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Dunkle Stunden der Begierde Roman von Feehan, Christine (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 23.02.2018
  • Verlag: Bastei Lübbe AG
eBook (ePUB)
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Dunkle Stunden der Begierde

Ein Blick auf Charlotte genügt, und der Karpatianer Tariq steht in Flammen: Plötzlich pocht das Blut in seinen Adern, Farben stürmen auf ihn ein, und er fühlt sich wieder lebendig. Doch Tariq weiß nicht, dass seine Seelengefährtin von den blutrünstigen Mördern ihres Bruders gejagt wird. Und während die beiden sich in einem Strudel aus Leidenschaft und Lust verlieren, kommt ihr Feind immer näher. Ein Feind, dem vielleicht nicht einmal ein uralter Karpatianer wie Tariq gewachsen ist ... Band 30 der NEW YORK TIMES und SPIEGEL-Bestsellerserie 'Ein wahrhaft außergewöhnliches Leseerlebnis. Hier stimmt einfach alles' RT BOOK REVIEWS

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 511
    Erscheinungsdatum: 23.02.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732550005
    Verlag: Bastei Lübbe AG
    Serie: Karpatianer-Saga .30
    Originaltitel: Dark Carousel (Carpathian 30)
    Größe: 2019 kBytes
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Dunkle Stunden der Begierde

2

E s gab viele Möglichkeiten, nach seiner Beute zu jagen. Tariq Asenguard starrte vom Balkon hinunter auf die Menschenmassen unter ihm. Er und sein Partner Maksim Volkov hatten vor langer Zeit das palastartige Theater in einen Club verwandelt, um die Massen hierher zu bringen. Er konnte über ihnen stehen und über vier Etagen hinunter auf die sich windenden Leiber unter ihm blicken.

Tariq hatte die Pläne für die Renovierungen selbst entworfen und dabei darauf geachtet, dass die Ebenen in der Mitte offen blieben, damit man jede Tanzfläche und jede Bar sehen konnte, wenn man über die Brüstung auf die Ebenen darunter schaute. Das Arrangement war einzigartig, und die Gäste liebten es und kamen so oft wie möglich wieder. Der einzige Ort, den er nicht sehen konnte, war das Untergeschoss, das er zu einem Underground Club für die Goths, Grunge- und Vampirliebhaber umgebaut hatte, die nachts herauskamen, um ihr Leben so zu leben, wie sie es wollten, akzeptiert von Gleichgesinnten.

Jede Ebene hatte eine andere Musikrichtung und zog eine bunte Mischung von Leuten an. Je vielfältiger, desto besser für ihn. Desto besser konnte er jagen. Er konnte ihre Herzen schlagen und das Blut verlockend durch ihre Adern rauschen hören. Es war leicht, innerhalb der Grenzen des Gebäudes zu jagen, in dem sich so viele Leiber drängten.

Er konnte die feierwütigen Männer oder Frauen benutzen, um sich von ihnen zu nähren, wenn es nötig war. Es war leicht, mit einer Frau an jedem Arm den hiesigen Playboy der Stadt zu spielen. Diesen Ruf hatte er sich allmählich aufgebaut. Ein reicher, begehrenswerter Junggeselle, Miteigentümer eines der heißesten Clubs der Stadt.

Frauen flogen ihm in Scharen zu. Genau das war es, was er bezweckt hatte, als er sich diese Idee mit dem Club hatte einfallen lassen. Er besaß noch vier weitere Clubs in verschiedenen Städten, jeden davon zusammen mit einem anderen Partner, der auf die Geschäfte achtete, während Tariq an seinem Hauptwohnsitz war.

Der Entwurf mit der Öffnung in der Mitte der Tanzflächen war nun sogar noch wichtiger, seit er wusste, dass seine größten Feinde in die Stadt eingefallen waren, in der er lebte. Vampire hatten sich im Untergrund zusammengerottet, und das waren nicht die Untoten aus alten Zeiten. Es waren denkende, technikaffine, einen Krieg planende Vampire. Weltgewandte und organisierte. Tariq konnte die Gedanken der Tanzenden nach Neuigkeiten über ungewöhnliche Morde absuchen, was signalisieren würde, dass möglicherweise ein Vampir in der Nähe war, der versuchte, die Menschen in der Gegend in seine Gewalt zu bringen, um eine Armee über der Erde aufzubauen.

"Irgendetwas Neues?" Maksim trat neben ihn. Er umfasste die Brüstung und beugte sich vor, um die Massen aus tanzenden Leibern auf jeder Ebene unter ihnen zu mustern.

"Nein. Das beunruhigt mich mehr, als wenn ich jemanden entdeckt hätte, der von einem Vampir verdorben wurde." Tariq sog scharf den Atem ein. Runzelte die Stirn. "Da ist ein Geruch ..." Er verstummte.

"Schweiß", meinte Maksim mit einem trockenen Lächeln.

Tariq hatte keinen Sinn für Humor. Für ihn gab es keinen Rausch von Farben, als er nach unten auf die tanzenden Männer und Frauen blickte. Er sah nur ein trübes Grau. Er fühlte ... nichts. Er lebte, um zu jagen. Zu töten. Selbst wenn er das tat, fühlte er ... nichts. Er atmete noch einmal ein, und wieder war er da. Dieser Geruch. Er rief nach ihm. Ließ sein Herz hämmern. Das Blut heiß durch seine Adern pumpen. Er beugte sich noch weiter über die Brüstung.

"Er ist schwer fassbar. Schwach. Kaum vorhanden."

Das Lächeln wich von Maksims rauem Gesicht. "Was für eine Art von Geruch, Tariq? Ein Vampir? Es hat keine Spur von Aktivität gegeben, seit wir das unterirdische Versteck ausgehoben haben. Wir patrouillieren ..."

Tariq schüttelte den Kopf. "Nein. Orangenblüten und Vanille und noch etwas anderes. Er ist schwach, aber er

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