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Enwor - Band 1: Der wandernde Wald Die Bestseller-Serie von Hohlbein, Wolfgang (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 30.09.2015
  • Verlag: dotbooks
eBook (ePUB)

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Enwor - Band 1: Der wandernde Wald

Die ultimative Fantasy-Saga kehrt zurück: 'ENWOR - Band 1: Der wandernde Wald' von Wolfgang Hohlbein jetzt als eBook bei dotbooks. ENWOR: Im Krieg vernichtet und im Feuer auferstanden - eine postapokalyptische Welt voller Gefahren. Die Krieger Skar und Del aus der Kaste der Satai befinden sich in einer aussichtslosen Lage: Vor ihnen liegt die unbezwingbare Wüste Nonakesh, hinter ihnen eine Armee echsenähnlicher Wesen, so bösartig wie brutal. Im letzten Moment gelingt den Kriegern das Unvorstellbare. Am Ende ihrer Kräfte angelangt, eröffnet sich vor ihnen ein Waldreich, wie es kaum herrlicher sein könnte. Doch diese Idylle ist trügerisch. Ein dunkles Geheimnis liegt hier verborgen und die Helden müssen erkennen, dass in der Welt von ENWOR die Grenze zwischen Freund und Feind hauchdünn gezogen ist. Jetzt als eBook kaufen und genießen: 'ENWOR - Band 1: Der wandernde Wald' von Wolfgang Hohlbein. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag. JETZT BILLIGER KAUFEN - überall, wo es gute eBooks gibt! Wolfgang Hohlbein, 1953 in Weimar geboren, ist Deutschlands erfolgreichster Fantasy-Autor. Der Durchbruch gelang ihm 1983 mit dem preisgekrönten Jugendbuch MÄRCHENMOND. Inzwischen hat er 150 Bestseller mit einer Gesamtauflage von über 44 Millionen Büchern verfasst. 2012 erhielt er den internationalen Literaturpreis NUX. Bei dotbooks erscheint von Wolfgang Hohlbein: "Der weiße Ritter - Erster Roman: Wolfsnebel" "Der weiße Ritter - Zweiter Roman: Schattentanz" "Nach dem großen Feuer" "Teufelchen" "Schandmäulchens Abenteuer" "Ithaka" "Der Drachentöter" "Saint Nick - Der Tag, an dem der Weihnachtsmann durchdrehte" "NORG - Erster Roman: Im verbotenen Land" "NORG - Zweiter Roman: Im Tal des Ungeheuers" Die Romane der "Die Abenteuer des Thor Garson"-Reihe: "Dämonengott" "Das Totenschiff" "Der Fluch des Goldes" "Der Kristall des Todes" "Das Schwert der Finsternis" Die Romane der "Operation Nautilus"-Reihe: "Die vergessene Insel - Erster Roman" "Das Mädchen von Atlantis - Zweiter Roman" "Die Herren der Tiefe - Dritter Roman" "Im Tal der Giganten - Vierter Roman" "Das Meeresfeuer - Fünfter Roman" "Die schwarze Bruderschaft - Sechster Roman" "Die steinerne Pest - Siebter Roman" "Die grauen Wächter - Achter Roman" "Die Stadt der Verlorenen - Neunter Roman" "Die Insel der Vulkane - Zehnter Roman" "Die Stadt unter dem Eis - Elfter Roman" "Die Rückkehr der Nautilus - Zwölfter Roman"

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 440
    Erscheinungsdatum: 30.09.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958243941
    Verlag: dotbooks
    Serie: Enwor 1
    Größe: 612 kBytes
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Enwor - Band 1: Der wandernde Wald

1. Kapitel

Skar blinzelte müde und fuhr sich mit einer nervösen Geste durch das schweißverklebte Haar. Der Wind trug den Geruch von Staub und Wärme mit sich, und über den Dünen im Westen tanzte der dünne Schlauch einer Windhose über der Wüste, ein schmaler, schattenhafter Strich, der sich in beständiger ungewisser Bewegung befand und sich irgendwo auf halbem Wege zwischen Himmel und Erde verlor. Er schloß die Augen, fuhr sich mit der Zunge über die rissigen, aufgesprungenen Lippen und atmete tief durch. Auf seinen Netzhäuten flimmerten zwei grellrote, schmerzhafte Kreise, hinter denen er immer noch die endlosen braunen Sanddünen zu erkennen glaubte, die sich mit monotoner Gleichförmigkeit bis zum Horizont und darüber hinaus erstreckten. Vielleicht bis ans Ende der Welt.

Es war warm; eine trockene, unangenehme Wärme, die bereits in ganz kurzer Zeit in unerträgliche Hitze übergehen würde. Allein der Gedanke daran ließ ihn innerlich aufstöhnen. Die Sonne war erst vor wenigen Minuten ganz über den Horizont gekrochen, aber ihre Strahlen sengten bereits jetzt unbarmherzig auf das schutzlose Land herunter. Der Wind, der böig und trocken von Westen her über die Wüste fuhr und raschelnd mit Staub und Sandkörnern spielte, brachte keine Linderung, selbst jetzt schon nicht mehr, sondern schien die mörderische Kraft der Sonne eher noch zu verstärken und auch noch das letzte bißchen Flüssigkeit aus Skars hager gewordenem Körper herauszusaugen.

Er seufzte, öffnete die Augen und drehte sich einmal um seine Achse. Aber das Bild war überall gleich, ganz egal, in welche Richtung er blickte. Er wußte nicht mehr, wo Norden war, oder Süden oder Westen. Die Himmelsrichtungen verloren ihre Bedeutung, wenn der Tod überall lauerte, ganz egal, wohin sie sich wandten. Die Wüste begann irgendwo jenseits des Horizonts - jedes Horizonts in jeder beliebigen Richtung -, erstreckte sich eintönig von einem Ende der Welt zum anderen und verschmolz irgendwo in unbestimmbarer Entfernung mit dem Himmel. Wenn er lange genug hinsah, begann das Bild vor seinen Augen zu verschwimmen. Der Blick fand in der eintönigen Landschaft keinen Halt, glitt immer wieder von den runden Buckeln der Sanddünen ab und stürzte in die dunklen Hügeltäler hinab. Das monotone Auf und Nieder der Dünen schien sich zu einem geheimnisvollen Muster zu ordnen: der Körper eines gigantischen, vieltausendfach gegliederten Dinges, auf dessen Rücken sie wie winzige Insekten herumkrabbelten. Beinahe, als würde die Wüste im gleichen Maße selbst zum Leben erwachen, in dem sie das Leben aus ihnen heraussaugte.

Skar schüttelte unwillig den Kopf und begann die Düne hinunterzulaufen. Er ging schräg und langsam, setzte immer bedachtsam den ganzen Fuß auf und verlagerte sein Körpergewicht, ehe er das andere Bein nachzog. Eine Technik, die er bereits am ersten Tag ihrer Wanderung durch diese verdammte Wüste entwickelt hatte. Es gab kaum etwas Unangenehmeres als einen Sturz in diesen staubfeinen, trockenen Sand. Noch nach Tagen hatte man das staubige Zeug in Mund und Nase.

Del sah müde auf, als Skar neben ihm anlangte. "Nun?"

Skar hakte die Daumen hinter den Gürtel und wippte sanft auf den Fußballen. Die Geste spielte Del eine Gelassenheit vor, die er schon lange nicht mehr verspürte. "Nichts."

Das Flackern in Dels Augen verstärkte sich unmerklich. Natürlich hatte er gewußt, wie Skars Antwort ausfallen würde. Aber genau wie Skar selbst klammerte er sich an die immer kleiner werdende Hoffnung, daß die Wüste vielleicht doch hinter dem nächsten Hügel endete, daß das monotone, gelbbraune Einerlei irgendwo aufhörte, ganz egal wo und ganz egal, was dahinter wartete.

"Bist du sicher, daß wir die Richtung nicht verfehlt haben?" fragte er nach einer Weile.

Skar zuckte nur stumm die Achseln und ging zu den Pferden hinüber. Die Tiere sahen ihm aus trüben, entzündeten Augen entgegen und schnaubten matt, als er näher kam. Es

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