch von Celyns Charme völlig unbeeindruckt. Doch so schnell gibt der stolze Drache nicht auf - er wird alles dafür tun, die Flammen der Begierde in Elina zu entfachen.

G. A. Aiken ist New-York-Times-Bestsellerautorin. Sie lebt an der Westküste der USA und genießt dort das sonnige Wetter, das gute Essen und die Aussicht auf attraktive Strandbesucher. Ihre erfolgreichen Erotic-Fantasy-Reihen um die Drachenwandler, "Lions", "Wolf Diaries" und "Call of Crows" erscheinen alle im Piper Verlag.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 528
    Erscheinungsdatum: 19.10.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783492969161
    Verlag: Piper Verlag
    Serie: Dragon 7
    Größe: 3001kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Dragon Flame

1 Elina Shestakova von den Schwarzbärenreitern der Mitternachtsberge der Verzweiflung in den fernen Weiten der Steppen der Außenebenen - oder für Faulpelze einfach Elina - bahnte sich vorsichtig einen Weg den Berg hinauf. Ihrem Schicksal entgegen.

Es war natürlich nicht das Schicksal, das sie für sich selbst wollte. So hatte ihr Plan fürs Leben nicht ausgesehen. Aber sie hatte keine Wahl, oder? Glebovicha, die Anführerin ihres Stammes, hatte ihr diese Aufgabe zugewiesen. Um, wie sie sagte, Elina Gelegenheit zu geben, sich bei ihrem Stamm einen Namen zu machen, auf den sie stolz sein könne. Vielleicht sogar bei allen Stämmen der Steppen, die unter der Herrschaft von Anne Atli standen. Aber Elina gab sich darüber keinen Illusionen hin.

Ihr Leben war vorbei, ganz gleich, welche Entscheidung sie traf. Daher konnte sie ihre jämmerliche Existenz ruhig so weit in die Länge ziehen, wie es ging. Und wer wusste das schon? Vielleicht würde so das Ende schneller und viel weniger schmerzhaft sein, als wenn sie Glebovicha sagte, sie solle sich mit ihrem lächerlichen Auftrag zur Hölle scheren.

Also stieg Elina weiter diesen Berg hinauf. Er hieß Devenallt Mountain und lag tief im Herzen der Südländer. Angeblich war er die Heimat der gefürchteten Drachenkönigin.

Der Berg war ein gewaltiger Brocken. Aber man hatte Elina, seit sie stehen konnte, gelehrt, größere Berge zu besteigen. Ihr Volk, die Töchter der Steppen, oder - wie andere sie nannten - die Schrecken der Außenebenen, liebte den Krieg. Früher einmal waren die Steppen ein Flickenwerk zufälliger Herrschaftsgebiete einander ständig bekämpfender Räuberbanden gewesen. Eine abscheuliches Leben - und die Frauen hatte es am schlimmsten getroffen, weil sie oft ihrem Stamm geraubt und von Kindern und Familien getrennt worden waren, um die Konkubinen irgendeines fremden Häuptlings zu werden.

Dann war vor vier- oder vielleicht fünftausend Jahren eine Kriegerin namens Anne Atli zur Welt gekommen. Sie wurde die erste Hauptfrau der Reiter, hatte eine Gabe für Pferde und wusste ihre Waffen auf eine Weise zu benutzen, die sie allen anderen überlegen machte. Schließlich ergriff sie alle Macht und vernichtete jeden, der sie herausforderte. Und sie tat das wieder und wieder, bis sie endlich die Stämme unter ihrem Banner einte und die Aufmerksamkeit der Krieger voneinander weg und auf jene lenkte, die die Steppen mit Überfällen und Plünderzügen peinigten.

Seither hatten die Töchter der Steppen das Land beherrscht, und Anne Atli, Mutter der Steppenreiter, beherrschte sie alle. Der Titel und Name war nicht erblich - wer bereit war, ihn für sich zu fordern, und in der Lage, ihn zu behaupten, nahm ihn sich und erwies damit der Frau, die das alles begonnen hatte, ihre Hochachtung.

Natürlich war Elina nicht bereit sich irgendetwas zu nehmen. Sie war nie dazu bereit gewesen. Sie hatte kein Interesse daran, die Steppen zu beherrschen. Sie hatte kein Interesse daran, Kriegerin zu sein. Aber jedem der Stämme unter Anne Atlis Banner war sehr an seinem Ruf gelegen, und wenn sie nur herumsaß und die Hände in den Schoß legte, wie Glebovicha sich ausgedrückt hatte, würde Elina den Rest ihres Stammes schwach erscheinen lassen. Elina bezweifelte das - bedachte man Glebovichas eigenen Ruf. Sie war eine gefürchtete Stammesführerin, und Elina war nur eine von vielen in ihrem Stamm. Aber Glebovicha hasste sie. Inbrünstig, so schien es. Und so hatte sie Elina losgeschickt, um die herauszufordern und zu töten, die man die Weiße Drachenkönigin nannte.

Darum war Elina jetzt hier ... und kletterte einen Berg von der größeren Sorte hinauf, die die Steppen umringten. Zudem gab es in diesen Bergen Drachen, so sagte man, aber Elina war noch keinem begegnet. In Wahrheit hätte sie es vorgezogen, niemals einem Drachen zu begegnen. Sie hätte ih

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen