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Ethan Stark - Neue Verbündete Roman von Campbell, Jack (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 31.01.2019
  • Verlag: Bastei Lübbe AG
eBook (ePUB)
8,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Ab 31.01.2019 per Download lieferbar

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Ethan Stark - Neue Verbündete

Ethan Stark hat die Truppen in eine Rebellion gegen die Befehlsgewalt der USA geführt. Unter seinem Kommando gehen die Rebellen eine Allianz mit den auf dem Mond lebenden Zivilisten ein und versprechen, sich für die Unabhängigkeit einzusetzen. Stark und seine Männer müssen nicht nur dem Feind auf dem Mond trotzen, sondern sich auch den Konsequenzen ihres Aufstands stellen. Denn die übermächtigen US-Streitkräfte sind im Anmarsch, um mit aller Härte den Mond zurückzuerobern ...

Jack Campbell ist ein Offizier der U.S. Navy im Ruhestand. Im aktiven Dienst sammelte er viel Erfahrung, die er in seine Romane einfließen lässt. Er lebt heute mit seiner Frau und seinen drei Kindern in Maryland.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 414
    Erscheinungsdatum: 31.01.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732561100
    Verlag: Bastei Lübbe AG
    Originaltitel: Stark's Command
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Ethan Stark - Neue Verbündete

Zwei Zivs, die beide mehr um "ihre Leute" als um sich selbst besorgt zu sein scheinen. Und soweit ich das einschätzen kann, hat Sarafina sich an ihr Versprechen gehalten, keinem von unseren Offizieren auch nur ein Wort von dem weiterzugeben, was ich ihr berichtet hatte. Wenn ich das nicht respektieren kann, was dann?

Stark rieb sich übers Kinn und dachte darüber nach, was er antworten sollte. "Sie wollen wissen, welche langfristigen Ziele wir verfolgen? Nun, wir wissen es nicht", räumte er schließlich ein. "Das ist die Wahrheit. Niemand von uns hatte bislang die Zeit, sich darüber Gedanken zu machen. Und genauso wenig wissen wir, was wir mit Ihnen Zivs machen sollen, den Zivilisten. Wir wollen nicht von Ihnen hintergangen werden. Aber ich glaube, es gibt in unseren Reihen niemanden, der Ihnen vorschreiben will, was Sie tun oder lassen sollen."

"Sergeant Stark, es gibt eine ganze Reihe von Dingen, die ich ohne Genehmigung des Militärs nicht tun darf."

"Ich kann Sie zu den Arrestzellen durchstellen, wenn Sie mit einem der Offiziere reden wollen. Aber ob einer von ihnen mit dem einverstanden ist, was Sie tun wollen, oder nicht, ist jetzt völlig bedeutungslos."

Campbell wahrte ein Pokerface und drehte sich zu Cheryl Sarafina um, als die wieder zu reden begann: "Sergeant Stark, sollen wir das so verstehen, dass Sie kein Interesse daran haben, den zivilen Teil der Kolonie zu kontrollieren?"

"Ich habe Ihnen schon gesagt, dass keiner von Ihren Leuten etwas machen darf, was für meine Leute Probleme mit sich bringt. Aber ich habe mehr als genug damit zu tun, den Überblick über die militärische Seite meiner Arbeit zu behalten. Außerdem sollten Soldaten Zivilisten keine Befehle erteilen. Es sollte genau umgekehrt sein, oder nicht? Also, ich habe kein Interesse daran, Ihnen irgendwelche Vorschriften zu machen. Und lassen Sie mich Ihnen ganz ehrlich sagen, ich glaube nicht, dass irgendjemand vom Mil etwas mit Ihnen zu tun haben will."

Sarafina reagierte aufgebracht: "Wir haben dem Militärpersonal hier oben nie etwas angetan. Wir haben Sie unterstützt, wo wir nur konnten. Wir wissen Ihre Opfer zu schätzen. Nur weil es uns nicht erlaubt war -"

"Entschuldigen Sie, aber es sollte nicht so klingen, dass Sie persönlich etwas dafür können." Stark rang sich zu einem Lächeln durch. "Es geht nicht um Sie im Speziellen. Meine Leute, also das Militär, kennen keine Zivilisten. Sie sind gesondert aufgewachsen, sie arbeiten gesondert, und sie sterben auch gesondert. Üblicherweise behandelt man sie sehr schlecht, sobald sie mit Zivilisten zusammenkommen. Jedenfalls auf der Erde. Darum mögen Soldaten keine Zivilisten. Kann sein, dass Sie hier oben anders sind, aber es wird eine Weile dauern, wenn ich meine Leute davon überzeugen will."

Campbell nickte. "Ich glaube, ich verstehe, was Sie meinen. Sie sind so etwas wie eine vom Rest abgetrennte Subkultur. Vielleicht wüssten wir das besser zu schätzen, wenn man uns erlauben würde, die militärischen Vid-Sendungen anzusehen und ..."

"Nein, wir hassen diese Mil-Vids. Das sind Sendungen, die während eines Gefechts von unseren Kommando- und Kontrollsystemen zusammengestellt werden. Wir sterben, die Zivs sehen sich das und fühlen sich gut unterhalten, und die Regierung kassiert das Geld für die Werbespots, die eingeblendet werden. Verstehen Sie?"

Jetzt machte Sarafina eine entsetzte Miene. "Gladiatoren. Man behandelt Sie wie Gladiatoren."

"Was soll's? Die Regierung kassiert, die Zivs werden unterhalten. Wen kümmert da schon, was wir davon halten?"

"Jetzt verstehe ich", sagte Campbell bedächtig. "Sie kommen sich ausgenutzt vor."

"So kann man es auch ausdrücken."

"Aber welche Ziele verfolgen Sie, Sergeant Stark? Was genau versuchen Sie zu erreichen?"

Stark musste plötzlich lachen, Verbitterung und Wut hatten ihn erfasst. "Wenn ich das wüsste." Er wurde wieder ernst und wandte de

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