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Dunkles Spiel der Leidenschaft Roman von Feehan, Christine (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 16.05.2014
  • Verlag: Bastei Lübbe AG
eBook (ePUB)
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Dunkles Spiel der Leidenschaft

Als Gitarrist der Dark Troubadours ist Dayan bekannt für seine hypnotisierenden Auftritte. Er betört, verzaubert und bringt die Massen dazu, ihm zuzuhören. Doch etwas fehlt ihm - eine Gefährtin, die ihn vollkommen macht und vor seinem dunklen Schicksal bewahrt, denn Dayan ist Karpatianer.

Verzweifelt sucht er die Frau, die ihn erlösen kann. Er hat die Hoffnung schon fast aufgegeben, als er Corinne begegnet. Als großer Fan von Dayan kann sie ihr Glück kaum fassen, als der attraktive Gitarrist plötzlich vor ihr steht. Unwissend, in welche Gefahr sie sich begibt, erliegt sie Dayans dunklem Charme...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 446
    Erscheinungsdatum: 16.05.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783838756950
    Verlag: Bastei Lübbe AG
    Serie: Karpatianer-Saga Bd.12
    Originaltitel: Dark Melody
    Größe: 1337kBytes
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Dunkles Spiel der Leidenschaft

Kapitel 1

V erlangen schlich sich in seinen Körper und hämmerte rhythmisch in seinem Blut. Musik vibrierte und röhrte und erfüllte die große Bar mit einer unruhigen, bezwingenden Melodie, die ebenso düster und getrieben war wie er selbst. Die Klänge kamen tief aus seinem Inneren und strömten durch seine Finger in die Gitarre, die er in den Armen hielt, wie er eine Frau halten mochte. Seine Musik gehörte zu den wenigen Dingen, die ihn noch daran erinnerten, dass er am Leben war und nicht zu den Untoten zählte.

Er konnte die Blicke fühlen, obwohl er den Kopf nicht hob. Er konnte die Atemzüge der Menschen hören, die Luft, die durch ihre Lungen strömte wie das Rauschen eines Güterzugs. Er konnte hören, wie Blut durch ihre Adern floss, ihn lockte wie eine liebliche Verführerin und seine Sinne kitzelte, bis sein Verlangen so dunkel und unerbittlich wurde wie der Schatten, der auf seiner Seele lag.

Sie tuschelten. Hunderte Gespräche, Geheimnisse, Flirts, Bemerkungen, wie sie in Lokalen im Schutz der Musik geraunt wurden. Er hörte jedes Wort klar und deutlich, während er mit der jungen, enthusiastischen Band, mit der er auftrat, auf der Bühne stand. Er hörte das Wispern der Frauen, die über ihn sprachen. Dayan, Leadgitarrist der Dark Troubadours. Sie wollten aus ganz falschen Gründen mit ihm ins Bett gehen, und er begehrte sie aus Gründen, die sie geängstigt hätten.

Das Lied war zu Ende. Die Menge tobte, stampfte mit den Füßen und klatschte und jubelte ihnen begeistert zu. Dayan warf einen Blick auf den Mann, der an der Theke wartete. Cullen Tucker zog eine Augenbraue hoch und hob ein Glas Wasser. Was machen wir hier? Dayan deutete den Gesichtsausdruck des anderen mühelos, er las seine Gedanken. Was machten sie tatsächlich hier? Was hatte ihn dazu getrieben, in die Bar zu gehen, seine Gitarre in die Hand zu nehmen und für die Gäste zu spielen? Sein Auftritt würde nur unerwünschte Aufmerksamkeit erregen. Es war riskant. Sie wurden gejagt, und doch hatte Dayan keine Wahl. Er musste in dieser Bar sein. Er wartete auf etwas ... auf jemanden.

Dayans Finger griffen bereits einen anderen Rhythmus auf, düster und brütend. Die Melodie ergriff Besitz von ihm und verlangte danach, freigesetzt zu werden. Seine Stimme brachte die Menge zum Verstummen, sie lockte, verführte. Er rief nach ihr und befahl sie zu sich. Seine Geliebte, seine Gefährtin. Seine andere Hälfte. Er brauchte sie, um vollständig zu werden, um die Gefühle wiederzufinden, die aus seiner Seele entschwunden waren, sodass aus ihm allmählich eine leere Hülle in ständig zunehmender Dunkelheit wurde, ein Geschöpf, das von dem Tier, das in ihm lauerte, bedroht wurde. Rette mich. Komm zu mir. Die Worte raubten der lauschenden Menge den Atem, ließen Tränen in die Augen der Frauen steigen.

Sie drängten sich näher an die Bühne, ohne sich dessen bewusst zu sein, ohne die Macht seiner Stimme und seiner Augen zu erkennen. Er verführte die Menschen, schlug sie in seinen Bann, ein gefährliches Raubtier auf der Jagd nach leichter Beute. Rette mich. Bitte rette mich. Seine Stimme umschmeichelte sie, ging ihnen unter die Haut und eroberte ihren Geist, sodass sie ihn wie gebannt anstarrten. Hunger regte sich, eine Reaktion auf seine geschärften Sinne. Er ließ die Augen geschlossen, um den Anblick der Menge auszuschalten, und verlor sich ganz in seinem Lied für sie, seine Gefährtin, die Frau, die ihn retten konnte. Wo war sie?

Die Tür ging auf und ließ die Nachtluft herein, die den Geruch von zu vielen, auf engem Raum zusammengedrängten Menschen vertrieb. Es war das Ger&

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