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Ein Vampir für mich allein von MacAlister, Katie (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 02.10.2014
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
2,99 €
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Ein Vampir für mich allein

Eine neue Novella aus MacAlisters erfolgreicher Vampirserie: Eigentlich sollte die junge Wächterin Noelle ihre Freundin bei den Dreharbeiten zu einer neuen Reality-Serie unterstützen, die in einem alten Gemäuer in Tschechien aufgezeichnet wird. Als ihr dort der attraktive Vampir Grayson Soucek begegnet, weiß sie sofort, dass sie füreinander bestimmt sind. Nur ihn muss sie noch davon überzeugen -(ca. 120 Seiten)

Katie MacAlister hat über dreißig Romane verfasst und wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt. Insbesondere mit ihren Romantic-Fantasy-Romanen um Vampire und Drachen hat sie eine große Leserschaft gewonnen und landet regelmäßig auf den internationalen Bestsellerlisten. Daneben schreibt sie auch sehr erfolgreich Romantic History.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 120
    Erscheinungsdatum: 02.10.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783802596346
    Verlag: LYX
    Größe: 1445 kBytes
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Ein Vampir für mich allein

2

"Da bist du ja! Wo warst du die ganze Zeit?", rief Teresa. "Miles und ich sind das Material durchgegangen, das wir gestern gedreht haben, und er meint, wir sollten auf das Schwebestativ verzichten."

"Es sieht nicht Blair-Witch -mäßig genug aus", erklärte der große, elegante Mann neben ihr. "Wir wollen es wirklichkeitsnah haben, aber das hier sieht nicht gerade realistisch aus, sondern eher nach einem Kunstfilm. Wie kann ich die Leute davon überzeugen, dass sie tatsächlich mein wahres Ich sehen, mein inneres Ich, meine Seele, wenn die Bilder optisch ansprechend sind?"

"Mit der Steadicam ist es aber zuschauerfreundlicher. Bei Bildern von Handkameras wird den Leuten von dem Gewackel schlecht", erwiderte Teresa, bevor sie sich wieder Noëlle zuwendete. "Was denkst du? Würdest du lieber ...? Noëlle? Alles in Ordnung?"

Noëlle blieb vor den drei Leuten stehen, die sich um den Camcorder geschart hatten. Die beiden Männer starrten wieder in das kleine Display, während die schlanke dunkelhaarige Teresa aufstand und Noëlle mit wissendem Blick musterte. "Was ist denn los? Ich seh dir doch an, dass irgendwas passiert ist. Hat jemand von der Gemeinde was dagegen gesagt, dass wir hier drehen?"

"Nein, nein, und die Polizei hat versprochen, die Augen offen zu halten, falls noch mal jemand die Dreharbeiten stören will", entgegnete Noëlle und stellte ihren Rucksack auf einer kleinen Kiste ab. "Teresa, was weißt du über dieses alte Gemäuer?"

Teresa sah sie verblüfft an. "Was ich darüber weiß? Abgesehen davon, dass es hier spukt, meinst du?"

"Was weißt du über die Besitzer? Hat die Person, von der du es gemietet hast, etwas über die Familie gesagt, die hier wohnt?"

Auf einen mahnenden Blick von Miles hin nahm Teresa Noëlle am Arm und ging mit ihr ans andere Ende der großen Eingangshalle, die mit dunklem Holz vertäfelt war und deren düstere Atmosphäre dafür sorgte, dass die Fantasie seltsame Blüten trieb. Nun stand jedoch ein Flügel der Eingangstür offen, damit Licht hereinkam, und so wirkte alles weniger beängstigend.

"Nur, dass der Besitzer ein sehr alter Mann ist, der aus gesundheitlichen Gründen in Südfrankreich lebt. Ich nehme an, dass es irgendwo einen Erben gibt, der sich aber nicht in Tschechien aufhält, weshalb die Anlage zur Vermietung steht. Der Makler hat mir aber erzählt, dass die Leute von Geister, Kobolde und Ghule ursprünglich hier hatten drehen wollen. Aber nach dem Skandal mit dem Moderator, der offenbar einiges gefakt hat, hatten sie nicht mehr die Mittel, um woanders als an den üblichen langweiligen Spukorten zu drehen – wie zum Beispiel dem Tower von London." Teresas spöttischer Ton amüsierte Noëlle ungemein, weil sie sehr wohl wusste, dass sich allein auf dem Gelände des Towers zwei Portale zum Abaddon befanden.

"Und der Erbe? Weißt du, wie alt er ist? Und ob er zufällig tolle grüne Augen und ein Kinngrübchen hat, in das man am liebsten reinbeißen würde? Und ob er groß und unglaublich attraktiv ist und wahrscheinlich auch sehr gefährlich?"

Teresa zog die Augenbrauen hoch. "Nein, der Makler hat nichts dergleichen erwähnt. Ich nehme an, du bist diesem unbekannten großen, attraktiven Mann mit einem Kinn zum Anbeißen begegnet?"

"Bin ich", sagte Noëlle und seufzte. Sie zog einen der kurulischen Stühle nach vorn, die links und rechts neben einer Rüstung mit Wappenrock standen, und

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