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Enwor - Band 12: Das magische Reich Die Bestseller-Serie von Hohlbein, Wolfgang (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 13.12.2015
  • Verlag: dotbooks
eBook (ePUB)
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Enwor - Band 12: Das magische Reich

Dem Fluch entkommst du nicht: 'ENWOR - Band 12: Das magische Reich' von Wolfgang Hohlbein und Dieter Winkler jetzt als eBook bei dotbooks. ENWOR: Kriegsgeboren und vom Feuer getauft - eine postapokalyptische Welt voller Gefahren. Um seine Ausbildung zu vervollkommnen, macht sich der junge Satai Daart in den Süden Enwors auf. An seiner Seite ist der Geist des Kriegers Skar, der sich opferte, um Enwor zu retten. Doch auch Daarts Schicksal steht unter einem bösen Stern: Als ihm die junge Prophetin Irana offenbart, er sei auserwählt, ein sagenumwobenes magisches Reich zu finden, ahnt er noch nicht, welches Grauen ihn auf seiner Reise erwartet ... Jetzt als eBook kaufen und genießen: 'ENWOR - Band 12: Das magische Reich' von Wolfgang Hohlbein und Dieter Winkler. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag. JETZT BILLIGER KAUFEN - überall, wo es gute eBooks gibt! Wolfgang Hohlbein, 1953 in Weimar geboren, ist Deutschlands erfolgreichster Fantasy-Autor. Der Durchbruch gelang ihm 1983 mit dem preisgekrönten Jugendbuch MÄRCHENMOND. Inzwischen hat er 150 Bestseller mit einer Gesamtauflage von über 44 Millionen Büchern verfasst. 2012 erhielt er den internationalen Literaturpreis NUX. Bei dotbooks erscheint von Wolfgang Hohlbein: "Der weiße Ritter - Erster Roman: Wolfsnebel" "Der weiße Ritter - Zweiter Roman: Schattentanz" "Nach dem großen Feuer" "Teufelchen" "Schandmäulchens Abenteuer" "Ithaka" "Der Drachentöter" "Saint Nick - Der Tag, an dem der Weihnachtsmann durchdrehte" "NORG - Erster Roman: Im verbotenen Land" "NORG - Zweiter Roman: Im Tal des Ungeheuers" Die Romane der "Die Abenteuer des Thor Garson"-Reihe: "Dämonengott" "Das Totenschiff" "Der Fluch des Goldes" "Der Kristall des Todes" "Das Schwert der Finsternis" Die Romane der "Operation Nautilus"-Reihe: "Die vergessene Insel - Erster Roman" "Das Mädchen von Atlantis - Zweiter Roman" "Die Herren der Tiefe - Dritter Roman" "Im Tal der Giganten - Vierter Roman" "Das Meeresfeuer - Fünfter Roman" "Die schwarze Bruderschaft - Sechster Roman" "Die steinerne Pest - Siebter Roman" "Die grauen Wächter - Achter Roman" "Die Stadt der Verlorenen - Neunter Roman" "Die Insel der Vulkane - Zehnter Roman" "Die Stadt unter dem Eis - Elfter Roman" "Die Rückkehr der Nautilus - Zwölfter Roman"

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 392
    Erscheinungsdatum: 13.12.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958244931
    Verlag: dotbooks
    Größe: 680 kBytes
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Enwor - Band 12: Das magische Reich

Kapitel 2

"Ich fass es nicht", kreischte Harkon mit sich überschlagender Stimme, während er den schmalen Fußweg herabrutschte, den er zuvor so mühsam hinaufgerobbt war. "Ich fass es einfach nicht!"

"Was fasst du nicht?", konnte Daart gerade noch fragen, als Harkon in geradezu atemberaubendem Tempo auf ihn zuraste; er hatte wohl seinen eigenen Schwung unterschätzt, denn jetzt donnerte er wie ein lebendig gewordener Schlitten den eisbedeckten Pfad herunter.

"Harkon!", brüllte Daart außer sich. Er hätte zur Seite springen können, doch dann wäre der Gnom auf dem hart gefrorenen Boden aufgeschlagen und womöglich weitergerutscht, auf den Abgrund zu, und mit ein wenig Pech gar über die Kante. Nicht, dass Daart den Shimpta besonders ins Herz geschlossen hätte, aber ein solch unrühmliches Ende wünschte er ihm dann doch nicht.

Also blieb ihm nichts anderes übrig, als die Hände auszustrecken und gleichzeitig in den Karama zu gehen, den festen Stand, den er jahrelang trainiert hatte. Da prallte der kleine Kerl auch schon auf ihn, und zwar weit heftiger, als er erwartetet hatte. Der Untergrund war so spiegelglatt, dass Daart der feste Stand überhaupt nichts nützte; mit Harkon auf den Armen schlitterte er rückwärts, genau in die Richtung, in welcher der Abgrund drohte. Es blieb ihm nicht mal die Zeit, Angst zu empfinden, und so kochte eine mordsmäßige Wut auf den Shimpta in ihm auf, der felsenfest behauptet hatte, in den Bergen erwarte sie heiteres, frühlingshaftes Wetter.

Es gab ein hässliches Geräusch, als Daart mit dem Rücken gegen ein Hindernis stieß und mitsamt dem Gnom herumgerissen wurde, nur um gegen eine Felswand zu prallen. Schnee und Eispartikel regneten auf sie herab und nahmen Daart einen Herzschlag lang die Sicht, aber immerhin war die Rutschpartie somit beendet, und er konnte Harkon endlich absetzen.

"Das gibt es doch gar nicht!", schimpfte der Gnom, als er auf die Füße sprang und sich den Schnee aus Haaren und Kleidung schüttelte. "Da rast tatsächlich die Urmutter aller Schneestürme auf uns zu!"

"Du bist ein echter Witzbold, weißt du das?", fuhr Carnac ihn an, während sie vom Rand des Abgrunds zurücktrat. "Das war knapp", meinte sie, an Daart gewandt. "Ich dachte schon, du segelst mit Harkon über den Rand hinaus..."

"Danke", sagte Daart knapp. "Wenn du nicht gewesen wärst..."

"Wovon sprecht ihr eigentlich?", fragte Harkon mit der gleichen Mischung aus Neugierde und Misstrauen wie ein frecher kleiner Junge, der herausbekommen wollte, was Vater und Mutter über ihn redeten.

Daart lachte humorlos auf. "Davon, dass Carnac dir und mir soeben das Leben gerettet hat."

Harkon legte den Kopf schief und kniff die Augen zusammen - nun eindeutig nicht mehr mit dem Ausdruck eines frechen Jungen, sondern dem eines ganz bösen, der überlegt, ob er seine Eltern lieber vergiften oder von der nächsten Klippe schupsen soll. "Ich verstehe nicht ganz", sagte er schließlich grimmig.

"Musst du auch nicht", sagte Carnac. "Es ist eine Satai-Angelegenheit."

"Es ist eine Satai -Technik", berichtigte sie Daart. Ohne auf Carnacs warnendes Kopfschütteln zu achten, fuhr er fort: "Als wir beide runtergeschlittert sind, ist Carnac hinter uns gesprungen, hat mich gepackt und gegen den Felsen geschleudert. Wenn sie es nicht getan hätte", er machte eine wegwerfende Geste, "dann lägen wir jetzt irgendwo zerschmettert am Boden."

"Ja, es ist gefährlich in den Bergen, das habe ich euch doch von Anfang an gesagt", maulte Harkon. Als er nach kurzem Zögern weitersprach, hatte seine Stimme einen gehässigen Unterton. "Aber deswegen brauchst du mir keine Märchen zu erzählen. Niemand ist so schnell, um das zu tun, was du gerade behauptet hast."

Daart nickte ernsthaft. "Stimmt. Niemand - außer einem Satai."

Harkon hob die buschigen, eisverkrusteten Augenbrauen. Diesmal war er so klug - oder vielleicht auch nur s

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