text.skipToContent text.skipToNavigation

Dunkle Wurzeln Mysterythriller von Menschig, Diana (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 31.08.2016
  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)
5,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Dunkle Wurzeln

Eine uralte Sage wird zur blutigen Realität: Der Mysterythriller 'Dunkle Wurzeln' von Diana Menschig & Alexa Waschkau jetzt als eBook bei dotbooks. Wenn die Vergangenheit zur Bedrohung wird ... Vor 20 Jahren wurden in einem kleinen Dorf im Schwarzwald Kinder entführt und brutal ermordet. Allein Lena und Nick konnten den Fängen des Täters entkommen. Nun glaubt Lena, von einem unheimlichen Schattenwesen verfolgt zu werden und flieht in den Wald. Verzweifelt versucht sie, ihre Freunde per Handy zu erreichen - aber kann sie ihnen wirklich vertrauen? Jetzt als eBook kaufen und genießen: 'Dunkle Wurzeln' von Diana Menschig & Alexa Waschkau. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag.

Diana Menschig, geboren 1973, eröffnete einen eigenen Spieleladen, nachdem sie lange Zeit im Personalmanagement und der Marktforschung arbeitete. Heute ist sie als selbständige Dozentin sowie Autorin tätig. Da sie sich vor allem im Fantasy- und Mysterygenre bewegt, gründete sie im Januar 2016 das 'Phantastik-Autoren-Netzwerk' (PAN), in welchem sie zudem Vorstandsmitglied ist. Die Website von Diana Menschig: www.seitenrauschen.de Diana Menschig im Internet: https://www.facebook.com/diana.menschig

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 261
    Erscheinungsdatum: 31.08.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958245204
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 1181kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Dunkle Wurzeln

Ein Tag zuvor

28. September 2015

Lena

"Das sollte dann alles gewesen sein, Frau Unger. Haben Sie noch irgendwelche Fragen?" Der ältere Herr im tadellos sitzenden Anzug, dessen graue Schläfen ihm ein seriöses und vertrauenswürdiges Aussehen verliehen, lächelte Lena freundlich an.

"Nein ... Ich bin froh, dass es vorbei ist, ehrlich gesagt." Lena lächelte entschuldigend und schob den bequemen schwarzen Ledersessel zurück. Als sie aufstand, sah sie sich noch einmal in dem modern eingerichteten Büro um, in dem sie in den letzten Tagen etliche Stunden gemeinsam mit dem Notar über Unterlagen und Verträgen gebrütet hatte.

Eigentlich wäre für einen Juristen in einem kleinen Schwarzwaldstädtchen wie Strassberg eine Einrichtung aus altmodischem Eichenholz passender gewesen, fand sie. Passender, aber nicht unbedingt angenehmer. Sie war überrascht gewesen, als sie den hellen Raum zum ersten Mal betreten und die Designermöbel und teuren Kunstdrucke gesehen hatte. Zusammen mit dem zuvorkommenden und sympathischen Auftreten des Notars hatte die Atmosphäre dafür gesorgt, dass ihr das Abwickeln der Bürokratie nicht ganz so schwergefallen war wie erwartet.

Strassberg wiederzusehen, ein Jahr nach dem Tod ihrer Eltern, die bei einem Autounfall in England umgekommen waren, noch einmal durch ihr Elternhaus zu gehen, um die neuen Besitzer bei ihrer letzten Besichtigung vor dem Abschluss des Kaufvertrags zu begleiten, von jedem Raum und jeder damit verbundenen Erinnerung Abschied zu nehmen, all das war um einiges aufwühlender gewesen, als sie ohnehin schon befürchtet hatte.

Obwohl sie schon vor Jahren zu Hause ausgezogen war und sich mittlerweile in Berlin ein eigenes Leben aufgebaut hatte, war sie von dem Gefühl überwältigt worden, ihre Kindheit noch einmal im Schnelldurchlauf zu erleben, nur um danach für immer damit abzuschließen.

Bevor ihre Gedanken wieder in Sentimentalitäten abdriften konnten, straffte sie entschlossen die Schultern. "Herr Doktor Brandt, ich möchte mich herzlich für die Unterstützung und Hilfe bedanken." Lena hielt dem Anwalt ihre Hand hin.

"Gern, Frau Unger. Es hat mich gefreut, Sie kennenzulernen." Mit festem Händedruck verabschiedete er sie und wies dann mit einer einladenden Geste zur Tür. "Bitte, nach Ihnen. Ich begleite Sie noch hinaus."

Vor dem Haus, einer alten Villa vermutlich aus den dreißiger Jahren, blieb Lena kurz stehen. Sie schloss die Augen und atmete aus. Das war es also. Damit war das Kapitel Strassberg endgültig abgeschlossen. Formal zumindest. Tatsächlich hatte sie noch ein paar Tage Zeit, bevor sie nach Berlin zurückfahren musste und das neue Semester begann.

Gedankenverloren ging sie durch die altbekannten Straßen. Erst als sie am Ende der Straße, die zum Wald führte, das Haus ihrer Eltern sah, fiel ihr auf, dass sie ganz automatisch diesen Weg eingeschlagen hatte statt den zu der kleinen Pension Erika, in der sie untergekommen war. Traurig lächelnd betrachtete sie das zweistöckige Gebäude, das ihr Vater selbst mit Holz verkleidet und renoviert hatte. Der große Garten mit den Apfelbäumen war ohne seine sorgsame Pflege inzwischen verwildert. Dort, mitten auf der Wiese, stand der Baum, auf dem sie Klettern geübt und sich dabei den Arm gebrochen hatte. Wenn sie sich richtig erinnerte, hatte ihre Mutter die schreiende und heulende vierjährige Tochter unter Missachtung sämtlicher Verkehrsregeln ins nächste Krankenhaus gefahren und ihr zum Trost für die Woche Klinikaufenthalt, die ihr wie ein Alptraum erschienen war, einen großen knopfäugigen Teddy geschenkt.

Danach hatten die Eltern im Garten eine Schaukel und einen kleinen Kletterturm aufgestellt, um den Apfelbaum als Unfallquelle künftig auszuschließen. Lena hatte beides geliebt, zumindest bis ganz in der Nähe der neue Waldkindergarten samt riesigem angrenzenden Spielplatz gebaut worden war. Dort hatten die Kinder von Stra

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen